Schwarze Festung in Virtual Reality

Einmal Jon Snow sein - so gehts!
Game of Thrones: Schwarze Festung in Virtual Reality erleben

Ich möchte mal einfach ganz dummdreist behaupten, dass viele von Euch Game of Thrones gesehen haben. Und desweiteren möchte ich behaupten, dass ihr sicherlich gerne mal selbst durch die Welt von Westeros bewegen möchtet. Na, stimmt beides? Dann können wir euch zumindest die Schwarze Festung anbieten.

Ryan Cassidy, seines Zeichens GoT-Fan und VR-Entwickler, hat sich einfach mal so an die Umsetzung der Schwarzen Festung an der großen Mauer heran gesetzt. Und daraus wurde eine sehr ansehnliche Demo: Die ganze Burg wurde eins zu eins – so wie man es aus der Serie kennt – nachgestellt. Zumindest so, wie die Festung vor der letzten Episode aussah. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht spoilern, falls ihr noch nicht so weit geschaut habt ;)

Leider können die Gebäude nicht von innen angesehen werden. So ist dementsprechend das Versteck von Sam und Goldy nicht sichtbar. Dafür könnt ihr aber sogar mit dem Fahrstuhl auf die Mauer hoch fahren. Das Höhengefühl beim Herabschauen dabei ist übrigens immens, das wäre also nichts für Spieler mit Höhenangst. Die Sicht in Richtung Norden ist leider ziemlich nebelig, viele Details lassen sich nicht erkennen.

Auch sehr schade: Die Festung ist in der jetzigen Version völlig unbewohnt. So gibt es weder Wächter noch Sam, Jon oder den gefangenen Tormund. Vielleicht wird das aber nachgereicht, die Nachfrage ist wohl auf jeden Fall da.

Ryan Cassidy bekommt für HBO für die Umsetzung übrigens kein Geld, das Ganze entstand als Fanprojekt. Im schlimmsten Fall kommen dann also die Macher der Serie und sagen ihm, er solle das Projekt wieder offline nehmen.

Auch Oculus nutzte die Welt von Game of Thrones im letzten Jahr als Showcase für Virtual Reality: Bei der SXSW in Texas wurde die Schwarze Festung auch visualisiert. Die Oculus-Version war in der Tat etwas hübscher, allerdings werden wir normalen Consumer an diese Demo niemals heran kommen.

Für die Demo wird keine besonders leistungsstarke Hardware benötigt: Der Entwickler selbst griff auf einen Intel i5-2500 (vier Generationen „zu alt“) sowie eine AMD HD7970 (5 Jahre alt, entspricht einer Nvidia GTX 960) zurück. Gleichzeitig benötigt ihr natürlich eine Oculus Rift DK2. Wer GoT selbst austesten möchte: Hier geht’s zum Download.