Intel hat die Einführung der vierten Generation der Core-Prozessoren offiziell angekündigt. Nach “Ivy Bridge” hält nun mit “Haswell” eine neue Architektur Einzug, die unter anderem eine weiter gestiegene Leistung und längere Akkulaufzeiten verspricht. Bevor die CPUs in den kommenden Tagen im Detail vorgestellt werden, kommen hier die wichtigsten allgemeinen Fakten, die uns mobile Geeks interessieren.

Intel Haswell offiziell angekündigt

Intel legt mit “Haswell” bei den Ultrabooks kräftig nach und führt mit der neuen Plattform unter anderem erstmals ein neues 1-Chip-BGA-Design ein, bei dem CPU und Chipsatz in einer Einheit daherkommen. Die stromsparenden neuen Prozessoren haben jeweils eine TDP von 15 oder 28 Watt. Das neue Paket ist erheblich kompakter, so dass in neuen Ultrabooks mehr Platz für andere Komponenten bleibt.

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Im Vergleich zu “Ivy Bridge” sollen die neuen Prozessoren der vierten Core-Generation laut Intel bis zu 50 Prozent längere Akkulaufzeiten erreichen, was natürlich stark von der jeweiligen Nutzungsart abhängt. So ist davon die Rede, dass man statt sechs künftig gut neun Stunden bei der HD-Video-Wiedergabe erreicht.

Die Grafikleistung ist dank der neuen Intel Iris Graphics bei den Ultrabook-CPUs verdoppelt worden. Unter anderem unterstützt die neue Grafiklösung der GMA 4×00 Serie DirectX11.1, OpenCL 1.2 und OpenGL 4.0. Die Hardware-Beschleuniger für die Video- und Bildverarbeitung wurde ebenfalls beschleunigt und drei Displays lassen sich auch im Collage-Modus ansprechen. Zusätzlich wurde die Wiedergabe von sehr großen Auflösung verbessert. Die gestiegene Grafik-Power soll die Nutzung von aktuellen Spielen ermöglichen, mit Zusatzgrafikchips kann Intels neue Grafiklösung dennoch nicht mithalten.

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Intel schreibt künftig vor, dass Ultrabooks grundsätzlich mit einem Touch-Display daherkommen, wenn sie unter dieser geschützten Bezeichung vertrieben werden sollen. Weil es auch einige besonders sparsame Varianten der neuen Core-CPUs gibt, werden Convertible- und Detachable-Modelle möglich, bei denen sich das Display umlegen, oder gar abnehmen lässt. Die Geräte sollen nicht nur dünn und leicht sein, sondern auch lange laufen und leistungsstark sein. Die Einstiegspreis für die neuen Ultrabook-Modelle werden wahrscheinlich etwas höher ausfallen als bisher, doch generell will Intel niedrigere Preispunkte ermöglichen.

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Bald dürften die weiteren Infos rund um die vierte Generation der Intel Core-Prozessoren freigegeben werden, denn ab dem 3. Juni beginnt die Computex.

notebooksbilliger.de

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