Nachdem Marvell bereits kurz vor der CES seine neuen ARMADA 610 SoCs angekündigt hatte, haben die Kollegen von Engadget nun auch bei dem vierten großen Anbieter von ARM-CPUs einen Prototypen (ja ich weiß….) eines “Smartbooks” (in Deutschland eine Marke der Smartbook AG) vorgestellt. Das Gerät ist anders, als die Konzepte der Konkurrenz: Es kommt mmit einem riesigen 12-Zoll-Display daher und bietet trotz der ARM-basierten CPU nur eine Laufzeit von gerade einmal 4 Stunden. Wenn da mal jemand nicht gerade in genau die falsche Richtung rennt, Marvell.
Unter der Haube des Smartbook-Prototypen von Marvell steckt eine etwas ältere die neue ARMADA 510 CPU. Das Gerät wurde von einem bisher unbekannten ODM-Hersteller gebaut und soll derzeit bei einigen möglichen Markenanbietern vorgestellt werden. Letztlich soll der Preis bei rund 200 US-Dollar liegen.
Die Tastatur hat die volle Größe, wie man es von derart großen Notebooks gewöhnt ist. Als Betriebssystem kam in diesem Fall Ubuntu zum Einsatz, womit unter anderem die Wiedergabe von 720p-Videos problemlos möglich sein soll. Die Akkulaufzeit fällt mit 4 Stunden allerdings enttäuschend kurz aus. Offenbar gibt es einen neuen Trend unter den Herstellern – wir sparen Kosten vor allem durch eine Verkleinerung der Akkus, was zwar die Margen wachsen lässt, bei den Kunden aber eher auf Ablehnung stoßen dürfte.
Quelle: Engadget
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