Etwa einen Monat lang verkauft Microsoft nun sein Betriebssystem Windows 8 und kann vermelden, dass bereits 40 Millionen Lizenzen verkauft wurden. Nachdem zuletzt spekuliert wurde, dass die Verkäufe eher schleppend laufen, war es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass Microsoft schnell ansprechende Zahlen präsentieren würde, um exakt das zu widerlegen.
Das hat man jetzt in einem eigenen Beitrag getan und ehrlich gesagt hätte mich alles andere als eine ansprechende Zahl angesichts von sehr günstigen Update-Preisen und der mächtigen Werbe-Maschinerie auch schwer gewundert. Der Start ist somit schon mal erfolgreicher gelaufen als bei Vorgänger Windows 7 und das will angesichts der großen Veränderungen unter Windows 8 ja durchaus schon einmal was heißen. Andererseits hat es uns Microsoft dieses Mal denkbar leicht gemacht, das Update geht sehr unkompliziert über die Bühne.
Martin hat drüben bei DrWindows übrigens eine interessante Theorie eines Marktforschers aufgetrieben, welcher erklärt, dass es durchaus noch viel erfolgreicher hätte laufen können für Microsoft. Jenni Cullen hat in Sturm Sandy den Schuldigen ausfindig gemacht: Die Amerikaner hätten wesentlich mehr andere Sorgen gehabt in den Tagen unmittelbar vor und nach dem Sturm, als sich um ein neues Betriebssystem zu kümmern – mag natürlich was dran sein.
Ebenfalls im oben erwähnten Blog-Beitrag verkündete Microsoft, dass durch die hohen Margen für Entwickler – sie behalten bei ihren Windows 8-Apps 80 Prozent statt woanders 70 Prozent – die Plattform sehr beliebt wäre und die Zahlen auch hier anziehen. Einzelne Developer hätten bereits Einnahmen jenseits der 25.000 Dollar-Marke erwirtschaftet.
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