Totgesagte leben länger – sagt man. Zumindest die mittlerweile endlosen Leidensprozesse von Nokia und RIM scheinen das zu bestätigen, denn trotz roten Zahlen und schwarzen Aussichten halten sich diese beiden Tech-Dinosaurier nach wie vor irgendwie am Leben – Nokia mit seinem Partner Microsoft vielleicht sogar mit der Hoffnung auf baldige Besserung.

Neues von der HP-Software-Front: aus webOS wird GRAM

Schauen wir aber auf HP, besser gesagt auf ihr webOS, können einem da schon eher Zweifel kommen. Nach dem unsäglichen TouchPad-Debakel, als man vorschnell sämtliche Restbestände verramschte und weitere angekündigte Geräte gar nicht erst brachte, ist hier vermutlich auch Skepsis angesagt. Aus dem Betriebssystem wurde Open Source, dennoch arbeitet HP noch mit und vor allem löhnt man auch für die Entwicklung. Die ganze Geschichte wird jetzt ausgelagert, bleibt aber unter der Obhut von HP. Das Kind hört auf den Namen GRAM und will uns darüber hinaus vorerst aber noch nicht wirklich viel über sich verraten.

Gram 500x301 Neues von der HP Software Front: aus webOS wird GRAM

Hinter dieser Ankündigung kann sich so ca. alles und nichts verbergen. Wir wissen weder, wie viele Mitarbeiter von HP zu GRAM delegiert werden, wie sie die Entwicklung des Betriebssystem vorantreiben, oder ob es jemals auch Hardware aus eigener Hand geben wird. Ob das nun nur eine Beschäftigungstherapie für Mitarbeiter wird, oder ob man hier wirklich seriös Technologien vorantreiben will, ist so natürlich noch nicht absehbar.

Bis wir weitere harte Fakten zu GRAM in Erfahrung bringen können, bleibe ich halt einfach skeptisch aufgrund der Erfahrungswerte, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Was glaubt ihr? Werden wir hier eines Tages einen neuen, kräftigen Player auf dem OS-Markt begrüßen oder verrennt sich HP hier nur ein weiteres Mal?

Quelle: webOSNation via Basic Thinking

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