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Kommentar: Intels Netbook und Tablet Strategie

Warum ich meinen Job so richtig liebe? Ich bin ein bekennender Fanboy! Nicht von Apple, nicht von Intel oder Qualcomm, ich stehe auf Technologie und besonders stehe ich auf Wettbewerb, das also, was so einige Monopolisten nicht so gerne sehen. In den letzten paar Monaten wurden wir alle vom Tablet-Hype vereinnahmt und mussten uns oft genug anhoeren, dass Netbooks doch nun Geschichte sind (nicht zuletzt von Gizmodos personifizierter Peinlichkeit aka Jesus Diaz, der es neben diversen CNN-Auftritten offenbar nicht auf die Kette bekommt, eine Statistik interpretieren zu koennen). Ich kann euch versichern, dass dies nicht so ist, denn Tablets und Netbooks werden unterschiedliche Marktsegmente einnehmen und vor allen Dingen werden sich beide Plattformen weiter entwickeln.

Trotz einer gewissen Schnittmenge bzgl. der Anwendungsszenarien wird das iPad nicht ansatzweise den Netbook-Markt kannibalisieren und Netbooks werden keine Auswirkung auf die iPad bzw. Tablet-Verkaeufe haben und deshalb werden auch in Zukunft die grossen Chip-Produzenten beide Maerkte beackern.

Auf dem Intel Investor Day stellte Mooly Eden Intels Strategie fuer diese beiden Produkte vor und da werden die Kalifornier noch in diesem Jahr wieder ordentlich auffahren.

Das langerwartete Dualcore Netbook ist da, etwas, was Intel vor einem Jahr noch um jeden Preis vermeiden wollte aber mit der (hoffentlich)entstehenden Konkurrenz von AMD und ARM, muessen sie einen Schritt voraus sein und das tun sie mit einem Dualcore-Pineview Netbook, welches wir noch dieses Jahr kaufen koennen.

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Auch den Tablet Markt wird Intel versuchen volley zu nehmen, wobei sie hier auf weitaus mehr Konkurrenz treffen werden. Das iPad ist nach 4 Wochen etabliert und die guenstigen Android-Tablets aus China werden die westlichen Maerkte ueberfluten. Alles steht und faellt also mit der Performance und dem Verbrauch von Moorestown. Wen ihr mich fragt (Steve und ich konnten Moorestown zum ersten Mal im letzten September begutachten), dann ist Intel vielleicht noch nicht ganz soweit wie Qualcomm mit seiner Snapdragon Plattform, aber spaetestens die naechste Generation wird diesen Vorsprung einholen. Preislich duerften sie sehr konkurrenzfaehig sein und zum Ende des Jahres werden wir auch x86-Tablets sehen, die 10h Akkulaufzeit aufweisen.

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Intel gibt Gas und das liegt natuerlich auch an Apple, AMD, NVIDIA und Qualcomm, denn Wettbewerb foerdert Innovationen und diese benoetigt der “Mobile-Computing” – Markt. Die Kalifornia nehmen den Wettbewerb an und erkennen inzwischen wie wichtig diese Maerkte fuer sie sind. Lasst es mich ganz einfach mit einem Zitat aus Edens Praesentation zusammenfassen:

Netbook segment has been established , and is expanding the TAM. Additional opportunity with both Netbook & Tablet.

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  • yoyoblog

    Om Malik sieht die Zukunft von Intel im mobilen Sektor nicht ganz so rosig – Why Intel Will Be a Mobile Loser
    http://gigaom.com/2010/05/05/intel-vs-arm/

  • animatio

    … und wieso präsentiert der herr sich wie der seinerzeitige, irakische presselügengeneral ????

  • Schattenspieler

    Der sich selbst kaum ernst nehmen konnte. Ich meine, Bagdat von Panzern eingekesselt und er: “Wir werden Sie in die Flucht schlagen!”.
    herrlich, wie Hitler in der Untergang, mit seiner Luftstrahljägerflotte in Schleswig-Holstein …

  • smo_o

    Ich denke jeder, der sein 10″ Netbook gegen ein 10″ Tablet eintauscht wird sehr enttäuscht sein. Er muss immer noch einen Rucksack oder Tasche mitschleppen, weil auch ein 10″ Tablet nicht in die Jackentasche passt (da machen auch ein paar hundert Gramm nix aus.) Es hat keine Tastatur, keine Maus – es ist halt kein vollwertiger PC wie ein Netbook, sondern ein aufgeblasenes Smartphone ohne Phonefunktion…
    Dagegen denke ich, dass ein 7″ Tablet Sinn machen würde – als zusätzliches Gerät. Mein Traum wäre ein Mini-Handy, dass in die Hosentasche passt in Verbindung mit einem 7″Tablet, dass in die Jacke passt. Dann sollten sich die beiden über Cloud und/oder Bluetooth ständig syncen. Sobald man ein größeres Display braucht – zum Emailschreiben, surfen, Kontakte editieren, Termine eingeben, navigieren usw. holt man das Tablett raus, zum telefonieren und smsen das kleine. (Ich glaub, ich sollt mir das mal patentieren lassen…)

    Sobald das nicht mehr reicht, hat man im Rucksack einen kompakten Minilaptop (10-12″) mit ausreichender Leistung und langer Laufzeit…

  • http://twitter.com/sascha_p Sascha Pallenberg

    Im Handheld Markt gebe ich ihm durchaus recht, auch wenn man niemals die Distributionskanaele von Nokia unterschaetzen sollte!
    Ich beziehe mich im Kommentar ausschliesslich auf den Netbook und Tablet Markt und besonders letzteren wird Intel aufwirbeln und zwar gehoerig.

  • Doc Frank

    Der Hauptgrund für die Hersteller, das 10″-Format für ihre Tablets zu wählen, dürften die Vorteile beim Betrachten von Fotos, Videos und Ebooks sein. 7″ dürften den meisten zu klein sein, eine Tastatur wie beim Netbook braucht man aber nicht.

    Für mich hat ein 10″ Tablet schon seine Existenzberechtigung.

  • ottensener

    wie siehst du denn aus?

  • Hans

    Mit dem Tablet Boom muss man sehr vorsichtig sein. Die Verkaufszahlen des iPads beruhen vor allem auf den Medien Hype um das iPad. Die Produkte der anderen Hersteller werden sicherlich nicht so in den Himmel gelobt. Da wird mehr auf den Nutzen und das Preis Leistungsverhältnis geschaut. Für ein Android Tablet um die 500 € wird das sehr sehr kritisch.
    Der Verkauf des iPads wird auch in diesem Tempo nicht so weitergehen. Die Zahl der Käufer, die für ein Tablet mal eben 500 € ausgibt, ist sicherlich nicht unbegrenzt.

  • 3st3

    Ich teile dem smo_o seine Meinung über Windows basierte Tabletten, das ist rein wegen der Softwareunterstützung für dieses Bedienkonzept nix halbes und nix ganzes. Das ist genau das was ich über das HP-Slate geschrieben habe. 1st1

  • 3st3

    Eine nützliche Funktion die ich mir übrigens für alle Tablets wünsche ist eine “Sideview”-Funktion, wenn man das Tablet an einen PC oder Notebook anschließt. Sideview ist eine Funktion in Windows Vista/7 mit der man Zusatzdisplays über USB zur Anzeige von Sidebar-Gadgeds nutzen kann. Oder noch besser wenn das Tablet gleich als vollwertiger Zusatzbildschirm genutzt werden kann. Damit hätte man einen doppelten Nutzen dieser Geräte, Standalone zum Konsumieren irgendwelcher Inhalte, oder eben als Zusatzbildschirm.

  • 3st3

    Das haben die Kommentatoren vor 3 Jahren auch über Intels geplanten Erfolg bei den UMPCs gesagt. Durchgesetzt haben sie sich nicht. Da musste erst ASUS das Konzept auf Low-Cost umkrempeln und so den Netbook erfinden. Intel war total überrascht, und ko9nnte zunächst nicht genug Atom-Prozessoren liefern. Dieses Mal wird es wahrscheinlich anders sein, weil die erfolgreichen Tablets einen ARM-Prozessor haben werden bzw haben (iPad).

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    Du moechtest nicht wirklich, dass ich deinen Kommentare zum HP Slate rauskrame, die zeigen wie du dich darueber lustig gemacht hast, dass ich als einziger weltweit(!!!)gesagt habe, dass es rauskommen wird. Oder vielleicht doch?

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