Der Autohersteller Kia hat die Integration der Kartendienste und Suchfunktionen von Google bei seinem elektronischen Informations- und Unterhaltungssystem UVO bekannt gegeben. Ab Anfang 2013 sollen die ersten Fahrzeuge mit Google Maps auf den Markt kommen.

KIA setzt Google Maps zur Auto-Navigation ein

Nach Angaben von Kia ist der Kia Sorento des Modelljahres 2014 das erste Modell, bei dem das überarbeitete UVO-System verwendet wird. Zum Funktionsumfang des als Telematiksystem bezeichneten UVO gehört dann auch Google Maps und Google Places, mit denen die Nutzer in der Lage sein sollen, Routenplanung durchführen und örtliche Sehnswürdigkeiten entdecken zu können. Mittels einer “Send2Car”-Funktion können die Besitzer von Smartphones die zuvor auf dem mobilen Gerät herausgesuchten Routendaten und Informationen zu Sehenswürdigkeiten und anderen Orten direkt an das Fahrzeug schicken. Dabei setzt Kia auf eine eigene App, die auf dem jeweiligen Telefon installiert wird.

Wie auch das von Ford verbaute SYNC bietet Kia UVO ebenfalls Medien- und Navigationsfunktionen, Diagnosen zum Fahrzeugzustand und eine Sprachsteuerung. Interessant ist im Fall der jüngsten Ankündigung von Kia, dass UVO eigentlich bisher auf Microsofts Windows Automotive basierte. Ob die Partnerschaft mit den Redmondern durch die neue Kooperation mit Google beendet ist, verriet Kia nicht. Kia UVO ist zudem zunächst nur mit dem Apple iPhone kompatibel und kann erst im Laufe des Jahres 2013 mit dann erwarteten Updates der mobilen App für Smartphones auch auf Android-Geräten genutzt werden. Zu einer Unterstützung für Windows Phone liegen derzeit noch keine Angaben vor.

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  • http://twitter.com/RasstiRogga Rassti Rasstlos

    Apple Maps wäre cleverer gewesen, da wäre öfter mal ein Auto im Graben, Fluß, Meer gelandet.

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