Beim (noch) weltgrößten Computerhersteller Hewlett-Packard blickt man inzwischen wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft, was das eigene PC-Geschäft angeht. Dies dürfte einer der Gründe sein, warum HP seine Meinung in Sachen Ultrabooks jüngst geändert haben soll und nun deutlich stärker in die neuen, sehr dünnen und leichten, aber dennoch äußerst leistungsfähigen Notebooks investieren will. Für den weiteren Verlauf des Jahres sind nach Angaben aus Taiwan fünf bis sieben neue Ultrabook-Modelle von Hewlett-Packard zu erwarten, die das bisher aus nur zwei Geräten (Folio 13 und Envy 14 Spectre) bestehende Angebot kräftig erweitern sollen. Ihre Einführung ist derzeit angeblich für die zweite Jahreshälfte angesetzt, es dürfte sich also um Geräte mit Intels neuen “Ivy Bridge”-Prozessoren handeln. Die Vorstellung der neuen Modelle soll noch im April erfolgen, so dass es nicht mehr lange dauern kann, bis wir HPs neue Ultrabooks zu sehen bekommen.
Bei Acer will man ebenfalls weiter in Ultrabooks investieren. Für den weiteren Verlauf des zweiten Quartals (das bis Ende Juni dauert) ist die Einführung der zweiten Generation der Ultrabooks des taiwanischen Herstellers zu erwarten, heißt es. Acer plant demnach eine Aktualisierung seiner Modellreihen Aspire S3, Aspire S5 sowie Aspire Timeline Ultra 14 und Aspire Timeline Ultra 15. Auch in diesem Fall dürfte es sich um “Ivy Bridge”-Modelle handeln. Was die Verkaufszahlen angeht, so hat Acer gegenüber HP auf das gesamte Jahr gesehen wohl die Nase vorn, weil man früher in Ultrabooks investiert hat. Während Acer im Jahr 2012 wohl auf 4,5 bis 6 Millionen verkaufte Ultrabooks kommen wird, sind es bei HP mit 3,7 bis 5,5 Millionen Einheiten etwas weniger.
Quelle: DigiTimes
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