Was war das für ein Debakel, als Apple “the new iPad” vorstellte, es großspurig mit LTE ankündigte und sich dann herausstellte, dass LTE in Deutschland (und einigen weiteren Ländern) überhaupt nicht verfügbar ist, da es in einer falschen Frequenz arbeitet.
Apple musste schließlich den Namen von iPad + “4G”, in “iPad + Cellular” ändern und durfte so nicht weiter mit LTE werben.
Jetzt kommt also das iPhone 5, wird ebenfalls mit LTE angekündigt und scheint ähnliche Probleme mitzubringen.
Schaut man sich nämlich das verwendete Modul an – das GSM Modell A1429 – kann man den Arbeitsbereich im LTE-Netz erkennen – 850 MHz, 1800 MHz und 2100 MHz.
Jetzt sehen wir mal, in welchen Bereichen die deutschen Anbieter funken:
Vodafone: 800 und 2.600 MHz
O2: 800 und 2.600 MHz
Telekom: 1.800 MHz(in der Stadt) und 800 MHz(auf dem Land)
Einzig und allein die Telekom, und auch nur in der Stadt (!), arbeitet also mit einer Frequenz um 1.800. MHz – bedeutet:
um LTE mit dem iPhone 5 nutzen zu können, muss man Kunde der Telekom sein und in der Stadt wohnen.
Kein ganz so großes Debakel wie beim iPad, aber dennoch nur vergleichbar mit einem schalen Bier ohne Schaumkrone – oder nicht?
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