Aus Japan meldet sich Mobilfunkanbieter KDDI mit einem neuen Smartphone namens Infobar A02 zu Wort, welches von HTC gefertigt wird und wohl zunächst mal nur für den japanischen Markt gedacht ist und bei dem ich auch das Gefühl habe, dass es in Asien besser aufgehoben ist als hierzulande.
Der Designer Naoto Fukasawa hat Hand angelegt und versucht, dem Android-Smartphone einen möglichst modernen und hippen Anstrich zu verpassen. In wie weit das funktioniert hat, ist wohl Geschmackssache. Es ist sehr schlicht gehalten und wird für sein tolles Design gefeiert – ich feiere da aber mal nicht mit, für mich sieht es einfach “okay” aus.
Schauen wir zunächst einmal auf die technischen Daten: Den Prozessor liefert Qualcomm in Form des mit 1.5GHz getakteten Quad Core APQ8064 Snapdragon S4 Pro mit 1 GB RAM. Das 4.7-inch Display kommt mit einer 720p Auflösung, dazu gibt es, 16 GB internen Speicher und zusätzlich einen microSD-Slot. Weiter haben wir zwei Kameras an Bord (hinten 8 Megapixel, vorne 2 Megapixel), einen 2,100 mAh Akku, LTE und Android 4.1 Jelly Bean.
Somit ist es durchaus ein technisch gelungenes Smartphone, welches im Gewirr von Neuerscheinungen untergehen würde, wenn es da nicht doch eine Besonderheit gäbe. Das von HTC hergestellte Gerät hat von den Machern eine absolut ungewöhnliche Oberfläche verpasst bekommen, die Android Jelly Bean kaum wieder erkennen lässt und die sich iida UI 2.0 nennt. Man möchte meinen, dass man sich eher an Windows Phone 8 als an Android orientiert hat bei der UI. Ihr scrollt von oben nach unten und habt unterschiedlich große Elemente, die an die Windows’schen Kacheln erinnern. Die könnt ihr aber variabler in der Größe gestalten und natürlich überall nach Belieben platzieren. Das alles ist zudem sehr liebevoll und verspielt umgesetzt worden, so gibt es beispielsweise sehr gelungene Effekte beim schnellen Scrollen durch euren Screen. Da ich weiß, dass ich euch das nicht toll beschreiben kann, wäre es sinniger, wenn ihr direkt einen Blick auf die Videos werft. In Japan wird das Gerät übrigens für Mitte Februar erwartet.
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