Google hat die neuesten Zahlen zu der Verbreitung der verschiedenen Android Versionen veroeffentlicht und dabei schneidet sich Android Jelly Bean inzwischen 13.6% vom Distributions-Kuchen ab. Mit ueber 45% Anteil ist Gingerbread jedoch immer noch die mit grossen Abstand beliebteste Android Version.

Jelly Bean auf 13.6% aller Android Systeme – Gingerbread am verbreitesten

Das gefluegelte Wort der Android Fragmentierung macht insbesondere immer dann die Runde, wenn Google wieder neue Marktzahlen veroeffentlicht. Auf dem Android Developer Blog gab es genau diese nun frisch aufbereitet und die zeigen vor allen Dingen 3 ganz wichtige Trends:

1. Jelly Bean waechst und waechst
2. Ice Cream Sandwich schnappt sich fast 1/3 des Marktest
3. Gingerbread ist immer am verbreitesten

In Zahlen drueckt sich dies dann so aus:

Android Versionen Marktanteil

 

Schauen wir uns das Wachstum der einzelnen Android Versionen in den letzten Monaten an, dann sehen wir zwar, dass Jelly Bean einen kraeftigen Schub zum Weihnachtsgeschaeft erhalten hat, aber selbst Ice Cream Sandwich konnte in diesem Zeitraum einen entsprechenden Zuwachs verzeichnen.

Android Versionen Wachstum

 

Gingerbread hat zwar immer noch einen gewaltigen Anteil von ueber 45% und es werden natuerlich immer noch Android 2.3.x Plattformen verkauft, es scheint aber so als haette GB seinen Peak erreicht.

Displays und Aufloesungen

Auf den diversen Konferenzen hoert man das Klagelied der Android-Entwickler immer wieder. All die verschiedenen Geraete und dann die unterschiedlichen Displaygroessen und Aufloesungen. Jetzt koennte man entgegnen, dass die Android-SDK gerade hierfuer passende APIs anbietet, welche die UI auf die jeweils passende Aufloesung hoch- bzw. runterskalieren, aber… ach lassen wir das und schauen uns die Zahlen an.

Displays Android

Android Displays 2

Android Display Sizes

 

Demnach bewegen sich mal eben 92% aller Android-Plattformen im Bereich zwischen 3.5 und 7-inch, wobei inzwischen 28.7% schon eine Aufloesung von min. 960×720 aufweisen (dies ist die xhdpi Aufloesung aber hier duerfen wir wohl eher von einem klassischen 720p Screen ausgehen).

Spannende Zahlen, die zeigen, dass Jelly Bean an Fahrt aufnimmt und Gingerbread endlich zeinen Zenit erreicht hat. Wobei ich mir sicher bin, dass die meissten Android User ueberhaupt nicht wissen welche Version sie einsetzen!

Newsletter abonnieren

RSS-Icon Immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere unseren RSS-Feed!
  • André Altmüller

    An sich habe ich kein Verständnis dafür, dass die Updates mehr als ein halbes Jahr dauern bis sie beim Nutzer landen. Hier fehlt irgendein Druckmittel damit die Hersteller endlich aus dem Quark kommen. Aus Entwicklersicht will ich gern zügig die Neuerungen der neuen Androidversion in eine App einfließen lassen.

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Ich kann dir da nur zustimmen und langsam aber sicher macht Google ja auch richtig Druck! Die Nexus Reihe duerfte in den naechsten Jahren immer beliebter werden und die Kooperationspartner dazu zwingen schneller die Updates auszuliefern

    • Ninjai71

      Google sollte aufpassen, dass nicht Samsung mit seiner immer größer werdenden Marktmacht (es sollen ja schon mehr als 40Mio Galaxy S3 verkauft worden sein, da kann nicht einmal Apple mithalten) zu Haus internen Gefahr für Google wird.
      Ich finde Google sollte möglichst schnell eine Art Nexus-klasse einführen, also nur Hersteller, die ähnlich wie bei Windows die Google Vorgaben und das System nativ lassen, erhalten dann diesen “Sticker”. So langsam bildet sich der Begriff Nexus bei Android Geräten zu einem durchaus ernstzunehmenden Marke bei den Kunden aus. Sicher werden die meisten Kunden nach wie vor sich nicht einmal Gedanken darüber machen und ähnlich stumpf wie Apple Kunden zu Samsunggeräte mit deren TouchWi(t)z Veränderungen von Android greifen. Die verzögerten Updates der Hersteller sorgt aber trotzdem bei immer mehr Usern für großen Unmut.

      • http://twitter.com/RobLogist Rob.Logist

        Also nur mal zur Richtigstellung. Apple verkauft bei weitem mehr Smartphones des Flagship Devices als Samsung. Samsung konnte in dem stärksten Quartal (Q3) 18Millionen S3 absetzen. Apple hat in Q4 knapp 50mio iphone 5 verkauft… Samsung benötigte 5 Monate für 30 Mio S3. apple knapp diese Zahl wohl in ca. 1 1/2 monate erfüllen.

        • Ninjai71
          • http://twitter.com/RobLogist Rob.Logist

            Haha deine Links sind extrem erbärmlich und zeigen einfach nur wer die Fanboy Brille aufhat. dein erster Link hat rein ar nichts mitten Verkaufszahlen zu tun, sondern mit Anlegererwartungen und Prognosen. aber ich gehe einfach mal davon aus, dass du in der Fonanzwelt keine Ahnung hast und sowieso nicht weißt wie sowas funktioniert. Dein zweiter Link zeigt aber dann vollkommen Fanboy in dir. 1) er bestätigt das das S3 18mio mal verkauft wurde in Q3 wie ich gesagt habe. Desertieren wird hier ein Vergleich mit einem Vorjahresmodell gezogen.2) der Artikel weißt sogar darauf hin, dass das IPhone 5 viel mehr Geräte verkaufen wird in Q4. Es hat in nur wenigen Tagen 1/3 der S3 Verkäufe geschafft wofür ein S3 3 Monate gebraucht hat. das überliest du natürlich. abschließend bleibt festzuhalten, dass alles was ich gesagt habe stimmt. Und deine links großer Mist sind.

  • http://twitter.com/MaBr3 RootsRocker

    Wie im Artikel schon geschrieben, die meisten User wissen nicht mal welche Android Version sie überhaupt haben, geschweige denn wie sie ein Update machen. Ich habe einige Arbeitskollegen, die noch Gingerbread auf ihrem S2 haben, und auch noch damit zufrieden sind ;)

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      das kann ich so nur unterschreiben. ich moechte jetzt wahrlich keinen Fanboy Flamewar lostreten aber man muss einfach festhalten, dass Gingerbread von der Funktionalitaet und den Features sich nicht hinter WP 8 und iOS 6 verstecken muss

      • http://twitter.com/RobLogist Rob.Logist

        Ja aber verstecken muss es sich in Sachen usability.

  • Gast

    vermutlich muss da Google eines Tages grundsätzliche Änderungen vornehmen. Sprich das Basis-Android von den individuellen GUI-Aufsätzen trennen und direkt über die Carrier updaten – sonst tanzen denen die OEMs auf der Nase rum.
    Der Verkauf neuer Geräte ist halt zu verlockend.

  • Pingback: Aktuelles 6. Februar 2013 — neunetz.com

Trackbacks & Pingbacks

  1. Pingback: Aktuelles 6. Februar 2013 — neunetz.com