Nokia-Chef Stephen Elop glaubt offenbar, das Allheilmittel für die sinkenden Verkaufszahlen seines Unternehmens gefunden zu haben – billige Preise. Anlässlich der Bekanntgabe einer Umstrukturierung, der 10.000 Arbeitsplätze zum Opfer fallen sollen, kündigte er an, dass man noch günstigere Smartphones mit Windows Phone auf den Markt bringen will. Dank einer breiten Unterstützung von Microsoft will Nokia die Preise seiner Smartphones mit dem mobilen Betriebssystem der Redmonder noch weiter drücken. Bisher ist das Nokia Lumia 610 mit einer Preisempfehlung (vor Steuern) von nur 189 Euro bereits eines der günstigsten hierzulande verfügbaren Smartphones.
Mit Hilfe von Microsofts Ingenieuren sollen die Preise weiter fallen. Man habe zwar bereits Pläne gehabt, das Lumia 610 beim Preis noch zu untertreffen, doch durch die Mithilfe von Microsoft könne die Preisreduzierung sogar noch weiter getrieben werden. Das große Ziel der Finnen ist letztlich, in einen aggressiven Wettbewerb mit Android und den damit ausgerüsteten Billig-Smartphones zu treten. Um langfristig Erfolg zu haben will Nokia weiter mit Windows Phone arbeiten und die Preisvielfalt seiner Lumia-Reihe weiter ausbauen. Gerade aufstrebende Märkte wie China und Südamerika will Nokia mit seinen Billig-Smartphones ansprechen.
Quelle: The Verge
Immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere unseren RSS-Feed!
