Am 9. Februar wird das Microsoft Surface Pro mit Windows 8 in den USA und Kanada verfügbar sein, aber schon jetzt rauschen die ersten Testberichte von vielen Blogs und anderen Medien rein.

Microsoft Surface Pro im Test Roundup

Die Tester von The Verge, CNET und Co sind sich bei Microsofts neustem Tablet in einigen Punkten ziemlich einig. So hadern viele mit der Akkulaufzeit: nach vier Stunden ist Schluss, beim Betrachten von Videos sogar nur etwas mehr als drei Stunden. Darüber hinaus haben wir etwas mehr Hitze- und Lärmentwicklung, was dem besseren Prozessor, dem Intel Core i5 geschuldet sein dürfte. Obwohl Microsoft von der Prozessor-Power ein Gerät abliefert, was absolut mit Ultrabooks mithalten kann, kann es ein solches nicht vollwertig ersetzen, gerade zum doch hohen Preis des Surface Pro (ab 899 Dollar). Es scheitert daran, dass man beispielsweise oftmals im Desktop-Modus auf den Stylus ausweichen muss, da man sonst mit den kleinen Icons schlecht zurecht kommt, zudem kann man nur gescheit damit arbeiten, wenn man es mit dem nicht verstellbaren Kickstand auf der perfekten Schreibtischhöhe nutzt. Wir werfen mal einen Blick auf einige Reviews der Kollegen:

The Surface Pro is as fast, consistent, and capable as any ultrabook I’ve tested in the last several months, and from a touch and responsiveness standpoint may be the best I’ve used. (The Verge)

 

Just as the Pro is compromised as a tablet, it’s compromised as a laptop. You get fewer ports and less storage than on many laptops and a keyboard that can’t compare with those on many laptops. (All Things D)

 

I’m not a constant or dedicated Windows user, yet I am very excited about the Pro. It is Microsoft at its best. (TechCrunch)

When trying to be productive, we wished we had a proper laptop and, when relaxing on the couch, we wished we had a more finger-friendly desktop interface. (Engadget)

 

I don’t expect Surface Pro to be a breakout hit for Microsoft. Too many people will have good reasons to say no, at least for now. But it does represent a solid, interesting, adventurous alternative for anyone who wants to spend some quality time today exploring Microsoft’s vision of the future. (ZDNet)

Weitere Reviews der US-Kollegen findet ihr hier aufgelistet:

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  • Commander Cliff Allister McLan

    Tja, ich kann mich hier nur wiederholen. ALLE momentanen W RT oder W8 (pro) Tablets sind noch nicht da, wo sie hin könnten. Und das liegt einzig und allein an den Intel Prozessoren, die für diese Plattform verfügbar sind. Der Atom Z2760 hat den Vorteil geringen Energieverbrauchs, ist aber von der Performance zu schwach, unterstützt nur bis zu 2 GB Ram, hat keine SATA Unterstützung was zum Verbau von eMMC Speicher zwingt. Mal abgesehen von der Graphikauflösung. Die damit verfügbaren Geräte sind schön leicht und auch gut designed. Allein die Hardware bringt es in dieser Zusammenstellung für W8 eben nicht. Clovertrail is einfach zu schwachbrüstig. Und was ist die momentane Alternative? Jau, die Core i3, i5, i7 Ivy-Bridge Plattform. Die bringt dann die gewünschte Leistung, Graphik und Speicherperformance. Alles da. Aber! Ivy-Bridge ist ungeeignet für die Tablets und Mobile Devices a la Hybrids. Das zwingt dann zur Lüftern, DICKEN und schweren Geräten und einer sehr schlechten Akkulaufleistung. Und wieder ist die Plattform ungeeignet für die Geräteklasse. Ergo: Entweder sind Käufer bereit sich auf diese Kompromisse einzulassen, oder alle müssen warten bis die Prozessoren für W8 basierte Tablets verfügbar werden. Dieser komplette Fail der W8 Startgeneration liegt aus meiner Sicht nicht an Microsoft, sondern einzig und allein am Hersteller der Prozessoren.

    • http://www.facebook.com/people/Ralf-Winkler/100002489357038 Ralf Winkler

      Sehe ich ähnlich und gehöre leider nicht zu der Fraktion, die übermäßige Kompromisse eingehen will. Von daher fallen Windows-Tablets, egal ob RT oder 8, im Moment für mich aus. Allerdings sehe ich da auch ein Preisproblem. Bis auf Acer hat kein Hersteller ein Windows 8-Modell auf den Markt gebracht, das preislich fair erscheint. Wenn ich mir ansehe, dass die anderen Hersteller für ein Atom-betriebenes Gerät über 500 Euro wollen und dann nicht mal die Tastatur dazupacken, tja, dann bin ich halt ganz und gar raus.

    • Wieland

      Dem hätte Microsoft aus dem Weg gehen können, hätten sie ihre RT Plattform besser (oder überhaupt mal) promotet. Da kam NICHTS rüber, Windows RT ist in der Position genau diese Probleme, die du aufzählst, zu vermeiden, denn ARM boomt, ARM ist schnell, schnell genug für die meisten. Da braucht es keinen Krüppeltrail Prozessor, aber nein alle müssen ja unbedingt ihre ganzen tollen “Desktop-Apps” weiternutzen. Genau hier hätte Microsoft ansetzen müssen, vielleicht ein paar Zusatzoptionen für Entwickler um diese alten Applikationen auch auf ARM lauffähig zu machen – aber zumindest den Leuten die Angst vor einer neuen Plattform nehmen. Letztendlich hat Microsoft den Tablet Markt WIEDER verpennt. Denn der wird nicht mit x86 entschieden, sondern mit ARM. Das scheinen die irgendwie nicht zu raffen.

      Aber Windows RT ist ein Gespenst, vor dem alle Angst haben und Microsoft macht keinen Finger krumm, das mal zu ändern.

      • http://www.facebook.com/people/Ralf-Winkler/100002489357038 Ralf Winkler

        Windows RT hätte mehr Potenzial, wenn man es auch mal auf Laptops zum Einsatz bringen würde. Kürzlich habe ich irgendwo gelesen, Chromebooks würden 10 Prozent des amerikanischen Acer-Absatzes ausmachen. Was Chrome OS kann, kann RT auch und für Otto-Normal-Nutzer, der surft, Videos schaut und ein paar anspruchslose Spielchen spielen will, reicht das allemal aus.

        Um sich durchzusetzen, bräuchte es aber auch einen ansprechenden Preis. Ein Windows RT-Laptop mit einem Snapdragon S4-Pro für ~300 Euro wäre sicher für viele Nutzer interessant. Und die Macher der Apps würden ebenfalls zusätzlichen Anreiz erhalten, sodass Legacy-Anwendungen für die Mehrzahl der User schnell ziemlich uninteressant werden würden.

        Aber dazu müssten sich die Hersteller und Microsoft auch erstmal bewegen und noch dazu auf Lachnummern wie das Ativ Tab oder das Vivo Tab verzichten. Mit Preisen jenseits der 600-Euro-Marke liegen diese Teile über dem Preis, den die eigentlichen Zielgruppe für sowas zu zahlen bereit ist.

        • Wieland

          Jo, der Preis ist ein echtes Totschlagargument. Ein Chromebook für 300$ ist schneller gekauft als ein Vivo Tab für das Doppelte.

          Das Problem ist aber auch, dass Windows RT immernoch Windows ist, es wird als solches wahrgenommen und ist insofern erstmal ganz attraktiv. Dann checken die Leute aber, dass es technisch ganz und gar nicht einem herkömmlichen Windows entspricht. Das sorgt für Unmut. Und das tut der Plattform ganz und gar nicht gut. Die Strategie die MS hier verfolgt (sofern hier überhaupt eine Strategie vorliegt), geht an der Natur des Produktes vorbei. Ich glaube sie haben sich hier schon eine ganze Menge kaputtgemacht und wenn sich nicht schleunigst was ändert haben wir einen waschechten dead on arrival-Kandidaten.

          Chrome OS hat dieses Problem nicht. Die Leute haben hier keine Erwartungshaltung, weil sie das Produkt nicht kennen und ganz anders einschätzen. Fehler und Probleme werden da eher toleriert und in Kauf genommen, als bei einem Produkt, das man vermeintlich (!) seit Jahren kennt und nutzt.

    • H1deAndSeek

      Tja,

      ich denke Intel würde auch lieber CPU’s herstellen können, die besser Hybrid-fähig sind.

      Leider dauert so eine Produktion nun einmal und deshalb können wir mit Haswell – die komplett auf Tablets/Ultrabooks – fokussiert sind, erst in ein paar Monaten rechnen.

      Bevor ich ein ARM Tablet kaufe, dann doch lieber eins mit Atom. Warum? Weil selbst der Z2760 mehr Power und ein besseres Power-managment hat. (tomshardware o. anandtech gerade nicht sicher, wo der Artikel steht) Da Intel (Gerüchten nach) seine Fertigungskapazitäten für die 22nm Atoms auf 2014 verschoben hat, darf man in diesem Jahr auch nicht allzuviel erwarten, was die Atoms betrifft, dafür umsomehr Haswell!

  • Shorty1981

    Ich bin am überlegen mir ein Lenovo IdeaPad Lynx mit Win 8 zu holen (Intel Atom 2760 (2×1,8Ghz), 2GB Ram, Intel Grafic 3650 und 64GB emmc Speicher). Hat für mich ein gutes Preis Leistungs Verhältnis. 699 Euro mit Tastatur Dock sind für ein 11,6 Zöller ganz akzeptabel. Gerade das Gewicht spicht mich sehr an, gerade mal 640g für das Tablet und nochmal 660g für die Dock sind unschlagbar leicht für die grösse.
    Kann mir jemand sagen, ob die Performence vergleichbar mit meinem Zotac ION-ITX A mini PC vergleichbar ist? Die Komponenten sind Intel Atom 330 (2×1.6Ghz), 2x2GB DDR2 Ram, Geforce 9400 Onboard Grafik und einer normalen 2,5 Zoll sata Festplatte (7200U/min).
    Denn dieser Rechner reicht mir für meine Zwecke völlig aus. Nur weniger Power möchte ich nicht unbedingt.

    Ich hoffe mir kann da jemand weiterhelfen. BBBiiittteee!!!

    • Commander Cliff Allister McLan

      Also, ich kann dir da nur abraten. Das ist einfach für die Leistung mindestens doppelt zu teuer. Ich besitze ein Netbook der allerersten Generation (mit Atom) und dieses uralte Schätzchen is immer noch fast auf dem leistungsniveau vom Covertrail. Ich glaubs ja selbst kaum, was da so an Intels Innovationsfront so passiert…

      • Shorty1981

        Da hast du schon irgendwie recht, aber ein Win8 Tablet mit Intel i3 oder i5 wiegen halt leider min. 900g. Dadurch kann man es dann nicht mehr wirklich als Tablet gebrauchen, da einem der Arm sonst nach spätestens 1. Stunde abfällt.

        Gibt es in naher zukunft eine Alternative zu den Clowertrail Prozessoren die mehr Leistung bieten bei gleicher Akku Laufzeit und Gewicht?
        Wie sieht es eigentlich bei der AMD Front aus? (z.B. Vizio Tablet PC)

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