Dachte man, dass der Ärger um Google und den Verkaufsstart von Nexus 4 und Nexus 10 langsam abebbt, sieht sich das Unternehmen aus Kalifornien nun mit weiterer Kritik konfrontiert. Auslöse der Kritik ist eine E-Mail, die derzeit bei vielen Käufern des Nexus 4 aufläuft und in der erklärt wird, dass man sich noch Wochen gedulden muss, bis die Ware ausgeliefert wird.
Wir alle haben keinen Schimmer, wie viele Geräte LG bereitstellen konnte zum Verkaufsstart des Nexus 4. Wir wissen lediglich, dass es wesentlich mehr Interessenten gab, als Smartphones zur Verfügung standen. Somit gab es Viele, die schimpften – und einige Wenige, die jubeln konnten. Dieser Jubel dürfte einigen Käufern nach der folgenden Ansage seitens Google erst einmal für eine Weile im Hals stecken bleiben:
Vielen Dank für Ihre Bestellung bei Google Play. Aufgrund der hohen Nachfrage kommt es zu Lieferverzögerungen. Ihr Nexus 4 wird voraussichtlich in den nächsten drei Wochen verschickt. Wir werden Sie über den Versand Ihres Nexus 4 benachrichtigen und Ihnen die Versandkosten für diese Bestellung gutschreiben.
Wir lernen daraus, dass die Wartenden zumindest mal die Versandkosten nicht selbst tragen müssen. Darüber hinaus haben die Kandidaten hier aber immer noch keinen verbindlichen Termin für die Lieferung. “voraussichtlich in den nächsten drei Wochen” klingt für mich ein wenig so wie “mit viel Glück in drei Wochen” oder “frühestens in drei Wochen” – aber vielleicht sehe ich das ja auch gerade nur zu schwarz.
Die ganze Aktion lässt mich ein wenig verwirrt zurück, weil mir zugegebenermaßen auch die Einblicke fehlen, wie Konzerne wie LG und Google in so einem Fall arbeiten. Mit welchem Interesse rechnet man? Wie viel früher erfährt Google, wie viele Smartphones LG liefern kann etc. Für meinen Blick als Außenstehender mag sich das alles nämlich nicht zusammenreimen, dass man einen Verkaufstermin kommuniziert, den man dann aufgrund fehlender Kapazitäten nahezu verpennt.
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