Der Umgang mit Apple ist nach dem frühzeitigen Tod von Firmengründer Steve Jobs und der Ernennung von Tim Cook zu seinem Nachfolger als CEO angeblich etwas leichter geworden. Dies ist der Eindruck von Stephane Richard, Chef des französischen Netzbetreibers France Telecom-Orange.

MWC: Orange-Chef – Apple ist ohne Steve Jobs “weniger arrogant” und steht stärker unter Druck

Im Gespräch mit All Things D sagte Richard, dass Apple “flexibler geworden” ist und dem Tun der Wettbewerber mehr Aufmerksamkeit schenkt. Außerdem sei Apple “ein klein wenig weniger arrogant” als früher, so der Orange-CEO. Im Vergleich zu früher sei Apple wahrscheinlich einem etwas höheren Druck ausgesetzt als früher – ein Umstand den er nur begrüßen könne. Richard meint damit wohl unter anderem, dass Apple mit dem iPhone und iOS zunehmend unter Zugzwang geraten ist, während andere Hersteller versuchen, mit neuen Geräten zu beeindrucken.

Der Orange-CEO stimmte darüber hinaus in das von anderen Netzbetreibern gesungene Lied der angeblichen Überregulierung des europäischen Mobilfunkmarktes ein. Weil Samsung und Apple mittlerweile praktisch ein Duopol innehaben und Facebook und Google in ihren Bereichen ebenfalls marktbeherrschend agieren, stünden die Mobilfunkanbieter unter großem Wettbewerbsdruck. Tatsächlich war Apple-Gründer Steve Jobs nie gut auf die Netzbetreiber zu sprechen und versuchte mit iOS seit jeher, sie weitgehend zu reinen Infrastrukturanbietern zu machen.

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