Da stöbert man gerade ein wenig in den FCC-Datenbanken und schon hat man wieder eine ganze Ladung neuer Netbooks gefunden. Der chinesische Hersteller Malata will offenbar schon früh mit eigenen Netbooks auf Basis der neuen Intel Atom “Pineview” Prozessoren aufwarten. Wobei von “eigenen” Designs nicht so recht die Rede sein kann, hat das Unternehmen sich doch einmal mehr kräftig bei der auch im Westen bekannten Konkurrenz von ASUS und Sony bedient. So plant Malata nicht nur eine Reihe von Pineview-Netbooks die optisch mal ganz stark an ASUS Eee PC 1002HA, ASUS Eee PC S101, ASUS Eee PC 1005HA und ASUS Eee PC 1008HA erinnern, sondern auch noch so etwas wie einen optimierten Klon des Sony VAIO P, der die Nachteile des Nicht-Netbooks der Japaner aus der Welt schafft. Unter der Haube steckt in allen Fällen der neue Intel Atom N450 mit 1,66 GHz und integrierter GMA500-Grafik.
Fangen wir mit dem Malata PC-98905 an, bei dem es sich um den erwähnten VAIO P-Klon handelt. Das Gerät ist mit einem 8,9-Zoll-Display ausgestattet, das eine Auflösung von 1024×600 Pixeln bietet. Die Basis bilden entweder die aktuellen Intel Atom N270 oder N280, oder eben der neue N450. Das Gerät verfügt über 8, 16 oder 32 Gigabyte SSD-Speicher und 1 bzw. 2 GB DDR2-RAM. Hinzu kommen WLAN nach 802.11b/g/n, Bluetooth, 2x USB 2.0, Kartenleser, LAN-Port und eine 1,3-Megapixel-Cam. Der Malata PC-98905 hat einen 3000mAh-Akku mit 7,4 Volt. Der Hersteller installiert ab Werk eine Art Schnellstart-Betriebssystem, das nach 8 Sekunden einsatzbereit sein soll. Um die kompakte Bauform zu erreichen, verzichtet man wie beim Vaio P auf ein Touchpad. Stattdessen gibt es einen Trackstick und zwei am Rand des Gehäuses angebrachte Mausbuttons.
Der nächste Kandidat ist der Malata PC-91009, dessen Gehäuse stark an den ASUS Eee PC 1008HA und dessen Seashell-Design erinnert. Wie auch der Seashell sind die meisten Ports hinter Klappen versteckt. Im Innern werkelt ein Intel Atom Pineview N450 und das 10,1-Zoll-Display hat die typischen 1024×600 Pixel zu bieten. Der Hersteller stopft ganz nach Kundenwunsch Festplatten mit 160, 250 oder 320 GB Kapazität hinein und verbaut 1 oder 2 GB RAM. Auch hier gibt es N-WLAN, aber nur eine 0,3-MP-Webcam. Der Akku hat eine Spannung von 11,2 Volt und 2900mAh. Alles zusammen wiegt bei Maßen von 26,2×17,8×2,5 Zentimetern unter 1,1 Kilogramm. Anders als beim Vorbild hat das Teil aber Stromspar-Knopf, einen Fingerprint-Reader und einen Mini-VGA-Port. Auch hier kommt wieder ein Schnellstart-OS zum Einsatz.
Nummer drei in der Liste ist der Malata PC-91013, der wohl eine Art Klon des ASUS Eee PC 1005HA ist. das Gerät ist ein Stück dicker als der 1008HA-Klon und zeigt seine Schnittstellen daher offen. Das Display hat die üblichen 10 Zoll und 1024×600 Pixel zu bieten. Die weitere Ausstattung entspricht dem oben beschriebenen Modell, es gibt jedoch einen 6-Zellen-Akku, optional ein UMTS-Modul und eine 1,3-Megapixel-Cam. Dieses Modell hat zudem eine Chiclet-Tastatur und einen USB-Port mehr. In der Produktbeschreibung nennt Malata auch ganz offen die Ideenquelle für das Design: “Seashell-Inspired” heißt es da.
Der letzte Pineview-Klon für heute heißt Malata PC-91007 und ist dem ASUS Eee PC 1002HA bzw. ASUS Eee PC S101 nachempfunden. Auch hier steckt der N450 drin zusammen mit einem 10 Zoll Display mit 1024×600 Pixeln. Die Festplatten sind einmal mehr 160 bis 320 GB groß und es gibt bis zu 2 GB RAM und N-WLAN. Der Kunde hat die Wahl zwischen 0,3 oder 1,3 Megapixel Webcam-Auflösung und kann bei Bedarf ein 3G-Modul mitbestellen. Der Akku hat bei 7,4 Volt eine Kapazität von 3400mAh. Der Hersteller hebt besonders hervor, dass das Gerät ein extragroßes Touchpad und ein komfortable Tastatur hat. Zu Preisen und Verfügbarkeit liegen bei keinem der Geräte Informationen vor.
Der Vollständigkeit halber möchte ich auch noch die Nettops und All-In-Ones von Malata erwähnen, die jeweils auf den aktuellen Intel Atom N270 und 330 CPUs basieren. Diese Modelle sind: PC-8001, PC-91801, PC-91804 und PC-91802.
Quelle: Malata.com
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