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MWC 2016
HTC Vive: Finales Design & Preis der VR-Brille stehen fest

HTC passt seine Deadline an: Die Taiwanesen wollen der Oculus Rift kein Schlachtfeld überlassen und launchen die HTC Vive mehr oder weniger gleichzeitig zur Rift. Preislich liegt die Virtual Reality-Brille über dem der Rift, dafür sind aber die Touch-Controller dabei.

Etwa einen Monat nach dem Preorder-Start der Oculus Rift hat auch HTC finale Infos für seine hauseigene Virtual Reality Brille: Die HTC Vive wird ab dem ersten April 2016 verkauft werden. Und das für 799 Dollar; inklusive Brille, Controllern und den nötigen Sensoren.

Ab dem 29. Februar ist es nun also endlich so weit: Die HTC Vive in ihrer Finalversion darf endgültig vorbestellt werden. Der Countdown auf der Vive-Homepage zählt bereits auf den 29.02. um 16:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit herunter – ab dann geht es los. In der offiziellen Ankündigung der HTC Vive detailliert HTC Datum und Preis.

Wer dann zuschlägt, erhält neben der HTC Vive zwei Motion Controller, die die Steuerung mit beiden Händen ermöglichen. Zusätzlich sind zwei Lighthouse-Sensoren im Paket enthalten – diese können im Raum die genaue Position der verschiedenen Controller und der Brille feststellen.

HTC Vive Seitenansicht

Auf Softwareebene hat HTC mit Valve zusammengearbeitet: Die Profis hinter der Spieleplattform Steam haben auf vielen Ebenen bei der Entwicklung mitgewirkt. Als Basis für alle Spieletitel dient SteamVR, welches seit einigen Monaten schon in Steam integriert ist.

Wie auch die HTC Vive Pre hat die Consumer-Vive eine Frontkamera. Diese ist in der Lage, die Umgebung zu erfassen und damit den Nutzer vor einer Bettkante, dem Stuhl oder dem Schreibtisch zu warnen – so gibt es mit Sicherheit weniger kaputte Zehen.

Zur reinen Hardware gibt es noch zwei Spiele, die kostenlos mitgeliefert werden. Zum einen ist da „Job Simulator“ – in dem Game kann man ironisch mit einem 0815-Job umgehen, etwa Kaffee durch das Großraumbüro werfen. Das Spiel an sich ist kurzweilig, gleichzeitig aber nicht wirklich lange überzeugend – irgendwann ist es einfach nicht mehr witzig, den Monitor zu schlagen oder virtuelle Donuts zu essen. Das zweite Spiel ist Fantastic Contraption – hier war schon länger bekannt, dass es wahrscheinlich mit der HTC Vive im Bundle erscheinen werden würde.

Optisch und technisch hat sich wohl von der HTC Vive Pre zur finalen Vive nicht viel getan – die Vive Pre war also tatsächlich nur ein allerletzter Optimisierungsschritt sowie ein Pre-Launch für die Entwickler – denn nur so konnten Entwickler für Virtual Reality mit der Vive die Kamera vernünftig in die eigenen Spieltitel integrieren.

Zu Kosten in Europa gab es von HTC übrigens noch keine Infos – Wir werden euch dazu aber auf dem Laufenden halten. Vom Preis her deckt sich die Vive aber mit den Erwartungen, die Insider inzwischen hatten. Mit den Touch-Controllern und den nötigen Sensoren konnte HTC prinzipiell nicht günstiger sein als die Oculus Rift. Auch neue technische Details gab es bisher nicht – wir können also davon ausgehen, dass alles beim alten bleibt.

Alle weiteren Infos zur HTC Vive findet ihr in unserem Sammelartikel: HTC Vive