Lenovo hält die Fahne der kleinen günstigen Notebooks weiter hoch. Nach dem 10-Zöller E10-30 kommt nun mit dem Lenovo IdeaPad S20-30 und Lenovo IdeaPad S20-30 Touch ein neues 11,6-Zoll-Notebook auf den Markt, das optional mit Touchscreen erhältlich ist. Es handelt sich um ein Windows-basiertes Modell mit Intel Celeron und Pentium “Bay Trail” SoCs, das zu Preisen ab knapp 270 Euro in den Handel kommt. Zwar wurde das Gerät noch nicht offiziell vorgestellt, doch wir haben schonmal alle Spezifikationen und eine Ladung Bilder für euch aufgetrieben.

Lenovo IdeaPad S20-30 – Neues 11.6-inch “Netbook” mit & ohne Touchscreen aufgetaucht

Bei den deutschen Händlern Notebooksbilliger und Conrad wird das Lenovo S20-30 bereits in der Non-Touch-Version gelistet und die Lenovo-Website hält bereits einige Dokumente dazu bereit, darunter auch ein Hardware-Maintenance Handbuch, das verrät, dass es das Gerät auch mit Touchscreen und verschiedenen Intel “Bay Trail”-basierten SoCs geben wird. Die in Deutschland bereits gelistete Version ist das Basismodell mit 11,6 Zoll großem Display und einer Auflösung von 1366×768 Pixeln, das mit einer matten Oberfläche ausgerüstet ist (Conrad spricht allerdings von einem glänzenden Display) und ohne Touch daherkommt.

Unter der Haube steckt hier der Intel Celeron N2830 mit seinen beiden 2,13 Gigahertz schnellen Kernen, die per TurboBoost auf bis zu 2,42 GHz hochschalten. Laut dem Manual wird es auch noch Varianten mit N2930 (4x 1,83 GHz, Turbo bis 2,16 GHz) und Pentium N3530 (4x 2,16 GHz, Turbo bis 2,58 GHz) geben. Außerdem sind grundsätzlich vier Gigabyte Arbeitsspeicher an Bord, die wohl bis auf 8 GB ausgebaut werden können. Hinzu kommen Festplatten mit 320 oder 500 GB und laut Handbuch auch eine optionale SSD mit 32 GB.

Lenovo verpasst dem S20-30 außerdem HDMI- und jeweils zwei USB-2.0- und einen USB-3.0-Port, N-WLAN und sogar einen Ethernet-Anschluss. Bluetooth 4.0 und ein SD-Kartenleser sind ebenfalls an Bord. Der Akku hat eine Kapazität von 24 Wattstunden und soll damit fünf Stunden Laufzeit erreichen. Das 19,2 Millimeter dicke IdeaPad S20-30 bringt es auf ein Gewicht von 1,3 Kilogramm, bewegt sich also im üblichen Rahmen dieser Größenkategorie. Als Betriebssystem wird hier Windows 8.1 in der 64-Bit-Version vorinstalliert. Notebooksbilliger verlangt für die Version ohne Touch mit Celeron N2830 und 500-GB-Festplatte 269 Euro, während es für die gleiche Version mit 320-GB-HDD bei Conrad ebenfalls 269 Euro sind. Der zweitgenannte Händler gibt an, dass man innerhalb der nächsten 14 Tage mit der Auslieferung beginnen kann – wann die offizielle Vorstellung erfolgt, wissen wir noch nicht.

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  • simons700

    Wozu genau braucht man denn dann eigentlich noch Chromebooks?

    • http://meinwp.com/ MikaBaumeister

      Man nimmt als Argument gerne die längere Akkulaufzeit.. Mit den verbauten Bay Trails aber auch schon wieder obsoleszent. Auf Gut-Deutsch: Es gibt keine Vorteile. ;)

      • Persocom63

        Der Vorteil eines Chromebooks besteht darin, dass die Masse an Nutzer nicht viel Ahnung vom Computer haben müssen um vor Viren geschützt zu sein und der Laptop mit der Zeit nicht langsamer wird. Außerdem gehören die Updates vom Betriebssystem zur Vergangenheit. Genau für diese Zielgruppe ist es perfekt. Weil der ottonormal Verbraucher sich nicht damit auskennt und auch nicht die Interesse / Verständnis dafür hat zu erlernen. Man will lieber ohne sich mit dem Laptop zu befassen sofort surfen, Facebook und Skype nutzen und und…

        • simons700

          Ach ich drucke halt auch gerne mal was aus, oder installiere mal das ein oder andere Programm.
          Amazon instant video schau ich auch gelegentlich mal an, oder dieses Sky anytime.
          Hört sich jetzt alles nicht so geeky an ist aber für n Chromebook schon zu viel…

          • Marc J.

            Für viele Gelegenheitsbenutzer dürfte selbst das Anwendungsszenario schon zu geeky sein.
            Es gibt massenhaft User die ihr Notebook nur zum surfen und für Facebook benutzen.
            Diese Zielgruppe dürfte Google mit den Chromebooks im Auge haben.

    • Christian Müller

      Chromebooks sind noch mal deutlich einfacher in der Bedienung und Nutzung. Gerade im Bildungs- oder Business-Einsatz lassen sie sich auch deutlich einfacher administrieren und in Sekunden personalisieren. Aus meiner Sicht sind es für diese Einsatzbereiche – wenn die Google-Infrastruktur ohnehin genutzt wird – die besseren Geräte. Als standalone Geräte hat ein günstiger Windows-Laptop sicher Vorteile, eingebunden in eine Infrastruktur oder große Organisation sehe ich Chromebooks klar vorne.

      • simons700

        Was ist denn da noch einfacher zu bedienen.
        Wenn ich einen Laptop mit Windows 8 starte brauche ich nur auf das Tial mit dem Internet Explorer zu klicken und habe die gleiche Funktionalität wie auf einem Chromebook.

        • Christian Müller

          Für Technik affine Menschen gebe ich Dir Recht. Doch für weniger Technik affine Personen haben Chromebooks schlicht viel weniger Fehlerquellen. Klar, auch weniger Möglichkeiten, doch die Reduktion kann eben auch ein Vorteil sein. Nicht für jeden, aber in den Einsatzbereichen die ich in meinem ersten Kommentare genannt habe – Bildung und Business – kann das absolut sinnvoll sein. Den geringen Wartungsaufwand nicht zu vergessen.

          • simons700

            Bildung mit Chromebooks ist wie Fahrschule mit Automatik. :-)

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