Auf dem MWC 2013 zeigt Nvidia unter anderem auch seine Entwicklerplattform Tablets mit dem Nvidia Tegra 4. Daher liegen nun erste Benchmarks des neuen Chips vor, die einfach mal schwer beeindruckend sind, weil die vier ARM Cortex-A15-Kerne so ziemlich alles was aktuell auf dem Markt ist, in Grund und Boden rocken.
Der Nvidia Tegra 4 hat vier ARM Cortex-A15-Kerne und verfügt außerdem über einen Grafikteil mit 72 Kernchen. Beim Benchmark mit der Referenzplattform, die in diesem Fall einem 10,1-Zoll-Tablet mit Full HD-Auflösung entspricht. Beim Test mit AnTuTu erzielte das Gerät gut 36.300 Gummipunkte, während es im Quadrant 2.0 Benchmark ganze 16.500 und beim GLBenchmark Egypt Offscreen Test bei 1080p im Schnitt 57 Frames pro Sekunde waren. Natürlich handelt es sich in allen Fälle um synthetische Benchmarks, so dass dies nicht wirklich etwas über die Leistung in fertigen Geräten unter Real-Life-Bedingungen aussagt.
Wenn man die Irrsinnszahlen des Tegra 4 aber mit den Resultaten aktueller Plattformen der Konkurrenz vergleicht, wird schnell deutlich, dass der neue Chip durchaus einiges an Potenzial hat – zumal die Optimierungsspielräume noch lange nicht ausgeschöpft sind. Im Vergleich zum HTC One mit dem Snapdragon 600, das auf gut 12.000 Punkte in Quadrant kam, hat der Tegra 4 die Nase freilich vorn. Gerade bei der Grafikperformance muss Nvidia offenbar noch nachbessern, denn Geräte mit Tegra 3 kommen derzeit auf rund 70 FPS beim GLBenchmark Egypt Offscreen Test. Immerhin hat der neue Cortex-A15-basierte Tegra 4 im Vergleich zum iPad 4 die Nase leicht vorn, denn dieses kommt im gleichen GLBenchmark-Test “nur” auf 52 FPS.
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