Der taiwanische Smartphonehersteller HTC sucht derzeit händeringend nach dem Weg aus der Krise und glaubt offenbar, ihn in der Einführung von besonders günstigen Smartphones für den chinesischen Markt und besonders großen Modellen für westliche Kunden gefunden zu haben.
Anlässlich eines Konferenzgesprächs mit Finanzanalysten sagte HTCs Finanzchef Chialin Chang, dass man sich keineswegs auf Smartphones mit Display-Diagonalen fünf und weniger Zoll beschränken wolle. In den kommenden Monaten sei mit einem “spannenden” Lineup des Unternehmens zu rechnen, so Chang weiter. Ende 2012 hatte HTC mit dem Butterfly bzw. dem Droid DNA seine ersten 5-Zoll-Smartphones mit Full HD-Display eingeführt, die jedoch hierzulande nicht erhältlich sind.
Offiziell wollte Chang zwar keine Angaben zum Timing der Markteinführung neuer Produkte machen, stellte aber den baldigen Launch einer neuen Smartphone-Palette in Aussicht. Man hoffe natürlich, dass die Vorstellung und die Einführung neuer “Hero”-Geräte (Hersteller sprechen von ihren Flaggschiffen gern als “Hero Devices”) die neue Produktreihe “tragen” werden, so Chang weiter. Für China plant HTC nach Angaben des Finanzchefs eine Reihe besonders günstiger Smartphones, die sich um Bereich zwischen 1000 und 2000 Yuan (120-240 Euro) bewegen sollen, ohne dass HTC dabei seinen Premium-Anspruch aufgibt. Man werde allerdings die 1000-Yuan-Marke nicht unterschreiten.
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