Das LG Nexus 4 soll ab Mitte Februar endlich in ausreichenden Stückzahlen lieferbar sein, zumindest wenn man den Aussagen der französischen Chefin von LGs Mobile-Geschäft Glauben schenken kann. Sie hat sich jüngst erstmals ausführlicher zum Thema Nexus 4 und den Lieferschwierigkeiten geäußert.
Gegenüber der franzöischen Website Challenges.fr erklärte Cathry Robin nach Angaben von AndroidCentral, dass die Probleme mit der Lieferbarkeit nicht ausschließlich auf der Seite von LG ihren Ursprung haben. Ihrzufolge hat LG vorab von Google Prognosen für den Vertrieb über den hauseigenen Play Store erhalten. Diese basierten jedoch auf den Verkaufszahlen früherer Nexus-Smartphones, so dass sie von der Nachfrage für das Nexus 4 bei weitem übertroffen wurden. Trotz der Probleme sei das Verhältnis zwischen LG und Google bestens, hieß es weiter.
Für die nahe Zukunft stellte Robin eine Verbesserung der Lage in Aussicht. Derzeit werde die Produktion weiter hochgefahren, um größere Stückzahlen zu fertigen. Ab Mitte Februar werde sich die Lage wahrscheinlich entspannen, so dass das Nexus 4 dann in ausreichenden Mengen breit verfügbar sein dürfte. Die LG-Manager verriet außerdem, dass man das Nexus 4 keineswegs mit Verlust verkauft. Es gebe aber eine Übereinkunft mit Google, laut der das Smartphone zu einem sehr attraktiven Preis vertrieben werden muss. Auch zu den seit einiger Zeit kursierenden Berechnungen, wonach nur 375.000 Nexus 4 bisher verkauft wurden, gab es einen Kommentar. Diese Zahlen würden die tatsächlichen Verkaufszahlen bei weitem unterschreiten, hieß es.
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