Microsoft hat nicht nur seine Quartalszahlen bekanntgegeben, sondern im Anschluss daran auch einen klitzekleinen Ausblick gewährt, was die Zukunft des Surface angeht. Zunächst mal wird ja bekanntlich das Microsoft Surface Pro an den Start gehen – zumindest in Kanada und in den Vereinigten Staaten.
Microsofts CFO Peter Klein kündigte an, dass man darüber hinaus aber plant, die Reihe weiter auszubauen über das Surface Pro und das Surface RT hinaus. Leider wurde Klein dabei nicht konkreter, wie exakt diese Planung aussieht. Wir dürfen aber davon ausgehen, dass man sich in Redmond viele Gedanken über den Preis gemacht hat und hier zukünftig flexibler agieren möchte. Zumindest sagte man, dass man variabler bei den Price Points sein wird, was mit Sicherheit nicht bedeutet, dass man nur darüber nachdenkt, noch teurere Tablets anzubieten. Stattdessen dürfen wir uns Hoffnung machen, dass auch für den etwas kleineren Geldbeutel ein Surface zu haben sein wird in absehbarer Zukunft.
Den kleineren Preis könnte man erreichen, indem man einfach bei den Bauteilen spart. Eine andere Möglichkeit ist natürlich, einfach ein kleineres Gerät anzubieten – beispielsweise einen 7-Zöller im Surface-Design. Da die Tastatur eine wesentliche Rolle in der Surface-Strategie von Microsoft spielt, würde mich da jetzt interessieren, wie man das umsetzen würde. Gäbe es einfach eine kleinere Tastatur oder kann man eine Tastatur andocken, die einfach breiter ist als das Tablet-Display? Oder verzichtet man bei einem kleinen Surface schlicht auf die vollwertige QWERTZ-Tastatur?
Alles Fragen, die im Raum stehen und die vorerst mal nur Microsoft selbst beantworten kann. Wir können bis dato nur festhalten, dass die Surface-Familie wachsen wird. Zudem will man auch die Distributions-Wege ausweiten, was ich für zwingend notwendig halte, wenn man eine Rolle spielen möchte auf dem Tablet-Markt. Warten wir ab, was sich die Köpfe in Redmond einfallen lassen.
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