HTC ist der Meinung, dass man sich im Jahr 2013 zu neuen Höhenflügen aufraffen wird, nachdem es in der letzten Zeit für den taiwanischen Smartphone-Spezialisten alles andere als optimal lief. Firmenchef Peter Chou geht davon aus, dass das Schlimmste überwunden ist.

HTC-Chef Chou sieht Probleme überwunden, will mehr für Werbung ausgeben

Im Gespräch mit dem Wall Street Journal erklärte der HTC-Boss, dass seine Firma in diesem Jahr besser auf die Wünsche der Kunden reagieren will. Man habe die größten Probleme inzwischen wohl hinter sich gelassen, hieß es weiter. Gleichzeitig ließ Chou durchblicken, dass er die Ursachen für die zuletzt gesunkenen Verkaufszahlen und damit auch Umsätze nicht etwa hauptsächlich bei einer verfehlten Produktpolitik sieht. Hatte man diese vor gut einem Jahr noch als Hauptgrund für den Rückgang verantwortlich gemacht (HTC hatte massenweise Geräte eingeführt, von denen sich kaum eines wirklich häufig verkaufte), so ist es nun das fehlende Marketing, das Chou als Ursache ausgemacht hat.

Um dem entgegen zu wirken, will er dafür sorgen, dass HTC in diesem Jahr mehr Geld für eine ordentliche Vermarktung seiner eigentlich durchaus attraktiven Smartphones investiert. Wollen wir hoffen, dass Chous Ankündigung von seinen Mitarbeitern und den Partnern erfolgreich umgesetzt werden kann. Die deutsche Niederlassung von HTC hat gerade erst ihre Marketing-Agentur gewechselt, was vielleicht ein erstes Zeichen für die veränderten Prioritäten bei dem Unternehmen ist.

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