Das zweite Halbjahr 2013 soll die Wende bringen: Während es auch bei den verschiedenen Notebook-Variationen bei den Verkaufszahlen nach unten ging, soll die zweite Jahreshälfte nun die Wende bringen. Mit neuen Modellen mit 11.6- und 13.3-inch Displays wollen die Hersteller wieder mehr Käufer gewinnen.

Notebook-Verkäufe sollen im zweiten Halbjahr wieder steigen

Laut WitsView seien die weltweiten Notebook-Verkäufe im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12,2% zurückgegangen, im Vergleich zum letzten Quartal sogar um 15,5%. Schwerpunkt bei den Neuvorstellungen und den Promo-Aktionen sollen Geräte mit maximal 11.6-inch Display, die unter $400 kosten. Diese sollen trotzdem Touch-Displays bekommen und mit Windows 8 laufen, für das bei den kleinen Geräten geringere Lizenzkosten anfallen.

Ein zweiter Schwerpunkt sollen 13.3-inch Ultrabooks werden: Dünner und leichter als Notebooks mit größeren Displays, aber bei vielen Aufgaben besser geeignet als die kleineren Books. WitsView bezeichnet 13.3-inch übrigens als die beste Größe für Ultrabooks aber dieses Segment auch als von Apples MacBook Air dominiert. Ob es mit der Trendwende im zweiten Halbjahr gelingt dürfte also auch davon abhängen, ob es andere Hersteller schaffen den Erfolg des MacBook Airs mit größeren Stückzahlen ihrer eigenen Geräte zu wiederholen.

Die Einschätzung der Analysten werden von Compal Electronics bestätigt, die ebenfalls von entsprechend steigenden Verkaufszahlen im zweiten Halbjahr ausgehen. Auch eine Erweiterung von Fertigungskapazitäten für die Bedienung steigender Bestellungen werden zumindest nicht ausgeschlossen. Und auch hier schätzt man, dass in Zukunft Touch-Displays einen deutlich höheren Anteil bei *books haben werden: 4-5% der von Compal hergestellten Geräte im ersten Quartal waren mit Touch-Displays ausgestattet, im zweiten sollen es schon 9-10% und im viertel Quartal bis zu 20% der Geräte sein.

Etwas verwirrend ist natürlich die Frage der Abgrenzung zwischen Note-, Ultra- und Netbooks. Bei den sinkenden Preisen kann man sich immer häufiger die Frage stellen, ob man es nun mit einem kleinen Ultrabook oder doch einem Netbook zu tun hat. Zwar wurde das Ende der Netbooks bereits mehrfach prognostiziert, aber es ist wohl eher die Produktbezeichnung, die verschwindet – kleine, günstige und trotzdem relativ leistungsfähige Rechner zu kleinen Preisen wird es weiterhin geben, auch wenn sie dann vielleicht „Low-Cost Ultrabooks“ genannt werden.

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