Die Firma Satkontor GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt mit der Marke rikomagic, den klassischen Computer mit seinen unzähligen Funktionen einfach zu ersetzen. Der rikomagic MK802IIIS ist ein Mini-PC mit dem beliebten Android 4.1 Betriebssystem und soll vor allem jüngere Menschen ansprechen. Doch was erwartet den stolzen Besitzer des MK802IIIS Android Stick?

MK802IIIS Testbericht – Ein Android Stick als PC Ersatz?

Die Marke rikomagic wird europaweit von dem Deutschen Distributor Satkontor GmbH betrieben und hat wenig mit rikomagic aus Shenzhen zu tun. Der MK802IIIS Android Stick wird zwar in China hergestellt, doch jede Lieferung, welche hier aus Deutschland europaweit verschickt wird, muss durch eine strenge Endkontrolle. Jeder Android Stick wird registriert, auf Schäden geprüft und jeder x’ste Android Stick wird sogar zur Überprüfung angeschlossen. Hier in Deutschland wird auch an der Weiterentwicklung des MK802IIIS gearbeitet. So wird zum Beispiel die europäische Firmware des Android Stick in enger Zusammenarbeit mit den Entwicklern in China vorangetrieben.  Europäische Kunden profitieren zudem von der Garantie und von einer schnellen Reaktionszeit bei Problemen.

Das Unboxing:

Der Android-Stick wird in einer schicken, Android grünen, Pappschachtel versendet. Wird der Deckel nach oben abgezogen, befindet sich als Erstes ein kleiner gefalteter grüner Zettel in der Verpackung. Darauf befindet sich unter anderem der Link zum Handbuch und ein Hinweis auf das User Forum. Unter dem Zettel befindet sich, sicher aufbewahrt, der Android-Stick. Wird der Android-Stick herausgenommen, so befinden sich unter dem Stick ein kleines HDMI Kabel, ein Micro-USB auf USB Kabel und ein Micro-USB auf USB Adapter.

Der Android-Stick hat vorne einen HDMI Stecker, welcher mit dem mitgelieferten HDMI Kabel bequem an jedem HDMI Port eines Fernsehers passt, auch wenn alles drum herum voll gesteckt ist. Hinten hat der Android-Stick einen großen USB 2.0 und einen Micro-USB Anschluss, welcher für die Stromversorgung vorgesehen ist. Des weiteren befindet sich an der Seite des Sticke ein weiterer Micro-USB Anschluss und ein microSDHC Karten Steckplatz. Dieser kann microSDHC Karten mit bis zu 32 GB vertragen. Außerdem findet man auf dieser Seite noch ein Recovery Knopf, welcher für das Aufspielen von neuer Firmware gebraucht wird.

Technische Daten:

  • Betriebssystem: Android 4.1 (Jelly Bean)
  • Prozessor: Dual Core bis zu 1.6 GHz Cortex-A9
  • Grafik: Quad Core 2D/3D/OpenGL ES2.0(AMD Z430)/ Open VG1.1
  • Interner Speicher: 8 GB (2 GB sind vom System bereits belegt)
  • Spielt alle gängigen Bilder-, Musik- und Videoformate ab
  • Auflösung von Bildern: Maximal 8000 x 8000
  • Arbeitsspeicher: 1024MB DDR3 RAM
  • Speicher: Unterstützt ext. Speichermedien über USB und microSD-Slot
  • Netzwerk: WiFi 802.11 b/g/n – WAPI (Ralink 8188)
  • Bluetooth: geeignet für Version 1.0 – 3.0
  • Auflösung: bis zu 1080p
  • AV-Ausgang: HDMI Stecker
  • USB-Anschlüsse: 3 x USB 2.0
  • Unterstützt Flash 11
  • Der Stick ist von Haus aus gerootet

Ausgeliefert wird der MK802IIIS Stick mit der neusten Firmware Version 1.1. Ich hatte das Glück, oder Pech, noch die alte Firmware 1.0 auf meinen Stick zu haben. Deshalb durfte ich mich erst ein mal auf ein Update-Abenteuer einlassen. Der Hersteller vertreibt das Udpate über seine Webseite. Im 237 MB große ZIP befindet sich das Update.img, RockusbDriver (im ZIP), Batch Tool 1.5 (im ZIP) und eine Anleitung in Deutsch und Englisch.

Mein erstes Problem war mein Mac, denn leider ist das Batch Tool eine Windows Anwendung. Okay dachte ich, denn ich habe ja ein Windows 8 zusätzlich auf meinem Mac. Das Batch Tool ließ sich XP kompatibel starten und ich konnte ein schickes Fenster mit Asiatischen Schriftzeichen sehen. Keine Panik! Die Anleitung von rikomagic sagt ganz genau wo man was drücken muss. Unter Windows 8 wollte der USB Stick aber nicht vom Batch Tool erkannt werden, was an den Treibern lag. Hier muss der Windows 8 und Windows 7 Anwender ein mal tief in die Trickkiste greifen und das Erzwingen der Treibersignatur ausschalten. Danach konnte ich den Andoird Stick mit der neusten Firmware bestücken.

Deaktivieren der Treibersignatur erzwingen

OHNE GEWÄHR!!! NUR FÜR ERFAHRENE USER!!!

>Einstellung (oben rechts mit der Maus)

>”PC-Einstellungen ändern”

>”Allgemein”

>”Erweiterter Start”

danach

>”Problembehandlung”

>”Erweiterte Optionen”

>”Starteinstellungen”

Windows startet nun neu und wird ein Menü anzeigen.

>”Erzwingen der Treibersignatur deaktivieren”)

Jetzt nur noch je nach System aus dem Verzeichnis amd64, oder x86 aus dem win7 Verzeichnis die rochusb.sys Datei ausführen. Fertig!

Nach der Installation der richtigen Treiber, konnte ich den Android-Stick mit dem aktuellsten Android von rikomagic bestücken.

Der erste Start:

Den MK802IIIS schloss ich an meinen Samsung Monitor an. Dabei war das mitgelieferte HDMI Kabel von Vorteil. Strom lieferte das Netzteil meines alten Samsung Galaxy SII, analog kann der Stick aber auch mittels dem USB Kabel an einem freien USB Port eines Fernsehers angeschlossen werden. Nach dem Aufspielen der Firmware braucht der Stick recht lange zum Starten, da wohl erst einmal noch einiges von dem Firmware Update verarbeitet werden musste. Während des Bootvorgangs wird eine grüne Bootanimation mit dem Kopf des Android Roboters angezeigt. Danach sieht der Anwender eine sehr aufgeräumte Android Oberfläche. Als Apps stehen auf dem Homescreen nur ein Browser, Play Store, Explorer und Settings zur Verfügung.

mk802iiis 06 605x453 MK802IIIS Testbericht   Ein Android Stick als PC Ersatz?

Bevor mit dem Stick gearbeitet werden kann, muss das Problem mit der Maus und der Tastatur gelöst werden. Dazu bietet rikomagic eine eigene App im Play Store an, mit der so gut wie jedes Android Device zur Eingabe genutzt werden kann. Alternativ kann auch eine Funk-Tastatur mit Maus genutzt werden, wie sie zum Beispiel von der Firma Rapoo angeboten wird. rikomagic selber bietet den MK802IIIS auch in Kombination mit kleinen Tastaturen an, aber ich für meinen Teil stehe mehr auf richtige Tastaturen.

Ist die Tastatur und die Maus mit dem Android-Stick verbunden, kann auch schon das erste Erforschen des Sticks losgehen.

Auflistung der installierten Apps:

Browser, Calculator, Calender, Chrome, Clock, Downloads, eHomeMediaCenter, Email, Explorer, Flash (wurde beim ersten Browser start installiert) Gallery, GMail, Music, Play Store, Search, Settings, Talk, Videos

In der unteren Android-Leiste ist einiges an Extras eingebaut, welche man zum Beispiel nicht vom Nexus 7 her kennt. Neben den üblichen Android Buttons, gibt es in der Leiste einen Button für lauter, einen für leiser, einen Soft-Aus Button und einen Button zum verschwinden lassen der Leiste. Ist die Menüleiste erst ein mal versteckt, kann diese ganz einfach wieder hervorgezaubert werden, in dem die Maus am unteren Bildschirmrand positioniert wird und der Anwender mit gedrückter linker Maustaste die Maus nach oben zieht.

mk802iiis 09 605x19 MK802IIIS Testbericht   Ein Android Stick als PC Ersatz?

Die Settings:

Wie schon von meinem Nexus 7 gewohnt, konnte ich die Schriftgröße des Android OS ganz einfach anpassen. Das macht Sinn, wenn man weiter weg vom Fernseher sitzt, oder recht nahe am Monitor.

Im Menü Screen kann der Anwender drei Einstellungen sehen, wovon aber nur zwei relevant sind. Mit Screen Scale kann das Bild auf dem Fernseher / Monitor skaliert werden, denn nicht immer wird das 1080p bildschirmfüllend angezeigt. Output Interface hat als einzige Auswahl HDMI und somit ist diese Einstellung nur als Information zu betrachten. Spannender ist dagegen die Einstellung HDMI Mode, denn hier kann der Anwender zwischen den Auflösungen 1080p, 720p, sowie 480p wählen und sich dabei noch zwischen PAL und NTSC entscheiden.

Ansonsten sind alle weiteren Einstellungen in den Settings analog zu den Settings eines Nexus 7 Tablets, oder einen der anderen Android OS Geräten.

Office-Anwendungen:

Als Office-Anwendungen nutzte ich natürlich “Google Drive”, welches ich erst aus dem App-Store installieren musste. Was beim Schreiben mit der externen Tastatur sofort auffiel, war das Layout. Tippte ich ein ä, so kam kein ä, sondern ein anderes Zeichen. Das richtige Layout der Tastatur konnte ich aber nirgends auswählen, also musste ich noch einmal nachhelfen. Im App-Store gibt es eine kostenpflichtige App mit dem Namen „External KeboardHelper“ und mit deren Hilfe konnte ich das deutsche Layout für meine Tastatur auswählen. Tabellenkalkulation und Briefe lassen sich hervorragend mit dem Android Stick bearbeiten. Wer dennoch ein etwas komfortableres Office nutzen möchte, dem kann ich das Office von der Firma SoftMaker empfehlen.

Entertainment:

Ich installierte mir aus dem App-Store die freien Google Apps “Google Play Music”, “Google Play Movie”, “YouTube” und „WatchEver“.

Dank Google Play Music hatte ich alle meine Musikalben sofort parat. Das Streamen meiner Musik war für den Android Stick keine besonders schwere Aufgabe, welche er ohne Probleme meisterte. Die App läuft zwar, aber ich beobachtete gelegentlich kleine Fehler, wie zum Beispiel, dass die Bilder der Alben auf dem Screen zu weit oben positioniert waren.

Google Play Movie machte eine sehr gute Figur. Der Film Transformer 3, welcher es eine Zeit lang zum Nexus 7 Tablet dazu gab, wurde zu meiner Überraschung ohne Probleme wieder gegeben. Ich hätte eigentlich erwartet, dass Google die Wiedergabe der Filme über einen HDMI Ausgang verhindert.

Die YouTube App spielte alle Filme, selbst in HD, ohne einen Ruckler ab. Ich fand die UI der YouTube App auf dem Monitor in Full HD ganz hübsch. Zwar alles etwas recht groß, aber hübsch. Später am TV fand ich die App richtig gut, sogar um Längen besser als das komische YouTube Zeug auf dem AppleTV, oder dem SAMSUNG TV.

WatchEver ließ sich sogar auf dem Android-Stick installieren und auch starten. Aber es verweigert den Dienst, also das Abspielen der Filme, weil das Gerät von Haus aus gerootet ist. Wirklich schade!

Der schon vorinstallierte Movie Player spielt so gut wie alle gängigen Formate ab. Allerdings kommt der Android-Stick bei MP4 Filmen in Full HD leicht ins ruckeln, wenn die Filme von einer langsamen SD Karte abgespielt werden. Erwähnen sollte man auch die schon vorinstallierte App eHomeMediaCenter, denn mit der könnt Ihr zum Beispiel ganz einfach Euer NAS einbinden und Euch bequem Filme über Euer Netzwerk streamen.

Spielen mit dem MK802IIIS:

Ein nicht ganz unwichtiger Punkt für die Anschaffung eines Android-Sticks ist auch das Thema Spielen. Normale Spiele wie Angry Birds, Solitär, Backgammon, Billard, Schach sind keine Hürden für den Android-Stick. Das Spiel ShadowGun sieht optisch zwar gut aus, aber ruckelt ein wenig.

Das größte Problem ist aber die Handhabung der Spiele, denn es gibt kein Gamepad für die meisten Spiele. Mit der rikomagic App aus dem Store lässt sich zwar das eine oder andere Spiel bedienen, aber ich persönlich fand das zu umständlich. Für das Spiel ShadowGun kann ich die kostenpflichtige App “BT-Controller” (0,89 Cent) empfehlen. Diese App dient als JoyPad Ersatz und läßt sich individuell programmieren. Viele Spiele konnte ich auch so umkonfigurieren, dass ich meine Raboo Tastatur zur Eingabe nutzen könnte, oder boten von Haus aus die Tastaturunterstützung an.

Folgende Spiele habe ich erfolgreich angetestet:

GTA III, Angry Birds Star Wars, Zen Pinball HD, Riptide HD, Beach Buggy Blitz, Shine Runner, F-Sim Space Shuttle, Reckless Racing 2, Reckless Getaway, Pool Break Pro und ShadowGun

Reckless Racing 2 und Reckless Getaway hatten erfreulicher Weise schon die Cursortasten meiner Tastatur zum Steuern vorbelegt. Das Spielen machte richtig Spaß, auch wenn ich mich erst ein wenig an die Steuerung gewöhnen musste. GTA III konnte auch ohne Probleme mit den Cursortasten gespielt werden, auch wenn das Spiel dennoch die Maus zur Aktionswahl benötigte. Riptide HD und Beach Buggy Blitz überraschten mich mit einem sehr flüssigen Spießspaß und der Möglichkeit alle wichtigen Eingaben auf die Tastatur umzumappen. Auch die anderen Spiele boten entweder von Haus aus die Unterstützung er Tastatur / Trackpad an, oder ließen im jeweiligen Menü die Konfiguration der Tastatur zu.

Mein absoluter Favorit unter den Spielen war, und ist, Zen Pinball HD. Die Tische sehen auf dem Monitor / Fernseher richtig gut aus und es muss nichts an den Einstellungen verändert werden. Der Spieler kann einen Tisch sofort starten, mit der Enter-Taste den Ball in das Spiel bringen und die Shift-Tasten sind die Flipper Tasten.

Für die Retro-Freunde unter uns kann ich das Spielen von Sega Megadrive (Genesis) Spiele empfehlen. Ich habe einige Spiele angetestet und den Sega Controller auf die Tastatur umgemapt. Einige der alten Spiele machen noch heute derbe Spaß. Genau so sieht es auch bei C64 Spielen aus. Der kostenpflichtige Emulator AnVICEx64 lässt auch das Mappen der Tastatur zu. Es ist übrigens klasse die alten Spiele man wieder auf einen großen Monitor, bzw Fernseher, zu sehen.

Mein Fazit:

Der rikomagic MK802IIIS Android Stick ist ein schicker kleiner MiniPC im Hosentaschenformat. Ob zu Hause, oder unterwegs im Urlaub, ich möchte den Stick nicht missen. Sein Dual Core Prozessor und seine Quad Core GPU bieten genug Power, um sogar einige der anspruchsvolleren Android Spiele zu spielen. Einen klassischen Computer mit Windows, Mac-OS, oder besser noch Linux ersetzt der Android Stick in meinen Augen aber noch nicht.

Schade ist zur Zeit allerdings, dass der Stick nur bequem über Windows mit der neusten Firmware versorgt werden kann.

Den aktuellen Preis von ca. 119 Euro halte ich für sehr angemessen. Pfennigfuchser können den Stick zwar auch in China bestellen, müssen aber damit leben, dass sie gegebenenfalls Zoll zahlen dürfen und im Falle eines Garantieanspruches den Stick teuer nach China zurück schicken müssen. Die Firma Satkontor GmbH bietet dafür eine komplette Garantie und eine schnelle Rückmeldung bei Problemen.

Newsletter abonnieren

RSS-Icon Immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere unseren RSS-Feed!
  • Björn Salgert

    Ein Verweis auf OUYA wäre nicht schlecht, zum Spielen ist OUYA sicherlich besser geeignet.

    • http://twitter.com/weltraumpirat Claus not Han Solo

      Die OUYA wird sicherlich besser zum Spielen sein, da die OUYA als Video Game Console konzipiert wurde.

    • Ralf

      Der Ouya hat einen besseren Prozessor, aber keine Google-Play-Anbindung.

  • http://www.facebook.com/kevinfauser Kevin Fauser

    Also noch eine Generation warten, dann sollte es passen :D 2GB RAM, A15 und restliche Spielereien und schon kann ich ne Menge Strom sparen – zu 98% ist mein Quad nur im Idle und es wird in Web gesurft. Fände so einen Stick mit einem vollen Ubuntu allerdings noch interessanter =)

    • http://twitter.com/weltraumpirat Claus not Han Solo

      UBUNTU kann auf dem Stick zum leben erweckt werden. Dazu findest Du einige Videos auf YouTube. Aber der Stick ist langsamer als ein richtiger PC mit UBUNTU. Hier und da gibt es zudem noch Probleme mit den Treibern.

  • Heiko Bittinski

    moin moin, ist die navbar ausblendbar?? es würde mich wahnsinnig machen wenn der platz auf dem tv verschwendet würde und ich die navileiste ständig sehen würde.

    • http://twitter.com/weltraumpirat Claus not Han Solo

      Ja ist sie… Zitat: “und einen Button zum verschwinden lassen der Leiste.” ;)

    • Olli09

      kann man mit diversen Apps bestimmt so einrichten…. ;)

  • Herrjeh

    Kannst du mal bitte testen wie gut xbmc auf dem Stick läuft? Also in Menüs und bei Hd Wiedergabe… Außerdem kommt der Stick mit externen 2,5″ Festplatten per USB abgeschlossen klar? Danke! ;-)

    • http://twitter.com/weltraumpirat Claus not Han Solo

      XBMC läuft nicht optimal auf dem MK802IIIS. Suche mal bei YouTube nach Videos zu dem Thema. Eine Externe Festplatte sollte kein Problem sein, sofern diese über eine externe Stromversorgung versorgt wird.

    • Ralf

      Um dir mit XBMC Filme in HD anzuschauen, musst du einen externen Player einschalten (ich empfehle MX Player), nicht den in XBMC integrierten, weil der keine Hardwarebeschleunigung auf dem Rikomagic kann. Sonst sollte es aber gut funktionieren.

  • Thomas Schmidt

    Scheint dem billigeren Amerry 2 von ELV sehr ähnlich zu sein.

    Für den Betrieb am Beamer braucht man noch einen USB-Sound-Adapter, das ist aber weiter kein Problem.

    Wie sieht es aus mit der Qualität des WLan-Empfangs?

  • Jannis
    • http://twitter.com/weltraumpirat Claus not Han Solo

      Meist ist Versand aus China, wenn es zum Garantiefall kommen sollte, muss der Stick teuer nach China schicken und man ärgert sich über die Zeit ohne den Stick. Mir persönlich ist ein Deutscher Händler mit gutem Service auch einige Euro mehr wert.

      • Jannis

        Der MK802 ist ein älteres Modell und wird von dem Deutschen Händler für das dreifache des neueren Modells verkauft. Ich habe bereits 3 Stück aus China bestellt und sie waren alle in Ordnung, ich kann das ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen.

        • Quiltifant

          Der Hinweis bleibt trotzdem richtig. Wenn das Teil defekt ist, hat man ein dickes Problem.

          • Jannis

            Altes Modell = 119,- Euro
            Neues Modell = 40,- Euro
            Geld um das Problem zu lösen = 79,-, Euro = 2x neues Modell

          • http://twitter.com/weltraumpirat Claus not Han Solo

            40 Euro für eine MK808 Version OHNE (!!!) Bluetooth, gleicher Rockchip RK3066 Prozessor, gleiche Mail 400 GPU, gleiche 1GB Ram. Abgesehen vom Risikofaktor Zoll, der hier in Hamburg schon recht genau ist. Außerdem fehlt in Deiner Rechnung der Faktor Zeit für die Lieferung. Wer das alles so hinnehmen mag, spart bestimmt einige Euros.

          • Jannis

            Ist nur ein Vorschlag den ich immer noch für sehr gut halte. Es kann ja jeder selbst entscheiden…

          • st0815

            Das mit dem eingebauten Bluetooth ist so eine Sache, denn Bluetooth und WLAN kommen sich schon mal in die Quere. Ich hab den MMS-874, Mk808B und MK802IIIS alle in der Familie im Einsatz. Ich würde empfehlen den Bluetooth-Empfänger idealerweise über einen USB-Hub anzuschließen – nicht den eingebauten verwenden und auch das Dongle nicht direkt in den Stick einstecken.

            (Im Nahfeld nehmen die Störungen mit dem Quadrat der Entfernung ab – ein paar Zentimeter helfen da schon viel.)

  • ausweichschraube

    Schöner Test, weiß aber trotzdem noch nicht, was ich von den Dingern halten soll.
    Für den Preis, bzw. der Preisspanne von 120 bis 200 € gibts mittlerweile einige schöne Tabs, die man ebenfalls via HDMI an den TV anschlißen kann. Den Vorteil an solch einer “Tablet-Lösung” sehe ich beim Vorhandensein eines “Controllers”, nämlich dem Tab selber. So hat man ein Touchpad, ne Tastatur und die Möglichkeit, Games wie auf dem Tab selbst zu zocken. Nur dass man alles halt aufm TV sieht.
    Nur das Kabel stört mich noch … wäre deswegen nicht das Ausloten von Samsungs AllShare oder ähnlichen WLAN-Funktionen am Tab/ Phone die “nächste” logische Stufe? Schließlich bieten schon viele gute Smart-Tv’s WLAN, sodass “nur” noch die problemlose(!) Übertragung von Spielen und HD-Videos die Herausforderung ist.
    Oder übersehe ich da was?

    • st0815

      Ich hab das mit Note 10.1 und Allshare Cast Dongle ausprobiert – die Bedienung ist wirklich elegant, leider geht damit aber nur 720p, und das Seitenverhältnis stimmt nicht bei Netflix. (Warum auch immer.) Lustig auch: die Netflix-Untertitel kriegt man nur aufs Tablet, während der Film auf dem Fernseher angezeigt wird. Kein größeres Problem, aber wenn man mal einen koreanischen Film schauen will … ;-)

      So einen Stick kriegt man ungefähr für den Preis von einem Allshare Cast Dongle, was dann die Preisfrage auch wieder etwas relativiert.

    • Ralf

      Such mal auf Aliexpress nach dem IIIS, den kriegst du da für 50$ + 20$ DHL-Transport. Da ist die fehlende Garantie fast egal.

  • Guest

    Läuft da auch XBMC drauf ?

    • http://twitter.com/weltraumpirat Claus not Han Solo

      Siehe die Frage vom User Herrjeh hier… :)

  • http://www.facebook.com/people/Johannes-Pichler/100000639852584 Johannes Pichler

    Der MK808B für 40€ ist ein super Ding. 120€ für den alten MK802 würde ich aber nicht bezahlen.

    • http://twitter.com/weltraumpirat Claus not Han Solo

      Ich kann mich nur wiederholen…
      1.) Der MK808B hat die gleichen Spzifikationen wieder MK802IIIS ( Bluetooth, gleicher Rockchip RK3066 Prozessor, gleiche Mail 400 GPU, gleiche 1GB Ram )
      2.) Sicher, gibt es den für weniger Euros, aber eben aus China.

      • http://www.facebook.com/people/Johannes-Pichler/100000639852584 Johannes Pichler

        Die Frage ist nicht nicht Deutschland vs China, sondern was so ein Gerät im Vergleich zu den Alternativen kosten darf.

        Und z.B. im Vergleich mit der die hier schon erwähnte Ouya (die bald erhältlich ist), wo man für 100€ ein ausgefeiltes Design, besseres Hardware, einen extra Gamecontroller und vor allem einen nicht vergleichbaren Software und Support Vorteil hat, ist eine Noname-China-Stick keine 120€ wert.

      • Ariani

        also ich hab meinen MK808B aus China über ebay bestellt.. das paket wurde zunächst mal vom Zoll bzw. DHL (wer genau das war weiß ich nicht) in deutschland geöffnet und nach ein bis zwei wochen dann weiter zu mir versandt. insgesamt hat das ganze über 5 Wochen gedauert und etliche nerven gekostet! Zollgebühren sind bei mir nicht angefallen.. letztendlich bin ich doch froh das ding aus china bestellt zu haben denn ich hab mir dadurch ne menge geld gespart! und was die garantie betrifft:
        zwei onkel von mir waren ebenfalls von dem MK808B begeistert und haben sich den bestellt. der eine hatte aber das selbe problem wie ich einst: nach ein zwei wochen reibungsloser nutzung ist das ding nicht mehr hochgefahren sondern bei der bootanimation hängen geblieben. da ich keine garantie besaß bzw. keine nerven das ding zurückzuschicken habe ich es selbst repariert und das läuft wie folgt: finless 1.7 rom von geekbuying.com runterladen und nach anleitung den MK808B flashen. läuft ähnlich wie mit dem im artikel beschriebenen updateverfahren also eigentlich ganz simple. ich kann euch die finless 1.7 rom (anfang dieses monats veröffentlicht) nur empfehlen das teil läuft und läuft ohne probleme! also bildet euch selbst eine meinung darüber wo man das teil lieber kauft ich hatte es für ca. 50€ aus china :D

  • Pingback: Mobilegeeks.de testet den MK802 IIIS auf Herz und Nieren

  • st0815

    Kann man das durch WatchEver verursachte Problem z.B. mittels OTA RootKeeper (temporary unroot) lösen?

  • st0815

    Ich habe verschiedene Sticks ausprobiert: MMS-874, MK808B und MK802IIIS. Der Pearl MMS-874 ist nicht gerootet (und es scheint auch keine Root-Anleitung zu geben) was viele interessante Anwendungen unmöglich macht. MK808B und MK802IIIS sind von den Specs her gleich, aber die Anpassung ist beim MK802IIIS besser: der Mauszeiger ist größer und (warum weiß ich nicht) präziser über die Airmouse kontrollierbar.

    Der MK802IIIS ist der einzige Stick der ohne Netzteil geliefert wird – bei 1080p brauchen das aber vermutlich alle. Trotzdem – viel Geld kosten die alle nicht, ich würde eher den MK802IIIS empfehlen auch wenn die Verbesserungen gegenüber dem MK808B nur minimal sind. Vom MMS-874 würde ich abraten – es ist einfach praktisch auf so einem Gerät z.B. einen Samba-Server zu haben und ohne Root verbaute man sich diese – und viele andere Anwendungen. Allerdings hatte der bei mir den besten WLAN-Empfang.

  • Chris87

    Kann man die Auflösung auch irgendwie auf 1920×800 stellen? Habe einen 21:9 TV und würde gerne das Bild komplett ausfüllen.

  • http://twitter.com/laaangweilig_ Anon

    Das Geheimnis von Schleichwerbung ist, dass man sie unauf.. JETZT HIER KAUFEN! BEI DENEN WEIL TOLL!

    – Summa sumarum: Nicht mehr glaubhaft! Ne Schande, dass Sascha sonen scheiß zulässt!

  • whatsup

    Besteht irgendwelche Nähe zur genannten Firma? Weil es gibt doch unzählige Händler (ja, die aus DE liefern), die dieses Gerät vertreiben. Und ja ich bestelle auch lieber aus China, letztes mal hat der Versand 48h gedauert. Und durch den Zoll ist es auch ohne Mehrkosten gekommen. Klar kann man auch mal Pech haben, aber habe ich vorher kalkuliert.

  • Thanh Nguyen

    Probiert mal, den Minix Neo G4 Stick, Rockchip RK3066 Prozessor, Mail 400 GPU, 1GB Ram .

    Von Werk mit 4.0 ICS ausgeliefert, Update auf 4.1 JB vom Hersteller und deutschsprachiges Forum.

    Ich verwenden ihn seit Dezember 2012 und bin sehr zufrieden, endlich brauche ich meinen Laptop mit dem Kabelgedöns an den Fernseher anschließen.

    KKiste.to funktioniert, Flashplayer läuft und nahezu alle Apps aus dem Playstore.

    Sehr stabil, wird nach 20 stündigen Session nicht heiss und begnügt sich mit dem USB Port vom Fernseher als Stromversorgung.

    Siehe auch Test von Squido.com

  • http://www.facebook.com/people/Ulrich-K-Keuter/771119239 Ulrich K. Keuter

    Warum öffnet sich bei jeder Texteingabe die virtuelle Tastatur? Scheint mir alles nicht besonders PC-like zu sein die ganze Oberfläche. Da kann ich doch gleich mein Smartfon per HDMI anschließen, oder sehe ich das falsch?

Trackbacks & Pingbacks

  1. Pingback: Mobilegeeks.de testet den MK802 IIIS auf Herz und Nieren