Wie Bloomberg berichtet, hat Apple durchgegriffen und als Konsequenz aus dem Maps-Desaster den verantwortlichen Manager Rich Williamson entlassen. Er hat das Team angeführt, welches für Apple-Maps verantwortlich war und musste nun nach 11 Jahren bei Apple seinen Hut nehmen.

Nach Maps-Desaster: Apple kündigt verantwortlichen Manager

Das ist eine der ersten Amtshandlungen des neu im Amt befindlichen Eddy Cue, der sich neben den Cloud-Diensten nun auch mit Siri und Maps herumschlagen darf. Diesen Posten hat er übernommen, nachdem Scott Forstall bei Apple von Bord gegangen war.

Jetzt will man mit Vollgas daran werkeln, dass Maps unter iOS 6 so optimiert wird, dass man eine echte Konkurrenz zu Google Maps werden kann, dazu werkelt man derzeit gemeinsam mit TomTom daran, die gröbsten Fehler auszumerzen. Bislang habe man wohl die Satellitenbilder von Großbritannien verbessert und zudem arbeitet man – beginnend mit den Vereinigten Staaten – nun die Points of Interest wie das Washington Monument ab.

Derweil warten wir auf die Google Maps-App für iOS, die logischerweise in direkter Konkurrenz zu Apples eigenem Map-Service stehen wird und wo es spannend sein dürfte, wie sie im direkten Vergleich abschneiden. Nach dem katastrophalen Maps-Desaster, welches sogar Tim Cook persönlich in die Situation zwang, eine öffentliche Entschuldigung abzugeben, darf sich Apple hier nun keinen weiteren Schnitzer erlauben. Ersatz für Rich Williamson scheint übrigens noch keiner gefunden worden zu sein, eine offizielle Stellungnahme zu dieser Bloomberg-Nachricht seitens Apple gibt es bislang auch noch nicht.

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  • ausweichschraube

    Apple darf sich sehr wohl noch viele Schnitzer erlauben!
    Ich habe noch nichts davon gehört, dass einer auf sein iDevice verzichtet hätte, nur wegen dem Kartenfauxpas!
    Es ist ja nicht gerade so, als wenn sämtliche iOS 6-Geräte nur unzureichend laufen würden aufgrund der Kartenapp …
    Lief Google Maps nicht eh schon im Browser sehr gut!?
    Bekommt man im Appstore nicht auch NokiaMaps?

    Es könnte doch so viel einfachen sein, wenn die beiden Streithähne einfach mal zusammengearbeitet hätten, anstatt bockig zu werden!

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