Letzte Woche sah es noch so aus, als hätte Apple mit seinen restriktiven Bedingungen für die Lightning-Lizenzierung das Crowdfunding-Projekt POP gekillt, dann schwenkt Apple kurz vor Weihnachten noch um und ändert die Bedingungen.

Ladestation POP kommt doch: Apple ändert Lightning-Vorgaben

Stein des Anstosses waren die verschiedenen Anschlüsse, die die Multiladestation POP bekommen sollte: Neben dem alten Dock Connector und MicroUSB eben auch den neuen Lightning-Adapter. Dies jedoch wollte Apple nicht erlauben, zumindest nach Aussage von Jamie Siminoff, der CEO von Edison Junior:

After applying to Apple (which is now required for Lightning), we learned that they are no longer willing to approve a product that uses the Lightning charger alongside any other charger (including their own 30-pin – seriously). Just like that, POP could no longer fulfill its true promise.

Und jetzt geht es doch: Apple änderte die Spezifikationen für die Lightning-Lizenzierung und POP wird möglich. Laut Apple waren technische Probleme der Grund für die Richtlinie, die andere Stecker neben dem Lightning-Connector verboten hatten – und diese Probleme seien nun ausgeräumt.

Damit ist auch das Projekt POP wieder aktiv – die Pläne den Unterstützern ihr Geld zurückzuzahlen sind damit Vergangenheit. Im Web Store, kann die POP Ladestation auch ab $99 vorbestellt werden kann. Innerhalb der nächsten 7 Tage soll es ein Update geben und das ungefähre Lieferdatum fest stehen.

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  • Andreas Schulz

    Warum bauen eigentlich Alle (man entschuldige meinen begrenzten Horizont, ich meine natürlich Alle, die ich kenne) microUSB Typ B ein, aber Apple nicht?

    • http://twitter.com/Ben_Voigt Benjamin Voigt

      Weil die Richtlinie eine Ausnahmeregelung vorsieht, nach welcher auch eine Lösung mit Adapter auf Micro-USB Typ B zulässt. Einen solchen verbaut Apple.

      Dass die Ausnahmeregelung eigentlich ermöglichen sollte, dass Geräte per micro-USB geladen werden können, obwohl sie aufgrund der Bauweise keinen solchen Stecker unterbringen können, und nun sie genutzt wird, um ein größeres Monstrum zu verbauen, ist da relativ egal. Das Standardproblem abstrakter Gesetze, die konkrete Einzelfälle regeln sollen.

      Zumindest theoretisch ist aber mit einer proprietären Lösung ein schnelleres Laden als per USB-Standard möglich. Ob der Lightning-Port das kann, weiß ich nicht. Hat mich, ehrlich gesagt, bislang nicht interessiert.

      • johannes cermak

        ausserdem hat apple über die schnittstelle immer schon mehr schicken können als man üblicherweise über usb konnte
        wie sich das bei lightning verhält entzieht sich noch meinen kenntnissen
        aber bei dem 30 poligen teil war bis zu dolby sourround 7.2 alles möglich
        …das konnte man eben mit usb nie

        • Ingens

          Gibt es halt in der Form noch nicht und das startup sorgt neben dem notwendigen Kapital auch gleich für die entsprechende Verbreitung, für die sonst auch ne Menge Knete notwendig ist.

          Ich find den jetzt auch nicht so hyper innovativ, aber würde das Ding gern kaufen. Mir fehlt da nur noch so eine 1000 ladezyklen Garantie. Hatte mal ein MiLo Powerpack, dass hat gefühlt nach 100 mal Laden schlapp gemacht. Und das war mit 70€ nicht billig. Unfassbar das ich den Haufen nie reklamiert hab.

          Wenn im POP kein Qualitätsakku drin steckt ist es auch eigentlich wieder direkt für die Tonne. Bei dem Preis könnte aber was gutes drin stecken.

          Weiß jemand ob es das jemals über den Teich schafft?

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