Wenige Tage vor dem MWC hat NVIDIA sowohl den überarbeiteten Tegra 4i Prozessor als auch das Phoenix Smartphone vorgestellt, welches die Referenz-Plattform für den oben genannten neuen Chipsatz darstellt. Jetzt können wir einen ersten Blick auf das Device werfen.

MWC: NVIDIA Phoenix Referenz Smartphone mit Tegra 4i im Hands-on *Update: offizielles Video*

Beim Tegra 4i hab man an so manchem Ende gespart, um dafür zu sorgen, dass das Steinchen nur halb so viel Platz benötigt wie der Tegra 4. Der Prozessor wird aber nicht nur kleiner, sondern auch günstiger und beherbergt erstmals auch den LTE-Chip und soll so dafür sorgen, dass NVIDIA mit seiner Hilfe den Mainstream bei den Smartphones erobern kann. Damit das gelingt, hat man dieses Referenz-Smartphone namens Phoenix kreiert, an dem sich die Hersteller orientieren können, die den Tegra 4i als Herz ihres Geräts ins Auge gefasst haben. Auf diesen Weg möchte NVIDIA ein recht ambitioniertes Ziel erreichen: Super Phones bauen, die mit den Specs der heutigen Highend-Geräten mithalten können, die jedoch preislich in der Mittelklasse angesiedelt sind.

Das Phoenix kommt mit 5-inch Screen, welcher mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst, dazu eine 13 Megapixel-Kamera auf der Rückseite und im Innern logischerweise besagten NVIDIA Tegra 4i Chip mit seinen 60 statt 72 Grafik-Kernen. Ob das gelingt, mit diesem Chip den Smartphone-Markt umzukrempeln, bleibt abzuwarten. Sehr viel Aufschluss bietet uns das erste Hands-on noch nicht, weil es sich um ein sehr frühes Modell handelt und sowohl bei den angetesteten Spielen als auch bei Android selbst einiges Geruckel zu sehen ist. Nichtsdestotrotz wollen wir euch natürlich einen Blick auf das Gerät werfen lassen – hier ist das Hands-on Video der Kollegen:

UPDATE: Nvidia hat inzwischen auch ein eigenes Hands-on Video veröffentlicht, in dem das Phoenix näher vorgestellt wird:

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  • Capone2412

    Das bescheuerteste am Smartphone-Spielen ist, dass der Bildschirm und auch das Case immer derart heiß werden. Da tun einem nach einer viertel Stunde schon die Finger weh.

    Solange die Hersteller die Abwärme/Verlustleistung nicht in den Griff bekommen kommt Zocken auf dem Mobilgerät für mich sowieso nicht in Frage.

    • Chris B.

      mein Nexus 4 wird nie sonderlich warm … dafür hält der Akku maximal 3 Stunden bei einem anspruchsvollen Spiel, das nervt ….das Nexus 7 ist einen “Tick” zu gross. Denke das ein Note2 die perfekte Größe haben müsste

      • Capone2412

        Also mein Galaxy Nexus und vorher das S2 wurden schon sehr warm.
        Das schmerzt dann an den Fingerkuppen, wenn man über das Display wischt (zum Bewegen, Zielen). Ich finde das extrem unangenehm.

        Ich hoffe mit dem Note 3 wird das besser, da ich mir das wahrscheinlich holen werde. >6 Zoll bei hoffentlich optimierter Einfassung, dass es nicht zu riesig wird. Bei der Größe kann man die Hitze vielleicht auch ein wenig besser über das Gehäuse ableiten.

        Das dümmste wäre natürlich den Octa-Core mit aller Gewalt in das Gerät zu implementieren und dabei entstehende Abwärme-Probleme zu vernachlässigen.

        Ein Aluminium-Gehäuse würde sich sicher gut machen, in Bezug auf Wärmeleitung – nur so ein Gedanke :D

  • http://twitter.com/ohnegregorius Greg

    Stört sich keiner daran, dass es Software und kapazitive Android buttons hat xD ist doch Blödsinn! :D

    • hyperdelic

      stört bei nem bloßen Referenz Modell nicht wirklich. Und ist vermutlich mit guten Gründen so gewollt.

    • Capone2412

      Ist mir gar nicht aufgefallen – das sieht natürlich schon selten dämlich aus. xD

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