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Das erste Fahrzeug mit Microsoft Cortana Sprachsteuerung!
Miele und Nokia bringen Elektrofahrzeug auf den Markt!

Wusstet ihr, dass Opel damals Kühlschränke gefertigt haben? Warum sollte Miele nun nicht den Schritt wagen und Elektrofahrzeuge auf die Straße bringen

Miele ist bekannt, oder? Miele ist seit seiner Gründung im Jahr 1899 ein unabhängiges Familienunternehmen, das sich seinen Eigentümern, Beschäftigten, Kunden, Lieferanten, der Umwelt und der Gesellschaft in gleicher Weise verpflichtet fühlt. „Immer besser“ schrieben die Gründer auf ihre ersten Produkte. Das mag arogant klingen, aber wollen wir das nicht alle? Immer besser sein, immer besser als die anderen, immer die kleinste Nummer? Die Nummer 1? „Immer besser…“ Wie ein roter Faden ziehen sich diese beiden Wörter durch die Miele Geschichte und für den Hersteller ist nachhaltiges Handeln nicht nur den Werten und der Tradition des Unternehmens geschuldet, sondern laut Konzernsprecher auch unabdingbare Grundlage für Unternehmenserfolg.

Miele ist bekannt, berühmt und berüchtigt für die sogenannte „weiße Ware“. Miele Produkte kennt man aus dem Bad, aus der Küche und aus dem Waschmaschinen-Raum doch nun beginnt ein neues Zeitalter. „Immer besser…“ der Slogan gilt nun auch für einen Geschäftsbereich, den Miele lange Zeit hat ruhen lassen.

Wusstet ihr, dass Miele Motorräder und Automobile hergestellt hat? Kein Scherz! Das war Anfang des 19. Jahrhunderts. Opel hat damals ja auch Kühlschränke und Nähmaschinen gefertigt, doch während das eine Unternehmen sich in Richtung Mobilität bewegt, verblieb das andere bei den Haushaltshelfern. Bis heute!

Auf der IAA 2015 soll ein neues Fahrzeug von Miele präsentiert werden. Bis dato existieren nur ein paar Zeichnungen und ein Arbeitstitel: MIKI i6110. Miele und Nokia!

Viele technische Informationen sind noch nicht durchgesickert. Das Fahrzeug verfügt über ein 400V Bordnetz, hat 4 Radnaben-Motoren die von Miele stammen und das Infotainment-System wird von Nokia hinzugesteuert. Das Fahrzeug soll über eine Reichweite von bis zu 600 km verfügen und es ist das erste Fahrzeug welches sich über Cortana per Sprache steuern lässt.

Doch nicht nur das Infotainmentsystem soll von Nokia kommen, auch die Akkus sind dort entwickelt worden, denn das ist das einzige Segment auf dem Miele nur wenig Erfahrungen hat. Einige Waschmaschinen von Miele z.B. sind bereits heute online und starten optional dann den Waschgang, wenn der Strom am günstigsten ist. Das Internet der Dinge wird dank dem Zusammenschluss von Miele und Nokia zum Internet der Energie. Der MIKI i6110 entscheidet selbst, wann der Ladevorgang am günstigsten ist und er kommuniziert dabei auch mit den anderen Miele Geräten im Haushalt. So könnte man z.B. über ein Infodisplay in der Küche alle Geräte steuern und auch schon mal das Fahrzeug beheizen, während man selbst noch sein Frühstück genießt. Miele geht noch einen Schritt weiter, der MIKI i6110 soll in der Lage sein kostenneutral zu fahren. Das möchte man durch Energieeinsparungen bei der Haushalttechnik schaffen. Durch neue Gerätschaften und dem eingesparten Stromverbrauch sei man in der Lage, so Insider, täglich bis zu 50 km zu fahren ohne dafür extra in die Tasche greifen zu müssen.

Doch wo kauft man das neue Elektrofahrzeug? Einen eigenen Automobil-Handel wird Miele nicht etablieren, da sind ganz andere Unternehmen schon dran gescheitert bzw. bekleckern sich in Deutschland nicht gerade mit Ruhm. Man geht den einfachen Weg: Der MIKI i6110 soll über das bestehende Elektrofachmarkt-Netz von Miele vertrieben werden. Eine zweite Option ist die Bestellung per Internet. Das Fernabsatzgesetz macht dem Unternehmen keine große Sorgen, da es sich durch die freie Farbwahl um einen sogenannten Spezifikationskauf handelt. In Garantiefällen kommen speziell geschulte Miele-Service-Mitarbeiter dann direkt zum Kunden und bringen direkt ein Ersatzfahrzeug mit. Der Kunde muss mobil bleiben, denn das ist „Einfach besser“…

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Wo wird der MIKI i6110 gefertigt? In Gütersloh findet derzeitig der Prototypen-Bau statt. Gütersloh? Die Stadt liegt in NRW in der unmittelbaren Nähe von Bielefeld. Dort dürfte es aber an Platz mangeln für die spätere Serienfertigung. Kostengünstiger dürfte es in dem Fall sein nach Dongguan (China), Unicov (Tschechien) oder Brasov (Rumänien) auszuweichen, hier verfügt Miele bereits über Produktionsstandorte. Die Motoren, die sollen laut Insiderberichten, allerdings aus Deutschland kommen. Besser gesagt aus Euskirchen, dort produziert das Unternehmen bereits seit 1951 die Elektromotoren für die Waschmaschinen.

Ob sich der Preis gewaschen hat? Das wurde bis dato noch nicht kommunziert, man darf allerdings davon ausgehen, dass Miele sich da am Markt orientieren wird. Eines ist Gewiss, die Zukunft bleibt spannend und wir freuen uns bereits jetzt schon auf die IAA 2015, denn da wird es dieses Jahr ein Feuerwerk der Neuvorstellungen geben.

Weitere Informationen und Quellen: rad-ab.com / mein-auto-blog.de / automobil-blog.de / drive-blog.de