4310705652 790ff32f71 t Kommentar: Warum das iPad kein e Book Reader istVorne weg : Ich dachte bis jetzt die FAZ wäre noch eine der seriösen Zeitungen, aber es zeigt sich mal wieder, dass die Massenmedien lieber die Finger von PC Themen lassen sollten. Um was geht es? Das zur Zeit minütlich grüßende Murmeltier iPad natürlich. Unter der Überschrift ” iPad – Apple wird der Großverlag der Welt” möchte Herr Ibrahim Evsan erklären, wie Apple nach der Musik und Film Industrie, nun die Verlage umkrempeln wird.

Bei einigen seiner Thesen kann ich jedoch nur den Kopf schütteln.

Durch das iPhone hat sich nicht nur ein neuartiger Mobilfunkmarkt, sondern ein echtes mobiles Internet und ein ganz neues Verhalten in der Software-Nutzung ergeben. Mit einem einzigen Mausklick wird die Software auf das Gerät geladen und installiert sich von selbst

Aha, vor dem iPhone gab es also kein “mobiles Internet” naja wenn er meint, aber dass das iPhone eine Maus besitzt ist mir neu.

Bevor das iPhone kam, schien es undenkbar, dass man sich als Handybesitzer Software herunterlädt.

Kein Frage, der App Store hat das herunterladen von Software revolutioniert und massentauglich gemacht, aber undenkbar ist für mich eher sowas wie die Kernfusion, als sich manuell Software für Windows Mobile, Palm OS oder das ganze Java Gedöns runterzuladen.

Es müssen schleunigst Online-Angebote der Verlage her, denn jetzt besteht – bei einer weiten Verbreitung des iPads – die Möglichkeit, die Inhalte gegen ein – wenn auch um den Apple-Anteil vermindertes – Entgelt für den Qualitätsjournalismus zu erheben.

Der Artikel selbst ist mal wieder ein Beispiel was passiert wenn Internet-Unternehmer versuchen Felder zu beackern, von denen sie keine Ahung haben.

Ich will jedoch explezit auf ein paar richtige und wichtige, wenn auch offensichtliche Punte hinweisen :

Apple hat es verstanden, die gesamte Wertschöpfungskette in ihre Produktstrategie einzuschließen und zu kontrollieren. Sie haben die Kunden, beherrschen die Abrechnung, die Softwarebasis und ein weltweites Vertriebssystem.

Zu kontrollieren, dass ist das Hauptanliegen von Apple.

Apple ist eine Supermacht mit ganz eigenen Regeln, so wie auch Google und Amazon.

Das unterschreib ich sofort!

Das Apple iPad wird sehr bald auch auf dem deutschen Markt erscheinen. Dann wird sich vor allem zeigen, ob die deutschen Verlage reif für die neue Technik sind.

Deutsche Verlage und Neuheiten ? Das kann nichts werden. Aber das nur am Rande.

Wenn jetzt auch bereits alle schreiben, dass das Amazon einpacken kann, man sollte das doch mal ein wenig nüchterner betrachten : Amazon verkauft mehr EBooks als Bücher – und das obwohl sie (wie Apple sonst immer) den Standard (epub) ignorieren und ein eigenes properitäres Format nutzen und somit nur an Kindle Besitzer EBooks verkaufen. (Bezieht sich nur auf die USA, aber iBookstore soll ja auch erstmal nur in den USA kommen)

Ibrahim Evsan ist übrigens nicht so weit weg von der ganzen Materie “Internet” wie die meisten Qualitätsjournalisten – denn er ist selbst ein Gründer einer Web 2.0 Firma, (auch wenn ich diesen Web 2.0 Begriff hasse wie die Pest), nämlich Sevenload.

Ist eine gute Reputation erst einmal geschaffen, …

Und genauso schnell kann die Reputation auch wieder kaput gemacht werden, Herr Evsan, z.B. mit einem Artikel wie diesem.

Einer These aus dem Artikel möchte ich etwas mehr Zeit widmen :

Also wäre es falsch, im iPad einen weiteren, schicken eBook-Reader zu sehen.

Stimmt, es wäre falsch das iPad als EBook Reader zu sehen, dem stimme ich zu. Aber nicht wegen den zusätzlichen Funktionen, sondern weil etwas wichtiges fehlt, weshalb ich das iPad nicht als EBook Reader bezeichnen kann. Was genau? Bis vor 2 Tagen brauchten EBook Reader ein eInk Display! Aber dann kam Apple und auf einmal sind LCDs nicht mehr Augenschädlich, anstrengend, stromverschwendent und in der Sonne unlesbar.  Logisch oder ?

Das ist für mich rational nicht zu erklären, Hauptsache es ist ein angebissener Apfel drauf oder wie ?

Meine These : Das iPad kommt zu früh !

Es braucht unbedingt ein Pixel-Qi oder gar Mirasol Display. Es gibt kein Produkt auf dem Markt, das durch ein solches Hybrid Display soviel Funktionalität gewinnen würde. Damit habt ihr dann wirklich einen großen iPod Touch und einen EBook Reader in einem. Und falls man Pixel IQ glauben darf sollte das theoretisch nicht mal viel Aufpreis kosten, zumindest für Apple in der Produktion.

Ich für meinen Teil glaube, dass Tablets erst mit Hybrid Displays (oder theoretisch mit farbigen e-Inks, aber das dauert noch länger) interessant werden.

Gastkommentar von Kr0nos // Flo

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  • Stefan Binnenhamm

    Naja, Evsan hat doch vollkommen Recht.

    Weiß gar nicht, was Du zu bemängeln hast?

    Ich kann ihn 100% nachvollziehen und fand den Artikel in der FAZ zeitgenau.
    Es beschreibt die aktuelke Situation sehr zutreffend.

  • Alex

    Für mich zeigt dieser Kommentar das ein TechBlogger sich schnell von vielen Usern entfernen kann.
    Die gleiche Häme und Schelte, die einige jetzt über das iPad ausbreiten, wurde ähnlich schon über das iPhone gebracht.
    Das iPhone ist ein Erfolg für Apple und das iPhone hat andere Hersteller dazu gebracht mal über Usability nachzudenken. Ich denke auch das iPad wird eine Erfolgsgeschichte. Sicher einiges an Kritik (fehlende Kamera, oder USB Anschluss) ist durchaus gerechtfertigt, aber auch nicht für jeden das K.O. Kriterium. Schon gar nicht das fehlende Flash im Browser.
    Das iPad hat, nach allem was man lesen kann ein sehr gutes IPS-Panel. Journalisten, die das Gerät in der Hand hatten, urteilten überwiegend positiv hinsichtlich des Displays. Also warum sollte man damit keine eBooks lesen können? Sicherlich ist ein LED-Display immer noch suboptimal im Vergleich zu anderen eInk Techniken, aber die meisten User werden diese Begriffe wenig interessieren. Die entscheiden Subjektiv. Solange der Kindle mal gerade ein Euro billiger ist als der kleinste iPad und nur schwarz weiße Bücher darstellen kann, solange kann der iPad für Amazon eine ernste Konkurrenz bedeuten.
    Wie schon beim iPhone macht es das gesamt Paket aus, einfache Bedienung, Content denn ich zu meist fairen Preisen erwerben kann und vor allem einfach auf das Gerät bringe. Der iTunes Store Gutschein an der Supermarktkasse ist nicht zu unterschätzen.

    • Sascha

      @Bad Boy Bill

      der Kommentar stammt von Flo, nicht von mir!

      @Alex

      Saemtliche Kollegen die das Geraet in den Haenden hielten und lange genug damit rumspielten sind absolut enttaeuscht. Ich kann mich nicht erinnern, dass das iPhone auch nur ansatzweise soviel Negativ-Publicity erhalten hat. Im Gegenteil! Sorry, dass ich einfach nicht deine Meining teile und das iPad fuer nen Schuss in den Ofen halte.
      Sollten bis Ende des Jahres mehr iPads als Netbooks in diesem Jahr verkauft werden, verlose ich 5 mal das teuerste iPad hier auf Netbooknews.de

      Word!

  • Fuchsritter

    Der Hinweis zu dem Display ist überlegenswert. Aber ein min. 500 Euro Device nehme ich nicht an den Strand (das werden mit Sicherheit die meisten anderen so sehen). Augenschädlichkeit, daran glaube ich nicht. Dann müsste ich schon blind sein und langfristig wird das ja kommen. Bleibt die Sonne auf dem Balkon oder auch in der Wohnung. Ich weiß nicht wie lesbar das iPad aktuell in der Sonne ist. Aber wenn das nicht ginge … . Aber seien wir mal ehrlich und fair. Ich kenne kein Netbook was in der Sonne auf einem hellen Balkon wirklich gut lesbar ist.
    @Sascha Gibt es so etwas? Ich kann mir so viel schönes Spielzeug nicht kaufen (das mit dem Spielzeug mein ich nicht abwertend!)

  • Bad Boy Bill

    @ Sascha

    du schreibst

    “Aber dann kam Apple und auf einmal sind LCDs nicht mehr Augenschädlich, anstrengend, stromverschwendent und in der Sonne unlesbar. Logisch oder ?”

    Sorry, aber warum verklagt da niemand in den USA die lcd hersteller wenn die so ein produkt raus bringen wenn sie augenschädlich sind? Davor wird man auch nicht gewarnt.

    Das sie anstrengend, stromverschwendent und in der sonne unlesbar sind trifft leider auch auf netbooks und laptops zu.

    Von der neue technik von der du schreibst klingt gut und ich hoffe mal das sie sich ansatzweise durchsetzt aber ich habe eher das gefühl die leute wollen solche glossy display sieht besser aus obwohl sie eher unpraktisch sind.

  • Doc Frank

    ZITAT Sascha: “Meine These : Das iPad kommt zu früh !”

    Daran besteht für mich kein wirklicher Zweifel. Vielleicht bringt Apple die Kundschaft mit diesem Gerät auf den Geschmack, ein brauchbares Gerät mit allen notwendigen Funktionen gibt es aber sicher erst in der zweiten oder dritten Generation. Ist das eigentlich Firmenpolitik oder wollte Apple einfach nicht die letzten sein?

  • PingPi2k

    Ich bin stolzer Besitzer vom I Pad Nano ;)

  • ALF

    Die Aussage: “Mit seinen iMac- und MacBook-Reihen hat Apple längst die technologische Führung bei Computern übernommen…”, finde ich auch erwähnenswert.
    Das wird auch noch mit verhältnismäßig hohen Marktanteilen in den USA begründet.
    Seit wann hängen Marktanteile von technologische Führung ab?

  • Haudegen

    wie mit dem iphone. alle schreien: es kann das und dies nicht und trotzdem hat es das mobile internet revolutioniert. leider gibt es weit und breit keine ernstzunehmende konkurrenz. auch wenn jetzt viele schreien “doch!”, sehe ich das anders. die verkaufszahlen sprechen für sich. ich wäre froh, wenn es konkurrenten gäbe, die apple übertrumpfen können, aber so lange das nicht so ist, muss es kein ipad mit flash geben. so einfach ist das.

  • martin

    also sascha, bitte, deine kommentare zu den thesen, die zugegebermaßen weder originell noch neu sind, weisen doch darauf hin, dass es unheimlich schwer fällt, aus dem nerd-universum der eingeschweißten gemeinde herauszutreten. natürlich gab es den ganzen technik-firlefanz schon vor apple, jedoch hat apple bewiesen, dass sie wie kein anderes unternehmen die feinen mechaniken des kapitalismus kapieren, marketing, vertrieb, design, seelenfänger, nichts weiter… wer außer einer kleinen elfenturm-technik-gemeinschaft hat vor apple denn schon mit dem handy im net gesurft, obwohl es die technik schon gab?

    gruß

    • Sascha

      @Martin

      noch einmal auch fuer dich. Dieser Kommentar stammt nicht von mir! Bitte einfach komplett lesen. Mein Kommentar kommt zu der Nummer noch!!!

  • http://robertlender.info/blog Robert Lender

    Schlussendlich fällt die Entscheidung was als eBook Reader taugt oder nicht einfach die breite Masse.
    Ich habe am Palm, auf WindowsMobile Geräten schon eBooks (oder zumindest eLiteratur ;) gelesen und tue es auch am iPhone. Von daher kann ich mir durchaus vorstellen ein iPad als eBook Reader zu verwenden.

    Im Moment ist Amazon mit Kindle in der Lage wie damals Apple mit dem iPod: Eigener Store, geschlossenes Umfeld. Es wird daher spannend ob Amazons eMarktdominanz schon so groß ist, dass Apple hier nicht so leicht eindringen kann – oder ob erst Apple Features bringt, die die breite Masse faszinieren.

    Bei iTunes/iPod gab es kaum eine (funktionierende) Konkurrenz zu denen die Musikindustrie gehen konnte, wenn sie mit Apple unzufrieden war. Mit iPad und Kindle und den Stores dahinter wird die Situation interessant.

    Also egal, was wir Techies über die bessere Bildschirmtechnik und Co. sagen. Das Angebot an Books und Magazinen machts und das Gerät das die User aus irgendeinen Grund (schöner, besser, bunter, billiger, auffälliger,…) mehr fasziniert.

    Aber im Moment können wir sowieso nur spekulieren. Denn erst jetzt geht das feilschen mit den Verlagen wohl so richtig los und erst wenn der iBookStore im März/April anläuft wird´s interessant.

  • Bad Boy Bill

    @ Sascha,

    wieviel geräte müsste Apple in diesen jahr von den iPad verkaufen das es deiner anschicht ein erfolg sei, weltweit gesehen? Wieviel werden die verkaufen deiner meinung nach?

  • Kim

    Sascha schreibt gar nicht: “Gastkommentar von Kr0nos // Flo”

    Ich geb dir übrigens recht, Flo, was das Display betrifft (und alles andere auch).

  • martin

    @sascha

    sorry!

  • kennii

    “Ich will jedoch explezit auf ein paar richtige und wichtige, wenn auch offensichtliche Punte hinweisen”

    “explizit” und “Punkte”, wenn ich mich nicht Irre … irgendwie hab ich in den letzten Tagen das Gefühl (_u.a._ auch mit dem “10 Features mit denen Tablets das iPad uebertrumpfen”), dass die Artikel vor Veröffentlichung nicht mehr gelesen werden.
    Nicht dass mich Schreibfehler etc jemals groß gestört hätten – eigentlich würde ich dafür auch keinen Kommentar verfassen (hierbei auch nur im Guten ;-) korrigier ‘s und lösch’ mein Kommentar, kein Thema) -, aber entweder hat sich mein Köpfchen in den letzten paar Tagen darauf abgerichtet, Fehler zu finden, oder es sind einfach viel mehr drin.

  • phr0st

    Das einzige, was Herr Evsan zutreffend beschrieben hat, ist der Umstand, dass Apple gerade massiv versucht, die Konsumenten zu blenden.

    “Es geht nicht mehr um die Frage, wie man Online-Gratisangebote vermarktet, es geht um alles. Dieses Gerät lässt den Nutzer jede Information an jedem Ort zu jeder Zeit lesen – frisch aus dem Apple iBookStore, nicht vom Kiosk um die Ecke” sagt der Herr Evsan. Weil Online-Gratisangebote mit dem iPad auch gar nicht geplant sind. Diese sollen ja gerade verdrängt werden. Was daran innovativ sein soll verstehe ich nicht. Nicht nur die NY-Times hat bereits lange vor dem iPad versucht, Bezahlinhalte zu etablieren und ist damit gescheitert.

    Will Herr Evsan also behaupten, dass das iPad (und nicht die iTunes-Vertreibsstruktur) das Potential hätte, die Verlagslandschaft umzukrempeln, dann möchte ich doch mal folgendes festhalten, auch wenn iPad-bashing inzwischen so populär zu sein scheint, dass es schon wieder out ist:
    Das iPad ist also (k)ein Ebook-Reader mit glossy Display und maximal 10 Stunden Akkulaufzeit. Im ersten Jahr.
    Ich meine natürlich ein Netbookersatz ohne brauchbare Tastatur, ohne Anschlüsse (das Dock ist ja wohl ne Witznummer, oder wie stellt ihr euch das vor im ICE???) und ohne austauschbaren Akku.
    Bei ernsthafter Betrachtung ist es einfach ein weiteres Multimediadevice für den gestressten IT-fernen Nutzer, der keine Lust zum Frickeln hat, aber abends daheim unkompliziert surfen und konsumieren möchte.
    Aber ob er deshalb auch gerne auf Flash verzichtet, diese Konsumgüter in iShops mit massiven Beschränkungen erwirbt sowie eine einjährige Herstellergarantie in Kauf nimmt? Das Gerät ist der absolut falsche Aufhänger für den Artikel, denn bei Betrachtung der Hardware ist es denkbar ungeeignet, eine Wende in der Verlagspolitik Deutschlands herbeizuführen.

  • Maethu

    @ Sascha

    Wie viele Netbooks wurden denn 2009 verkauft?
    Denks du im 2010 werden eher mehr, weniger oder wieder etwa gleich viele verkauft?

  • marc

    Boah, Leute kommt doch mal wieder runter.

    Irgendwie scheinen die Leser hier zu vergessen, dass es sich um ein Blog handelt. Ein Blog gibt die persönliche Ansicht der Betreiber wieder, und hat weder den Anspruch noch den Zwang dazu, sich rechtfertigen zu müssen. Sascha und co versuchen zwar, ihre Aussagen möglichst fundamentiert dar zu legen, aber dass auch da eine persönliche Färbung drin ist, finde ich legitim, und schon gar nicht verwerflich.

    Das einzige, was man Sascha vorwerfen könnte, ist das ein bis vor ca. 3 Monaten sehr sachliches Techblog mittlerweile zunehmend von polemischen Wutausbrüchen in Kommentarform gefüllt wird. Sicher, sein Reizthema “Qualitätsjournalismus” (was gleichzeitig Unzulänglichkeiten beim Blogger unterstellt, was IMHO im allgemeinen nur falsch ist), wo er doch allzu gerne Kommentare und Berichterstattung der Journalisten-Konkurrenz auseinandernimmt, nimmt in letzter Zeit erschreckend überhand. Und ich denke, ich bin nicht der einzige, der lieber Sach-orientierte Blogs liest, als sich mit “random-rants” herumzuschlagen.

    Nur stelle ich mir die Frage, was hier der Auslöser ist. Ich persönlich denke, dass das zunehmende “Heise-Forum-am-Freitag” Niveau der Kommentare hier (und über auch Twitter) auch dazu geführt hat, dass Sascha einfach oft die Schnauze voll hat, und eben in gleicher Weise antwortet. Denn ehrlich, ein normaler Mensch, der ja eigentlich zwischen Kritik und Flame unterscheiden können sollte, müsste hier ab und zu mal auf die Bremse treten. Das gilt für alle hier.

    Besonders bei Themen zu Firmen wie Apple, Google oder Microsoft gehen hier oft die Pferde durch, wobei sich Sascha auch nicht wundern sollte, wenn man einen scharfen Ton anschlägt, dass es dann eben so auch wieder zurückschallt.

    Ich hoffe ehrlich gesagt, dass bald ein wenig Beruhigung eintritt, und Netbooknews wieder wie vor ca. einem halben Jahr wird. Da gefiehl mir die Seite und auch das Besucherpublikum hier deutlich besser. Ich gehöre sicherlich zu den unzähligen Besuchern hier, die Regelfall keinen Kommentar rauslassen, und nur mitlesen. Aber ehrlich, dieses persönliche Geflame geht mir auf den Sack. Lasst den Sascha doch einfach mal spielen, und dann kommt der auch wieder runter.

  • Junior

    Tja Qualitätsjournalismus in der IT Welt geht immer mehr gegen null!!! An solch einem Produkt, wie dem iPad kann man doch gut unterscheiden, ob die Journalisten ein bissel Ahnung von der Materie haben oder nicht!?
    Viele sind nach dem Erfolg des Iphones einfach nur auf einem AppleHype, dass ein Misserfolg eines großen Iphone ähnlichen Geräts quasi ausgeschlossen ist!!!
    Nur mal Chip.de als Bsp.: 3 mal ein positives Fazit und 2 mal ein negatives Fazit!!!
    Ehrlich konnte ich nach diesem Artikel gut einschätzen, dass die zwei Herren, die dem iPad gegenüber negativ abgestimmt haben, die einzigen sind die ein bissel Ahnung haben!!!
    Ich selber besitze ein MacBook Pro und finde Mac OS X genial, aber mein iPhone habe ich genau aus den kontrollierenden Applegründen verkauft!!!
    So toll das iPhone auch war, mit seinen Apps und der Bedienung, so krass waren für mich die negativ Punkte, das vieles “selbstverständliche” von Apple nicht zugelassen wurde!!!
    Das iPad setzt diese Reihe grandios fort und erst nach OS Update, mit vilt den fehlenden Features,würde ich mir dass Produkt zulegen, vorher würde ich zu den nach Jobs unbeliebten Netbooks greifen!!!
    Netbooks werden auch dieses Jahr weg gehen wie warme Sämmel, daher kann Sascha guten gewissens diese Wette eingehen!!! Apple sollte nach dem iPhone Hype,auch mal wieder gut auf die eigene Schnauze fallen, damit sie erkennen, dass man nicht so eine extreme Macht besitzt, dass man jahrelange gegebene Standards der Computerwelt, sei es Hardware und Software, von Heute auf Morgen, nach ihren Vorstellungen verändern möchten!!!
    Ich bleibe dabei, das iPad wird nicht der Erfolg werden, wie das mal vor langer Zeit vorrausgesagt wurde… Ich zweifle daran, dass es sich innehalb eines Jahres mit 10 Mio. Einheiten verkauft….

  • Kronos alias Flo

    Noch mal :
    Der Post ist von mir, und ist in Aufregung u.a. über “Bevor das iPhone kam, schien es undenkbar, dass man sich als Handybesitzer Software herunterlädt.” und die Maus die scheinbar auch an Stefan Binnenhamms iPhone zu finden ist, entstanden.

    Das mit den LCDs sind augenschädlich hätte ich wohl mit einem dicken “Beware of irony” Schild versehen müssen, sonst wären unser aller augen schonlängst kaputt

    Aber ist doch Fakt dass die viel bessere “Augenfreundlichkeit” in der pre-iPad Zeit DAS Argument für EBook Reader war.
    Aber klebt man nen Apfel drauf, dann brauchts man nicht mehr

    kennii : jap mir ist wirklich das inet zusammengebrochen wie ichs durchlesen wollte

    martin
    “dass sie wie kein anderes unternehmen die feinen mechaniken des kapitalismus kapieren, marketing, vertrieb, design, seelenfänger, nichts weiter…”
    und genau das habe ich oben auch geschrieben ….

    ich wollte hier nicht die 10 Diskusion auf nbn über das iPad im allgemeinen los treten, ich wollte nur auf ein paar krasse Fehler, ein paar mMn wichtige Fakten aus dem Artikel und mein Unverständnis darüber zum ausdruck bringen dass das ipad kein Hybrid Display hat.

    Aber scheinbar steh ich damit ziehmlich auf verlorenem Posten

    dieser comment wurde präsentiert von schlafmangel und etwas restalkohol

  • HorstKkk

    Meine persönliche Meinung ist: Ebook-Reader werden erst dann Massentauglich, wenn ich jegliche PDF’s auf diesem Gerät darstellen kann und die Teile wie einen USB Stick befüllen kann. Ja damit meine ich ohne DRM. Und ein zweiter Punkt, der immer gern vergessen wird: ich muss intuitiv auf dem Gerät Kommentare einfügen können. Erst dann werden diese Reader ihren Höhenflug erleben. Aber die Hersteller konzentrieren sich nur auf ihre eigenen Subuniversen. Ganz ehrlich – wer kauft nen Ebook-Reader, mit dem er sämtliche Ebooks nochmal kaufen muss, nur weil der Hersteller einen eigenen Store betreibt und andere Formate (vielleicht sogar eigene) verbietet? Warum hat Apple das DRM ihrer Produkte bei mp3s entfernt? Weil es Absatzhemmend ist. Auch wenn ich Filesharing nicht gut heiße, vorallem im Bildungsmarkt, so denke ich trotzdem, dass dort ein Klientel vorzufinden ist die sofort solche Geräte kaufen würden wenn sie obige Punkte erfüllen würden.

    Und btw.: Einen Ebook-Reader mit einer Laufzeit von 10 Stunden und womoglich so nen bescheuerten Auto-Suspend wenn man das Display mal 5 Minuten ned angerührt hat will doch wirklich niemand oder?

  • martin

    dass apple mit dem ipad nicht die krönung technischen könnens raushaut ist klar, aber es geht um lifestyle, nicht um reviews. die zielgruppe dürften nämlich all jene sein, die sich für den ganzen kram eigentlich gar nicht interessieren. und diese gruppe scheint auch über das nötige einkommen für so einen kram zu haben, egal wie technisch unterlegen es ist – denn hauptsache, das ipad macht sich schick zum kapuzzenpulli, anzug und bluse. bin also alles andere als ein apple-fanboy – im gegenteil – aber die diskussion geht hieran vorbei und ich denk, apple weiß genau, was sie machen. seelenfänger!

  • Chris

    @ Sascha
    Lass doch alle schreiben was sie wollen und konzentrier dich bitte wieder auf Netbooks.
    Als langjähriger Leser deines Blogs sehe ich leider immer mehr, dass du zu weit von deinem eigenlichen “Auftrag” entfernst.
    Du hast mal gesagt, dass du hier nur über Netbooks schreiben möchtest…

    Ich kann verstehen das man sich nicht alles gefallen lassen muss. Ok!

    Aber bitte geh wieder zurück zu deinen Anfängen in denen du Live Unboxings gemacht hast etc.

    Gründe doch einen eigenen Blog in dem du den Jornalismus konstruktiv kritisierst (finde ich übriges gut!) und dich über dieses ipad mit den islaves kloppst.

    Aber bitte versau mir meine täglichen 10Minuten netbooknews nicht mir Themen, die mich als Netbooks Interessierter kein Stück interessieren!!! ;-)

  • Stefan Binnenhamm

    @Kronos Ich verstehe das nicht. Du schreibst sowas wenn Du betrunken bist?

    Oben hast Du nach meiner Meinung unrecht. Die meisten meiner Freunde wechseln derzeit ihre Handys auf den iPhone. Jeden Tag wird über neue Apps diskutiert und ich habe das Gefühl, es wird nicht weniger. Evsan hat recht, wenn er sagt, die Welt besteht aus digitalen Supermächten und Apple ist einer der führenden Supermächten in der digitalen Welt. Und das Google, Apple oder Amazon die Verlage unter Druck setzen können, sollte man wissen.

  • Kronos alias Flo

    Stefan Binnenhamm : nicht der artikel sondern der comment hier ist von schlafmangel beeinflusst, betrunken bin ich nich,

    ach ich lass es komm da nimmer raus.

    Evsan hat recht, wenn er sagt, die Welt besteht aus digitalen Supermächten und Apple ist einer der führenden Supermächten in der digitalen Welt. Und das Google, Apple oder Amazon die Verlage unter Druck setzen können, sollte man wissen.

    Haar genau das steht doch oben im Post o0
    ” Apple ist eine Supermacht mit ganz eigenen Regeln, so wie auch Google und Amazon.
    Das unterschreib ich sofort!”

    Chris : das problem ist : aktuell halten sich alle Tech Firmen zurück, weil sie wissen sie werden von den ganzen Apple News erdrückt, und nicht an die Masse durchkommt.

  • Panini

    Manchmal denke ich, dass hier ein wenig hart mit den ‘herkömmlichen’ Medien umgegangen wird.

    Natürlich ist das, was sich einige Magazine oder Zeitungen, darunter auch der Spiegel, da herausnehmen oder behaupten, teilweise riesiger Blödsinn.

    Mir fällt es meistens immer dann auf, wenn ich vom Thema recht viel Ahnung habe – da habe ich schon Dinge entdeckt, die schlicht falsch waren, dann allerdings als ultimative Wahrheit verkauft wurden. (wo sich die frage stellt, wie es sich mit den Themen verhält, von denen ich nicht so viel weiss)

    Dass natürlich die Netbook-Blogger z.B. einen besseren Überblick und auch mehr Detailwissen verfügen, ist klar. Ich halte es auch für unwahrscheinlich, dass es weltweit auch nur ein paar hundert leute gibt, die von Mobile Computing, Netbooks etc mehr Ahnung haben, als z.B. das NBN-Team.

    Und dass Herr Evsan nicht dazugehört, ist klar. aber wenn man bedenkt, wie die Auftragsvergabe im Zeitungsgeschäft abläuft, wird klarer, wie so ein Kommentar entstehen kann. Die FAZ muss aktuell bleiben, das iPad ist aktuell, also braucht man jemanden, der darüber schreiben kann. Jemand der auch ein wenig Ahnung vom Thema hat – oder zumindest einen ähnlichen Background hat. ich nehme an, dass Herr Evsan nicht das erste Mal mit der FAZ zu tun hat – dementsprechend war es einfacher, ihn zu nehmen, anstatt einen neuen.

    Er wird als Experte für Social Networks genannt – und den meisten Dingen, die er darüber sagt, stimmt Flo ja sogar zu. Trotzdem wird Einiges (die Geschichte des mobilen Internets) stark verwässert und vereinfacht – was, glaube ich, der Zielgruppe der FAZ geschuldet ist; schliesslich liegt diese weit jenseits der 30.

    Trotzdem hat er in einigen Dingen recht.

    Zitat:

    ‘Meine persönlichen Erfahrungen im Umgang mit dem Internet – gerade in der letzten Zeit – zeigen, dass die Medienkompetenz in Sachen Internet in Deutschland dem Stand der globalen digitalen Welt nicht gerecht wird.’

    Ich weiss zwar nicht, was er für Erfahrungen gemacht hat (wahrscheinlich ist Sevenload nicht so erfolgreich, wie er es sich vorstellt) aber alleine schon die Diskussion um den MediaMarkt-Account bei Twitter zeigt, dass viele halbwegs seriöse oder etablierte Blogs/Newssites dreist abschreiben und klauen (auch creative commons verlangt zumindest die Nennung des Autors), wofür jeder Sechstklässler in einem Referat eine 6 bekommt.

    Sozialkapital ist schliesslich eine Währung des Internets (hier verweise ich gerne auf Chris Andersons ‘Free’) und so kann man sie schnell verlieren.

    Niemand macht keine Fehler – aber offensichtliche und vermeidbare Fehler sollten auf einer professionellen Ebene nicht gemacht werden.

    Fakt ist ausserdem, dass Steve Jobs vor gar nicht allzu langer zeit sagte, dass Apple-User Content kreiren und nicht nur konsumieren (was als Begründung dafür angeführt wurde, dass Apple kein Netbook baut). wie man auf dem iPad wirklich etwas kreiren soll, ist mir schleierhaft – quo vadis, Multitasking?

    Es geht sowohl bei der FAZ als auch bei Apple und den Techblogs um Geld. Geld verdienen sie mit Kunden, und Kunden gewinnen sie nur mit Funktionen/Content.

    In den nächsten Jahren werden Millionen von Tablets verkauft werden – und sollten sich die deutschen Verlage nicht besser auf das Internet einstellen, werden ihre Probleme wachsen.
    und sollten sich das eeepad und die kommenden Tablets der Netbook-Hersteller nicht als komplette Rohrkrepierer erweisen, so wird auch Apple um Marktanteile zu kämpfen haben.

  • http://www.löwwwe.de loewwwe

    Ich sehe schlecht – selbst mit Brille (gut eingestellt, aber sehr schlechte Augen) und für mich ist es anstrengender auf ein lcd zu schauen, als auf gedruckten Text. Meine Augen ermüden einfach (sehr viel) schneller. Dann kann ich keine feines Bildschirmschriftarten mehr lesen und muss die Bildschirmlupe aktivieren. Bei Büchern kann ich viel kleinere Schriften lesen – auf längere Zeit. Daher sehe ich das als Fakt an, dass sich LCDs nicht für langes lesen eignen. Heißt ja nicht, dass einem gleich anch dem “Lesegenuss” die Augen herausfallen.

  • Chris

    >>Chris : das problem ist : aktuell halten sich alle Tech Firmen zurück, weil sie wissen sie werden >>von den ganzen Apple News erdrückt, und nicht an die Masse durchkommt.

    @Kronos alias Flo:
    Es geht nicht um News, es geht um Netbooks die breits auf den Markt sind und getestet werden wollen. Ich warte schon lange darauf mal wieder was von Lenovo zu hören. Das Tablet soll ja nächste Woche erhältlich sein. Oder das jemand mal Licht in die 1000Varianten von Samsung bringt. Gibt genug über was man zum Thema netbooks aktuell schreiben kann…

    Ich will nur zeigen, das der Ursprünglichkeit dieses Blogs langsam verwäscht!

  • kennii

    Ich kann Chris und dessen Vorrednern mit gleichem/ähnlichen Inhalt nur zustimmen. Auch wenn das alles richtig ist und ich ‘s gut find, dass auch gewisse andere Dinge mal angerissen werden – nur wird’s n bissl viel!

    Gibt’s (bald) nicht noch andere Tablets, über die man zur Zeit mehr berichten/recherchieren könnte?
    Gerade wo so auf das iPad ein-gedroschen wird, könnte man doch mehr Alternativen aufzeigen, mehr Ausblick auf die Zukunft (anderer Hersteller) geben usw (?)
    (DIESE Tablets gehören für mich zu den Netbooks in eine gemeinsame Kategorie – surfen, emails, etc …)
    Oder eine Preview für die CeBit (erwartete Highlights o.ä.).
    Oder einfach wieder Netbooks/-tops – irgendwas muss es ja mal neues geben …
    Oder ihr macht euch mal n schönen Sonntag Mittag und genießt, dass es eben gerade nichts neues gibt ;-)

    “Oder”, “oder”, “oder” …
    … ich hab euch trotzdem lieb :-D

  • Ironside

    @ Martin

    “Dass apple mit dem ipad nicht die krönung technischen könnens raushaut ist klar, aber es geht um lifestyle, nicht um reviews. die zielgruppe dürften nämlich all jene sein, die sich für den ganzen kram eigentlich gar nicht interessieren.”

    DAS ist doch der springende Punkt. Als Jobs Computer und Software für Nerds/ Durchblicker gebaut hat, fuhr er mit seiner Firma NEXT horrende Verluste ein. Zielgruppe sind jetzt all jene, bei denen so ein Teil einfach funktionnieren soll – und wir kennen alle solche Menschen zur Genüge aus dem privaten Umfeld! Fehlende Flash-Unterstützung? Adobe bekommt sein Flash gerade mächtig um die Ohren gehauen (siehe Kommentare) http://blogs.adobe.com/flashplatform/2010/01/apples_ipad_–_a_broken_link.html (via blog.fefe.de) . Nicht umsonst sind etliche Flash-Blocker in den Top 100 der Firefox-Addons verfügbar und youtube und vimeo stellen gerade auf HTML5 um. Jobs will Adobe raushalten und somit gibts kein Flash – fertig und aus und wer mitspielen will, der spielt nach Apples regeln.

    Neben der Display-Frage bin ich an einem Punkt bei Kr0nos aber auch hänger geblieben: “Das iPad kommt zu früh” Darüber denke ich auch schon seit Tagen nach! Und die Aufösung werden wahrscheinlich erst die Verkaufszahlen ab Marktstart zeigen. Die 500€ sind auf jeden Fall eine Ansage.

    MfG Ironside 8)

  • Yu

    Rober Lender says: “Bei iTunes/iPod gab es kaum eine (funktionierende) Konkurrenz zu denen die Musikindustrie gehen konnte, wenn sie mit Apple unzufrieden war. Mit iPad und Kindle und den Stores dahinter wird die Situation interessant.”

    iPad und Kindle sind zwei paar Schuh. Der Kindle ist ein Ebook-Reader, das iPad ist ein Multimediatablet, das halt AUCH Ebooks anzeigen kann. Somit ist das iPad, insbesondere durch die Zugkraft von Apple, ein direkter Konkurrent für den Kindle, während es in der Gegenrichtung nicht zutrifft.

    phr0st says: “Aber ob er deshalb auch gerne auf Flash verzichtet, diese Konsumgüter in iShops mit massiven Beschränkungen erwirbt sowie eine einjährige Herstellergarantie in Kauf nimmt?”

    Gegenfrage; Kennt sich der beschriebene Kunde mit diesen Dingen aus oder merkt er es erst nach dem Kauf von 20 Ebooks, wos dann schon eher zum Grund wird, beim Gerät zu bleiben? Außerdem habe ich die wage Hoffnung, dass Apple hier den selben Weg wie bei den MP3s beschreiten wird irgendwann, wenngleich ich befürchte, dass der größere “Stückpreis” von Büchern gegenüber Musiktiteln hier hinderlich sein kann. Andererseits kann man dann vielleicht irgendwann Bücher Kapitelweise kaufen – käme mir durchwegs entgegen – was dann das Problem lösen würde.

    Kronos alias Flo says: “… und mein Unverständnis darüber zum ausdruck bringen dass das ipad kein Hybrid Display hat.”

    Nun, das iPad wäre sicher ungleich besser mit Hybrid-Display. Andererseits, wie viele Kunden kennen sich mit dem Thema aus? Gute alte LCDs hingegen kennt jeder. Wer weiß ob sie nicht sogar gefürchtet haben, dass die Einführung einer Hybridtechnologie in der ersten Generation des Gerätes den Markteinstieg sogar behindern könnte. Immerhin haben die Hybridtechnologien glaube ich doch zumindest geringfügige Nachteile bei der Wiedergabe von Filmen. Und das fällt vielen Kunden vermutlich schneller auf, als dass das Lesen anstrengender ist. Wenn die Kunden dann merken, dass es doch Suboptimal ist, kommt plötzlich das iPad2G mit optionalem Hybriddisply gegebn Aufpreis raus und bringt ein Hybrid-Display mit, das dann mit der besseren Lesbarkeit wirbt – Bingo, früher im Markt gewesen, mit bewährtem Marktanteile geschnappt und dann noch eine zweite Version hinterher verkauft!

    Warum überhaupt optional? Nun, es gibt ja auch Leute, die mehr Videos drauf abends vor der Couch anschauen wollen und lieber das LCD wollen könnten, man möchte ja nicht, dass ein Teil der Kunden die alte Version bevorzugt.

    HorstKkk says: “Und ein zweiter Punkt, der immer gern vergessen wird: ich muss intuitiv auf dem Gerät Kommentare einfügen können.”

    In Unterhaltunsliteratur kritzle ich eigentlich nie herum. BRAUCHT man das? Für Fachliteratur eher, aber die macht nicht den Massenmarkt aus. Gegen die mangelnde Massentauglichkeit sprechen übrigens die Verkaufszahlen von Amazon. Oder sind es einige wenige Leseratten, die den ganzen Umsatz verursachen? Oo

    Panini says: “Manchmal denke ich, dass hier ein wenig hart mit den ‘herkömmlichen’ Medien umgegangen wird.”

    Was voll verständlich ist, wenn man bedenkt, wie die andererseits mit unabhängigen Blogs umgehen, und wenn man bedenkt, dass sie einem auch die schlecht recherchierten Artikel gern einzeln verrechnen würden.

    Sascha says: “Sollten bis Ende des Jahres mehr iPads als Netbooks in diesem Jahr verkauft werden, verlose ich 5 mal das teuerste iPad hier auf Netbooknews.de”

    Nun, es werden auch nicht mehr Iphones als alle anderen Handys zusammen verkauft, oder? :D Die Wette scheint mir nicht eben fair.

  • http://www.online-textbuero.de/wp Pit

    Sagt mal, Leute, gibt es eigentlich eine einzige valide Studie darüber, ob das stimmt, dass das Lesen vom E-Ink-Bildschirm weniger anstrengend ist als das vom LCD-Screen? Als einer, der den ganzen Tag konzentriert am Bildschirm Texte lesen muss, glaube ich das nämlich nicht. Viel wichtiger scheint mir zu sein, dass man den Blickwinkel und den Abstand variieren kann wie bei einen Buch oder eben einem Reader. Zudem braucht man bei E-Ink immer eine externe Lichtquelle, während der LCD auch im Dunkeln leuchtet – man muss die Helligkeit dann eben runterfahren. Long story short: Ich glaube nicht, dass E-Ink die Technologie der Wahl bleibt – allein der fürchterliche Neuaufbau der Seite beim Umblättern! Insofern denke ich, dass das iPad-Konzept auch dafür auf Dauer das Richtige ist. Jetzt müssen nur noch bessere und vor allem variablere Konzepte kommen, aber das scheint ja auch anzustehen, siehe Eee Pad.

  • Ben

    Erst wenn gute E-Book Reader für unter 150 € erhältlich sind, hat das E-Book in Deutschland eine Chance auf den Massenmarkt. Daran wird der iPad auch nichts ändern.

    Wenn die Masse keine Reader hat, kann die Masse auch keine E-Books kaufen.

    Die Apps von Apple helfen da auch nicht allen. Für ein Paar Firmen wird dies ein gutes Geschäft werden. Die Masse der Zeitungsverleger werden wohl ihre Gewinn Erwartungen runterschrauben müssen.

    Die einzige Firma, die immer ein sicheres Geschäft macht, ist Apple.

  • cmgr

    “Wenn jetzt auch bereits alle schreiben, dass das Amazon einpacken kann, man sollte das doch mal ein wenig nüchterner betrachten : Amazon verkauft mehr EBooks als Bücher”

    Es stimmt einfach nicht, dass Amazon mehr eBooks verkauft als normale Bücher. Die Aussage von Amazon war, dass sie am Weihnachtstag (also nur an EINEM Tag) in den USA mehr eBooks als normale Bücher verkauft haben. Das wird wohl vor allem daran liegen, dass viele ihren neuen Kindle ausgepackt und gleich mal ein paar Bücher runtergeladen haben. Das ganze ist also nur auf einen einzigen Tag und nur auf die USA begrenzt. Natürlich zeigt das eine gewisse Richtung an, die pauschale Behauptung, Amazon würde mehr eBooks als Bücher verkaufen ist aber schlicht falsch. Zugegeben, dieser Fehler ist fast allen passiert bei dieser Meldung. Wenn man aber schon so hämisch (und oft sicherlich auch zurecht) auf die Schwächen des sogenannten “Qualitätsjournalismus” hinweist, sollten einem solche Fehler selbst aber nicht passieren. (In dieser Mashable-Story wird richtig zitiert: http://mashable.com/2009/12/26/kindle-ebook-sales/)

    Zur Frage der Lesbarkeit von LCD-Displays: Es steht sicher außer Frage, dass eInk sehr viel besser lesbar ist als ein LCD-Display. Oft setzt sich aber eben nicht die bessere technische Lösung, sondern die am weitesten verbreiteste Platform (siehe VHS vs Betamax) durch. Sollten sich Tablets mit LCD-Displays aufgrund ihrer sonstigen Funktionen (Video, Internet) gut verkaufen, könnte es schon sein, dass das LCD-Panel für eBooks einfach “gut genug” sein wird, auch wenn es nicht die beste technische Lösung für reines eBook lesen ist.

  • Dada

    Also nichts gegen die FAZ ich fand sie hatten am letzten Freitag das mit Abstand beste Titelbild
    zum Thema “I-Pad”

    http://kress.de/typo3temp/pics/FAZ_Titel_29_Januar_2010_a57bf85752.jpg

    alles Andere wäre ja auch auch Augenwischerei ;-)

  • Benny

    Betrachtet man beim iPad / iPhone die Hardware, gibt es genügend Hersteller, die ein Produkt anbieten, dass alles in der Summe besser kann, oder wenigstens in der Hälfte überlegen ist. (Sei es Preis, Kamera, Akku, Display etc.)

    Ich verstehe auch nicht, wieso jeder den Anspruch an Apple hat, dass deren Produkte ausschließlich perfekt sein müssen. (Das verbietet schon allein die Marketingabteilung bei einer Neuprodukteinführung, wie soll sich denn da ein 2. und 3. Generation verkaufen lassen).

    Schaut man sich um, dann sind die Applekritiker bereit, bei jedem anderen Hersteller einen Kompromiss einzugehen. Keine anderes Produkt (iPhone und nun iPad) wird so kontrovers diskutiert und es finden sich ellenlange Listen, wieso diese Produkte versagen werden und trotzdem wurde das iPhone die Grundlage, an dem sich momentan der ganze Handymarkt orientiert und keiner gleichwertiges bieten kann … und wieso?

    Weil es dem Massenmarkt gefällt. Dem 14 jährigen Teenager, der Sekretärin, dem Banker, die Hausfrau, Studenten quer durch alle Studiengänge, Renter und und und …

    Und was wollen die? Einfach ein stimmiges Produkt. Es tut das was es soll und zwar so einfach, dass es jeder versteht und sieht dabei auch noch gut aus.

    Ob das iPad diesen Erfolg auch erreicht, ich weiß es nicht. Aber ich würde es ihm zutrauen. Es hat einfach wieder den “haben will” Faktor, und zwar nicht für die Techniknerds, sondern für die breite Masse. Die wollen spielen, anfassen und sich begeistern lassen.
    Wen interessiert da noch Flash, Webcam, USB?

    Ich selbst besitze kein einziges Appleprodukt und werde mir in nächster Zeit auch keins anschaffen. Aber ich finde es grandios was diese Firma leistet ohne dass jemand es schafft, diesen Erfolg zu kopieren!

    Grüße Benny

  • linux on your desk

    Das mit den Display ist, meiner Meinung nach, Ansichtssache. Außerdem wird in dem Artikel von Sascha ja auch nur spekuliert über die neuen Displays. Ob es so ist weiß man wieder nicht. Von daher würde ich es noch nicht einmal eine These nennen das das iPad zu früh wäre.

  • manuel

    Ich find den Kommentar von kronos ziemlich daneben, und Realitätsfern. Du urteilst über ein Produkt, dass du nicht selbst in den Händen gehalten hast.

    Zum IPad hab ich einen Kommentar bei Basicthinking abgegeben, den ich hier auch gerne mal Poste:

    “Um die Frage zu beantworten, warum ein iPad ein tolles Gerät ist, müssen wir uns selbst erst ein paar Fragen stellen. Es gibt in der heutigen Zeit für jeden Einsatzzweck ein passendes Gerät. Eine Hifi-Anlage zum Musikhören, einen Blueray Player oder DVD Player zum Filme gucken, ein TV-Gerät zum Fernsehen, ein Radiogerät zum Radio hören, ein GPS System als Navigator, ein Amazon Kindle für eBook lesen etc. pp.

    Die Frage lautet , warum brauchen wir eine Hifi-Anlage, einen DVD Player, ein Radio, ein Navi oder ein Radio? Jeweils ein Gerät für einen Einsatzzweck ist meines Erachtens totaler Blödsinn. Trotzdem werden diese Geräte heute noch verkauft ?

    Und genau hier setzt das iPad an: Statt sich eine neue Hifi Anlage, einen neuen Fernseher zu kaufen, ein Kindle zu besorgen, kann man auch einen iPad verwenden.

    Durch entsprechendes Zubehör kann der iPad als zentrales Homeentertainment System umfunktioniert werden, es ersetzt alle Geräte die man heute noch im Einsatz hat. Der grosse Vorteil stellt dabei iTunes dar. Man braucht sich keine CDs mehr kaufen, keine DVD mehr zu leihen oder zu kaufen. Stattdessen hat man einen iPad und/oder iPhone/iPod, den man auch mal mitnehmen kann.

    Ich selbst bin häufig sehr viel unterwegs, und hab mir immer schon so einen Gerät gewünscht, um z.b. mal in einem schönen Buch zu schmöckern oder einen Film zu gucken. Niemand nimmt sich aber die ganzen Filme oder Bücher in der Tasche von zu Hause mit.

    Das iPad selbst ist kein Notebook, wird aber mit diesem immer wieder verglichen (Erweiterbarkeit / Flash / kein USB).

    Ich selbst habe ein Netbook, und kann sagen, das ich auf diesen Netbook nichts anderes mache, als mit einem iPad, nämlich Musik zu hören, Filme zu gucken, Office verwenden und im Internet zu surfen, oder E-Mails zu schreiben.

    Der Nachteil ist aber, das man sich bei Netbooks oder Notebooks auch um Sicherheitsfragen kümmern muss, z.b. einen Firewall einrichten und ein Antivirenprogramm installieren. Man arbeitet wie vor 20 Jahren immer noch mit Maus und Tastatur. D.h. Der Mensch passt sich dem Gerät an, nicht umgekehrt, wie es eigentlich sein sollte.

    Ich kenne viele Leute, die sich Ihr eigenes System zerschiessen, nicht wissen, wie man ins Internet kommt etc. pp. Notebooks und Netbooks sind für den Otto Normal Verbraucher viel zu kompliziert.

    Durch Apples geschlossenes System kann es nicht vorkommen, das man sich einen Virus einheimst, oder sich das System zerschiesst (unter den Annahme das man das Gerät keinem Jailbreak unterzogen hat.

    Das System aus Soft- und Hardware ist optimal aufeinander abgestimmt, und intuativ Bedienbar, ohne das man grossartige PC-Kenntnisse haben muss. Ein Vorteil den sonst kein anderer Hersteller bieten kann.

    Fazit: Das iPad wird ein grosser Erfolg, und das bereits in der 1. Version. Vielleicht sogar erfolgreicher als der gesamte Netbook Markt, vielleicht nicht gerade in der EU , aber in den USA. Als ich letztes Jahr in den USA war, hab ich desöfteren iPhone und iPod Dockingstationen im Hotelzimmer vorgefunden.”

  • Kronos alias Flo

    manuel : zeigt mir erst mal wo ich geschrieben hab dass das iPad schlecht ist ?

    Ich wollte eben genau diese allgemeine Diskusion in der 10ten News noch mal anfangen, aber scheinbar ist es ja egal was im Post steht, es wird die überschrift gelesen : iPad – das keyword kommt ins Rückenmark – Reflexantwort :” ich muss es zerreisen // in den Himmel loben”

    ich wollte sagen dass es mMn einen Kindle nicht ersetzen kann – da wie gesagt ein EReader für mich (und bis zum 26.1.2010 für die meisten) ein EInk Display benötigt(e)

    Und einen DVD Player kann das iPad nicht ersetzen – nur an der Dock nen crappy vga ausgang … das ist für mich nicht HTPC tauglich
    DAs möchte Apple auch nie, denn auch wenn sie ihn sher sehr sehr stiefmütterlich behandeln, haben sie dafür den AppleTV

    Ich weiß nicht was du meinst wenn du von HiFi Anlage spricht, aber ich denk da an was höherwertiges mit Verstärker und geschietenh Standboxen, das kann man sicher durchs iPad mit seinem 3,5″ Klinke ersetzen

    Ein TV gerät … warte ich hohl mal aus dem Rundfunkmuseem bei mir um die Ecke die Lupen die sie früher vor die winzigen Bildröhren gehängt haben damit das Bild größer wird
    (http://www.bsv-suedbaden.org/Tv-Lupe.jpg wtf sowas gibts ja wiklich immer noch, nciht ganz das was ich meinte aber ok)

    Ein Navi kann wenn dann ein iphone aber sicher nicht das ipad ersetzen – sone 13″ große Fläche vor der Windschutzscheibe zu blockieren ist sicher ne gute idee

    “Durch Apples geschlossenes System kann es nicht vorkommen, das man sich einen Virus einheimst, oder sich das System zerschiesst (unter den Annahme das man das Gerät keinem Jailbreak unterzogen hat.”
    dass es für Apple Systeme kaum Viren gibt liegt daran dass es wegen der Verbreitung keinen Sinn macht.
    Aber es wird ja eh dazu über gegangen über Flash und Adobe Reader die Viren einzuschleusen, aber flash hat es ja nicht.
    Klar ist es sicherer wie ein Windows PC – ich hab mir zwar immer noch nix eingefangen und was für einen Aufwand es macht n Virenprogramm zu installieren versteh ich auch nicht – 5 Klicks fertig – aber was apple “alles geld was du ausgibts soll zu apple wandern” Systemen wie iTunes & Co zu tun haben soll musst du mir erklären.

    Genau mehr iPads als Netbooks …. ok ich wette dagegen dass Apple keine 33 Millionen ipads verkauft
    http://www.netbooknews.de/12123/netbook-verkaufszahlen-2009-verdoppelt/

    Dennoch wird das Ding ein rießen Erfolg wil es ein 100% Apple Produkt ist
    http://www.netbooknews.de/13105/umfrage-wie-sind-eure-ersten-eindruecke-vom-apple-ipad/#comment-38953
    aber eben das wollte ich nciht, nicht noch eine Grundsatzdiskusionüber das ipad, sondern ein paar speziell dinge

    So und das ist jetzt der letzte allgemein aufs ipad bezogene kommentar auf den ich nochmal antworte, weil ich die ersatz wut schockiert und ichs echt nicht raff wie man da drauf kommt
    Falls noch mal Kommentare kommen sollten die sich um meinen eigentlich Post drehen – da gehts um den FAZ Artikel und EInk nur mal so, und es steht in keinem Satz dass das iPad scheiße ist – ja es steht nicht mal da dass wir nicht die Zielgruppe sind – dann beantwort ich die auch, aber allgemeine ipad diskusionen nerven mich und scheinbar nicht nur mich, siehe engadget aktion :
    http://www.engadget.com/2010/01/30/do-you-hate-apple-news/

    So das ganze ist jetzt wieder mal viel zu böse, und ich mein es echt nicht so, aber ich kann jetzt grad echt sehr gut nachvollziehen wieso Sascha doch ab und zu mal jmd etwas anmault in den Kommentaren, mir gehts grad genauso

    Es gibt 10 News hier auf NBN wo sich allgemein um die Funktionen des ipads drehen, und wenn das mal welche auf spezielle Dinge eingehen dann wird das einfach ignoriert.
    Ich häts lassen sollen …..

    Dada : genial !!

  • manuel

    halten wir einfach fest, das iPad kann nicht mit einem Netbook oder Notebook verglichen werden, es richtet sich auch nicht an die Nutzer, die Ihr System individuell zusammenstellen wollen (ob Hard oder Software). Es richtet sich an den Otto Normalverbraucher, der vielleicht kein PC-Kenntnisse hat, oder nicht viel rumfrickeln will, und einfach ein System benötigt das intuitive und ohne grosse EDV Kenntnisse bedienbar ist. Linux oder Windows 7 sind hierbei KO Kriterien.

    Das Ipad ist für mich ein Gerät mit dem man hauptsächlich Medien und Informationen konsumieren kann, nicht mehr und auch nicht weniger. Ich persönlich halte wenig davon, das man für jeden speziellen Einsatzbereich ein anderes Gerät benötigt (wie im Beispiel ein Amazon Kindl). Guck einfach mal bei Dir nach, die vielen Geräten, die bei dir rumliegen, und frage dich ob es auch ein Gerät tut. Und ich selbst habe Navis in der gleichen Grösse gesehen (fast 10 Zoll sind ja auch nicht so gross)

    Der iPad an einen Projektor angeschlossen, wäre mein Fernseh-Ersatz. Ein HD Equipment selbst habe ich nicht.

    USB ist übrigens auch möglich, wenn man mal das Gerät in den Händen gehalten hat, weiss man auch, warum nicht direkt ein USB Anschluss im Gerät verbaut wurde. Es ist einfach ziemlich flach gebaut. Das dünne Sony mit USB sieht auch nicht so brickelnd aus, der USB Anschluss ist breiter als das Gerät.

    Auf Flash Webseiten kann ich verzichten, und den Akku kann man mit ein bisschen Bastelarbeit auch austauschen. Den Ipad als Kamera zu verwenden, um Schnapschüsse zu schiessen, sieht ein bisschen doof aus, die Webcam in meinem Netbook verwende ich nicht. Bei einer Webcam müssten im iPad vorne gleich zwei verbaut werden, weil man das Gerat ja auch drehen kann.

    Also alles für mich keine KO Kriterien. Und Anwendungsmöglichkeiten gibt es zur Genüge.

  • Stefan Stukla

    Ich liebe mein Mac und hasse Microsoft.
    Mehr muss man nicht sagen.
    Doch:
    ibo evsan hat die apple strategie sehr gut verstanden.

  • blubb

    apple wird sicher nie ein mirasol oder pixelqi verbauen
    zumindest nicht im momentanen stand der technik

    ich weiss videos sind ein mieser anhaltspunkt fuer die qualitaet eine displays aber auch aus bildern und den kommentaren von leuten die die displays in der hand hatten geht hervor mirasol und pixelqi sind super aber die farben sind nicht gerade toll
    und ein apple produkt das keine uebergrellen satten farben hat? bestimmt nicht

  • http://htpcmag.blogspot.com die Produktivumgebung

    Was bei der ganzen Kiste fehlt ist die Sachlichkeit. Immer diese Emotionen wenns um Apple geht. Fakt ist das Ding gibts erst in 60 Tagen und die ersten richtigen (nicht 5 min HandsOn) Tests werden zeigen ob das iPad auch als Ebookreader taugt. Ich hoffe dieses Hickhack geht nicht noch 2 Monate so weiter.
    Bis jetzt ist nur klar, dass Apple mit dem iPad das Rad nicht neu erfunden hat.

  • Peter Boskopp

    Ja, mit einer genauen Bewertung ob das iPad etwas taugt, sollte man wirklich warten, bis es dazu Testberichte gibt, die nicht nur auf ein paar Minuten rumspielen in einem von Apple vorbereiteten Raum beruhen (dort soll es ja merkwürdigerweise kein Deckenlicht gegeben haben, das sich in den Geräten hätte spiegeln können :-)

    Wenn man schon iPhone, Netbook und eBook Reader besitzt, dann tut man sich derzeit noch etwas schwer einen genialen “zusätzlichen” Nutzen in dem iPad zu sehen, der einen sofort zum Kauf zwingt.

    Mal etwas vergleichen…
    ….

    Nutzung daheim:

    Internet surfen geht daheim auf der Couch mit bisherigen Netbooks in super Qualität und sogar mit FLASH Unterstützung. Zudem unterstützen Netbooks alle möglichen Medienformate.

    Das iPad ist natürlich eine ganze Ecke handlicher als ein Netbook und 10h Laufzeit erreichen auch nicht alle Netbooks trotz höherem Gewicht. Hinzu kommt die bestimmt bessere Bedienbarkeit.

    Die Bildschirmqualität ist noch nicht vergleichbar. Netbooks kann man sich aber danach aussuchen. Beim iPad ist man darauf angewiesen, was Apple sich ausgesucht hat. Beide Geräte könnten eventuell mit einer Antireflexfolie “Terrassentauglich” gemacht werden.
    ….

    Mobile Nutzung:

    Mit UMTS Stick oder eingebauten UMTS Modem ist ein Netbook auch recht gut unterwegs nutzbar. Das iPad muss man gleich mit UMTS kaufen, da später keine Nachrüstung möglich ist.

    Allerdings sind beide, sowohl Netbook als auch iPad, nicht wirklich “mobil”!

    Beide kann man nämlich nicht mal eben in Jackentasche oder Hosentasche mit sich herumtragen und wenn man sowieso eine Tasche dabeihaben muss, dann ist der Gewichtsvorteil nicht mehr ganz so entscheidend. In eine normale Damenhandtasche passen beide Geräte nicht hinein.

    Mit iPhone oder einem anderen Smartphone ist man für Mobilität auf jedenfall deutlich besser bedient. Für ein Spiel zwischendurch reicht bei solchen Geräten die Bildschirmgrösse aus.

    Ich könnte mir da allerdings vorstellen, daß ein Gerät mit maximal 6 Zoll Farbbildschirm und max. 7 Zoll Gerätediagonale den mobilen Nutzen eines iPhones o.ä. noch übertreffen könnte, da so ein Gerät dann noch klein genug wäre, damit es wirklich mobil ist. Das iPad oder ein Netbook übertreffen das allerdings um einiges.
    …..

    Bücher lesen:

    Mit einem eInk eBook Reader kann man mit extrem langer Akkulaufzeit bequem Bücher lesen und das sogar im Sonnenlicht. Mit dem iPad wird sich die Lesequalität noch zeigen, aber in direktem Sonnenlicht dürfte es technikbedingt nicht gut funktionieren. 10h Akkulaufzeit sind zwar deutlich kürzer, aber das muss nicht unbedingt stören sondern hängt vom eigenen Leseverhalten ab.

    Vorteil vom iPad ist natürlich die Farbdarstellung und Verknüpfung mit Videos. Das kann man allerdings auch mit einem Netbook locker erreichen.

    Einen 6 Zoll eInk Reader kann man zumindest in der Jackentasche transportieren. Das iPad ist dafür zu groß.
    ….

    Zusammengefasst:

    – Die möglichen Vorteile vom iPad:
    Besseres Bedienkonzept
    leichter und etwas kleiner als ein Netbook
    farbige Bücher (Magazine) mit Videosupport
    einheitliches shop System für den Kauf von Software / Inhalten

    – Die Vorteile der Konkurrenz:
    Ein Smartphone ist für Mobilität besser
    Ein eInk Reader ist zum Bücherlesen (schwarz/weiss) besser. ggf. per ePUB Format auch unabhängig vom Monopol eines einzigen Buchhändlers
    Ein Netbook ist kompatibel zu allen Medienformaten. Magazine mit Videosupport wären darüber auch einfach möglich.

    Fazit:

    Erst mal natürlich ausführliche Testberichte abwarten und dann sehen, ob sich nicht doch noch ein kaufentscheidender Vorteil ergibt. Bisher sieht es für mich aber eher so aus als ob ausser dem Bedienkonzept nichts bleibt, was man mit einer Kombination mehrerer Geräte nicht besser erreichen könnte. Gerade die gekoppelte Vermarktung der Programme und Mediendaten über Apple, sehe ich nicht unbedingt als Vorteil.

  • joh

    Ich glaube, dass die Frage der Displaytechnik völlig überbewertet wird. Natürlich ist ein sonnenlichttaugliches Display besser, aber unter dem Strich zählt erstmal ein insgesamt rundes Gerät. Dass e-ink für sowas total unbrauchbar ist, muss man hoffentlich nicht extra sagen. Das taugt ausschließlich dafür, langsam durch statische Inhalte zu blättern, weil die Technik selbst für’s scrollen zu langsam ist, von Videos etc. gar nicht erst zu reden.

    Ein anderer Punkt ist natürlich noch der Stromverbrauch, aber auch hier muß man sagen, dass das Display nur einen kleinen Teil des Stromverbrauchs eines ansonsten halbwegs leistungsfähigen Geräts ausmacht. Hier um jeden Preis zu sparen, ist völlig unsinnig. Was helfen 20% längere Akkulaufzeiten, wenn man mit dem Ding außer lesen nix mehr machen kann?

    Pixel Qi ist auf Dauer sicherlich sehr interessant, aber das ist noch sehr neu und das Display des iPad ist auch nicht gerade schlecht. Und 10 Stunden Akkulaufzeit ist für den Anfang auch OK, finde ich. Und 1 Monat Standby (booten braucht man da wirklich nicht mehr) erst recht.

    Ich empfinde dieses panische Herumhacken auf Apple wirklich als peinlich. Die haben da etwas sehr Interessantes auf die Beine gestellt, und zwar nicht nur als Konzeptvideo oder als Prototyp, sondern als ein konkret in zwei Monaten käufliches Produkt.

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  • Toni Borgetto

    Apple-Diskussionen sind einfach witzig, diese Parallel-Universen die sich da auftun wenn Apfeljünger versuchen alles mögliche und unmögliche schönzureden… unfassbar!

    Das iPad hat also kein USB weil “der USB Anschluss ist breiter als das Gerät” – ich glaub ich brech ab vor Lachen… ein MicroUSB-Connector kann also problemlos in kleinen Handys als Standard-Ladeanschluss dienen, aber mit der ungefähr 2mm Höhe passt soetwas selbstverständlich nicht in ein vergleichsweise riesiges iPad…
    Und der Grund warum auch kein Kartenleser dabei ist liegt dann wohl auch nur daran dass in ein fast 14mm dickes iPad eben keine 2mm dünne SD-Karte oder 1mm dünne microSD reinpasst?

    Leute, bitte, wer in das iPad vernarrt ist weil er es eben hübsch findet oder ihm die UI-Effekte gefallen, oder sonstwas, und der Rest ist ihm egal der kann auch ruhig dazu stehen – aber was man hier und an anderen Orten oft liest das ist ja pure Realitäts-Verweigerung…

    Steve Jobs und Apple haben schon ihre ganz speziellen Gründe warum sie nicht wollen, dass man zB so einfach Daten/Filme/Musik usw. per USB-Stick oder Speicherkarte transferieren kann, und es ist auch ganz klar dass ihr Interesse nicht daran liegt dem Kunden mit dem Gerät möglichst viel zu bieten, sondern der Focus liegt ganz klar auf noch mehr Umsatz mit App Store, iTunes und Co.

    Und ein Weg dazu ist eben die Kunden dazu zu bringen für Content fleissig zu bezahlen, weil das Zugangsgerät entsprechend in Hardware und Software (nur von Apple genehmigte Programme) eingeschränkt wird. Eine schöne neue Internet-Welt wird das, wenn Apple sich wirklich durchsetzt :(

  • Worldwideliving

    Schoene Diskussion und schoen lang… Da kann ich mir einen kurzen Beitrag nicht verkneifen.

    Ich selbst lag bei der “Vorhersage” einiger Trends gruendlich daneben – also erhebe ich hier keinerlei Anspruch auf Weisheit und Vorhersagekraft.

    Meine Meinung – in einem Punkt 100% uebereinstimmend mit Sascha: Zu Frueh… ABER
    – War das iPhone nicht auch etwas “zu frueh” – jein, es war genau richtig, wenngleich es sein Volles Potential erst mit einigen Softwareupdates und dann ab dem 3G auspielen konnte
    – iPods / waren auch etwas “zu frueh” – doch gleiches Spiel, Usability wurde besser, iTunes wurde besser etc. etc. etc.

    Was Apple wirklich ehrvorragend versteht ist Usability – und diese Usability Massentauglich zu machen – da versaeumen und verschlafen viele andere Hersteller momentan ein riesiges Potential (allen voran Microsoft, die immer noch nach dem technisch machbaren suchen – nicht aber nach usability)…

    Apple versteht es seinen Kunden ein gewisse “Bedienmbarkeit” beizubringen und ich denke da liegt das deutliche Potential von iTunes und den neuen Touchinterfaces von iPhone, iPod und iPad…

    iTunes funktioniert – einfach. Und die Betonung ist hier EINFACH. Wer einen iPod (egal welchen) hat, schliesst ihn an, und der Content ist auf dem Geraet – so einfach. Und bei der Usability sieht es bei “TOUCH” aehnlich aus – es funtkioniert einfach.

    Wer einmal ein Apple-“Touch” produkt im Vergleich zu Microsoft mit beliebieger Hardware “Touch” genutzt hat wird den unterschied merken: Es geht – “im Prinzip” – alles auch auf MS basierten Produkten, doch so richtig harmonisch, in sich stimmig, einfach und intuitiv laeuft es halt bei Apple. Ich wuerde das langfristig mal als “Handy-Effekt” bezeichnen, denn wer sich vor 10 Jahren ein Handy zugelegt hat, hat sich mittlerweile an gewisse UIs,Menuestrukturen und Usability “gewoehnt”. Nicht umsonst hoert man von vielen Menschen: Ich habe ein Nokia, weil ich mich nicht umstellen moechte / oder ein Samsung, oder ein SE oder was auch immer – und das mittlerweile in der X-ten “Handy”-Generation. Der Mensch – in der Masse – ist und bleibt halt ein Gewoehnungstier.

    Ich habe mir selbst mal den Spass gemacht, z.B. google earth auf dem iPhone vs. google earth browserbasiert auf einem Win7 Geraet mit Touchdisplay zu testen…. iPhone Rules! Wins! is simply more intuitive and just works great!

    Mein persoenliches Fazit daher: iPhone First generation war toll – aber nicht wirklich ein tolles Telefon, und der Rest zwar revolutionaer, aber noch nicht ueberragend – richtig gluecklich wurde ich erst mit dem iPhone 3G. iPad ist fuer mich aktuell noch kein Thema – ich werde deswegen nicht (wie beim iPhone) eines aus den Staaten beziehen, aber die 2. Generation im Auge behalten… Und garantiert nicht in in Windows Tablet investieren…. denn da ist die Contentbereitstellung via iTunes Store, App-Store etc. schon deutlich weiter… und der Vorsprung von Apple waechst hier weiter!

  • animatio

    kurz und bündig ….. für die , die’ s lesen und verstehen können / wollen :
    das ipad ist ein slate wie alle anderen, in einigen, wichtigen aspekten sogar etwas “dümmer, limitierter” als manch anderes, verglichen etwamit den etwa den archos “brettern”.
    halt irgendwas mobiles, pc artiges für in die hände ….
    aber KEIN EBOOK READER!!! es kann zwar wie schon die ältesten der wince oder symbiangeräte als solcher gebraucht werden – können meine netbooks und pc’s auch … die einen schon seit über 20 jahren.

    danke für den artikel sascha.
    der ganze unsinnige apple hype zeigt einfach einmal mehr wie blind und dumm, um nicht zu sagen wissend leugnend, eine abgefahrene gefolgschaft von zur sektengemeinde mutierender sogenannter trendies wird (das ändert jedoch an den tatsachen an sich nichts). auch dann nicht, wenn der bocksmist vom guru jobs selbst, willigen journalisten oder seinen jüngern über die it-wiesen gepflastert wird.

    apple hat ganz einfach unter dem druck des marktes in seinem sortiment eine riesen lücke mit einer mittelmässigen lösung gefüllt. das ist der fact. quintessenz: man rennt in cupertino zur zeit dem markt hinterher – nicht voraus!!

  • smoky

    die these mit dem zu frueh kommen ist interessant, aber meiner mainung nach trotzdem falsch.

    ich denke, dass das ipad ein versuchsballon von apple ist. die haben mal die ganzen hype-register gezogen und sehen sich nun erstmal in aller ruhe an, wieviele leute so ein tablet kauffen, auch wenn es noch so manche schwaechen hat. wenn es genug sind, dann kommt sicher die naechste generation mit besseren displays, dem ueberdrueber-touchscreen und was weiss ich fuer neuerungen. aber so massiv in neue technologieen investieren lohnt sich nur wenn es absolut klar ist, dass die dinger weggehen werden wie die warmen semmeln. und das testet apple jetzt mal aus. denk ich mir halt.

  • Winfried

    Interessante Diskussion.
    Ich finde, dass Boskopp alle wichtigen Arguemente zusammen getragen hat und ich komme zu dem Schluss:
    Ich bin mit meinem netbook AAO (Acer Aspire One) bestens bedient, denn es kann viel mehr als der ipad und bedient meine Bedürfnisse inclusive e-book lesen bestens.
    Mit Ipad wäre ich auf das e-book angebot von Apple angewiesen dazu noch mit einer Spezialcodierung. Das ist schön für apple aber für uns Kunden ist das kicki und beschränkt die Nutzbarkeit des Geräts erheblich.
    Ich setze für die Zukunft auf Doppelscreen netbooks mit touchscreen und optionalem externen Keyboard und Farbe im Format eines Taschenbuches – also Aussenabmessungen max 20×12, das sollte dann auch in eine Handtasche passen und in eine Jackentasche – und standard epub Format-wenn es geht ohne DRM; selbstverständlich WiFi und UTMS-wo man die SIM Karte einlegen kann und nicht einen USB stick aussenvor stehen hat.
    Leider setzen unsere deutschen Verlage auf DRM, damit ist man auf Digital editions mit seinem lausigen reader angewiesen: lausig bezüglich des Leskomforts z.B. kein fullscreen und keine drehen zum Hochformat,was dann das Gefühl von Buchlesen verbessert.
    Übrigens die angebliche Augenschädlichkeit von LCD’s und Augenflimmern habe ich noch nie verstanden; ich jedenfalls lese meine e-books ohne Probleme;
    Das mit der Sonne ist eine Problem; aber wer liest schon in der vollen Sonne? Auch mit einem paperback habe ich mich immer im Schatten aufgehalten: zu starke Reflexion des weissen Papiers und letzlich auch die Schädlichkeit zu langer Sonnenbestrahlung.
    Also, das letzte Wort zum Thema e-book/reader ist noch nicht gesprochen

  • Pingback: Tweets die Kommentar: Warum das iPad kein e-Book Reader ist | Netbooknews.de - das Netbook Blog erwähnt -- Topsy.com

  • http://www.fffff.de ghh

    @ animatio

    Ja genau darum geht es doch letztendlich. Du schreibst “riesige Lücke”, andere sollen diese erstmal finden. Erst haben alle auf M$ gescholten, immer wurde gesagt ist alles geklaut.

    Die letzten paar Jahre gabs viele User die plötzlich bereit waren viel Geld für wenig Hardware auszugeben. Der grund war einfach, die Leute haben einen Computer bekommen der von Haus aus alles kann. Nix installieren usw. ZUnd das alles geht sehr einfach von der Hand funktioniert meist auf Anhieb. Der Service war auch immer gut. Updates am OS werden nicht als neues OS Verkauft.

    Jedes Weltunternehmen will Geld verdienen, nur wer viel Geld verdient war erfolgreich. Spricht also voll für Apple. Andere sollen es erstmal besser machen. Hier wird über ein Produkt diskutiert welches so noch nie auf dem Markt war, und das noch zu einem verhältnismäßig günstigen Preis. Das Teil wird einschlagen und es werden viele Nachteile bekanntwerden. Trotzdem wollen danach noch mehr eins haben. Weil es bis dahin nix besseres geben wird.
    Mit dem Teil wird man Fotos bearbeiten können, lesen, surfen und Musik hören. Es wird nicht als Computer verkauft, trotzdem soll es diese ganze möglichkeiten bieten. Für 500$ wird Apple nie einen vollwertigen Computer auf den Markt bringen. Damit würde man ja alle Macbook Käufer bloß stellen. Vergleichmal was kleine Handhelden ansonsten kosten. Jetzt gibts was größeres mit Touchscreen haufenweiser software mit Computerfunktionen.

    Es ist ein Pad mit Multimedialen Fähigkeiten. Kein Computer, das sollte man sich mal darüber klar werden. Es ist auch kein Netbook ersatz, ein Netbook ist ein kleiner tragbarer Computer.
    Also ich freu mich riesig auf das Teil. Baue meine Rechner auch selbst zusammen, und für mich ist fehlendes Multitasking nicht so wichtig. Vor 20 Jahren gabs das auch noch nicht und trotzdem konnte man schon arbeiten, genau aus diesem grund weil es eben noch nichts vergleichbares gab. Die fehlende Kamera stört mich auch nicht brauch ich nicht beim surfen oder lesen. Fehlendes eINK Display, ist mir auch egal, sitze täglich mehrere Stunden am Rechner. Und mir tuen die Augen auch nicht weh. Wenn ich jetzt in zukunft 3/4h Zeitung lese glaube ich kazum das sich mein Körper mit Kopfweh und Sehbeschwerden rächt. Dafür hat das Teil keine Bootzeit, wird sich dank findiger Programmierer wird es sehr viel Einsatzmöglichkeiten geben. Gerade im Service Bereich.

  • root

    also mich hat’s enttäuscht,… wobei ich auch kein wirklicher apfel freund bin,… aber hey,.. wärs für mich gut gewesen hät ichs auch gekauft,.. mich interessiert die marke eher weniger,.. hauptsache es macht das was ich gerne hätte und um den preis den ich bereit bin dafür zu zahlen….
    ich bin ja mal gespannt wann microsoft mit dem courier rauskommt und ob er auch das hält was er in den video’s verspricht

  • Dfgdfg

    Der Blog-Betreiber ist offensichtlich nicht in der Lage Texte zu verstehen. Das hier ist doch recht peinlich

  • Jonnyflodder

    Hallo zusammen :0) Was soll das Gerede von wegen zu früh?! Ohne Vorreiter geht doch garnix voran! Muss ich schon zustimmen, finde den Kommentar von Kr0nos // Flo ebenfalls sehr peinlich.
    Apple hin oder her, muss man haben oder nicht. Ich bin weder ein Freund von PC´s noch von Mc´s, allerdings sollte doch jeder für sich entscheiden was er braucht und wofür er das Geld ausgiebt. Ich habe seit 3 Jahren einen iPod touch und freue mich jetzt auf ein iPad das ich als grossen iPod touch sehe. Ich nutze täglich meinen iPod touch und konnte bis jetzt noch kein ähnliches Gerät eines anderen Herstellers entdecken. Ebenso wie das iPhone, wie viele Freunde wollen mir klar machen, dass es doch viel bessere Handy´s gibt. Ich habe noch keine entdeckt die tatsächlich so funktionieren. Die Einschränkungen sind vorher bekannt und gerade deswegen Entscheidet man sich für oder gegen ein Produkt. Im übrigen sehe ich mich nicht als Sektenmitglied einer Sekte Namens Apple, ich entscheide mich aus anderen Gründen dafür oder dagegen. Nachdem jetzt 8 Monate rum sind und das iPad auch schon einige Monate verkauft wird, würde mich mal interessieren wie ihr das Ganze jetzt betrachtet?! Immer noch nur so ein Hype?! Und sind die Tablet-PC´s immer noch Quatsch und nicht dafür gemacht eBooks zu lesen? Seit dem iPad werden mehr eBooks gelesen denn je – gerade wegen und auf dem iPad!!! Amazon hat ein kindle-App rausgebracht – Warum nur!?!? Seit April hat Apple einen Marktanteil von 22% bei eBooks. Ich sage nur Hut ab vor Steve Jobs, erstmal die Idden haben und dann auch noch so umsetzen. An alle Neider, könnt ihr das auch!? ;0)

  • Jonnyflodder

    Hallo, na wie sieht´s aus? 8 Monate später immer noch von Deinem Kommentar überzeugt? ;0)

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