In der Schlammschlacht zwischen den beiden großen koreanischen Elektronikherstellern Samsung und LG um Display-Patente hat LG nachgegeben und eine Klage gegen Samsung fallen lassen. Das Vorgehen des Unternehmens hätte unter anderem zu einem Verkaufsverbot gegen das Samsung Galaxy Note 10.1 geführt.

LG & Samsung beenden Display-Schlammschlacht – Kein Verkaufsverbot gegen das Galaxy Note 10.1

LG und Samsung bewerfen sich schon seit einigen Monaten mit Schmutz, nachdem Samsung Ende 2012 eine Klage gegen LG eingereicht hatte. Angeblich soll LG eine Reihe von Technologien geklaut haben, die Samsung im Zusammenhang mit der Fertigung von OLED-Bildschirmen patentiert hat. LG wehrte sich mit eigenen Gegenklagen, bis vor kurzem Spekulationen über den Beginn von Gesprächen zwischen den Streithähnen aufkamen.

Vor einigen Tagen gab Samsung nun seine Anträge auf Einstweilige Verfügungen auf und nun hat LG entsprechend reagiert und seine Forderung eines Verkaufsverbots für das Galaxy Note 10.1 in Südkorea fallen lassen. LG will nun wie erwartet im Rahmen von Verhandlungen mit Samsung zu einer gütlichen Einigung kommen. Unter anderem will man die umstrittenen Patente prüfen, die jeweiligen Rechte klären und zuletzt wohl auch Lizenzzahlungen anstreben. Manchmal ist es so einfach.

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