Bei der Bundeswehr hat man uns damals immer gesagt: “Wenn schon Scheiße, dann Scheiße mit Schwung”. Sorry für dieses wenig lyrische Intro, aber das trifft am ehesten noch den Nagel auf den Kopf, wenn man die Situation bei RIM umschreiben möchte. Für die Kanadier kommt es derzeit nämlich knüppeldick. Nicht nur, dass der große Hoffnungsträger – BlackBerry 10 – bis 2013 auf sich warten lässt und miserable Verkaufszahlen nun massig Entlassungen nach sich ziehen – nun sichert man sich auch eine Rolle im Patentstreits-Theater.
Die Geschichte läuft schon seit 2008 und hier unterliegt man nun und muss jetzt dem Unternehmen MFormation satte 147 Millionen Dollar Schadensersatz latzen. Es geht hierbei um die beiden Patente 6.970.917 (System and method for remote control and management of wireless devices) und 7.343.408 (System and method for wireless data terminal management using telecommunication signaling network), die die BlackBerry-Devices verletzen. Beide Patente wurden bereits 2001 eingereicht und 2005 bzw 2008 zugeteilt.
Hätte man 2008 diese Strafe zahlen müssen, hätte man das vermutlich noch kalt lächelnd beglichen. Jetzt und in der aktuellen Verfassung des Unternehmens handelt es sich jedoch um eine schallende Ohrfeige. Hoffen wir mal, dass dafür nicht aus Kostengründen weitere Mitarbeiter-Köpfe rollen werden.
Quelle: Mformation via heise.de
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