Die Quelle hinter den NSA-Enthuellungen zum sogenannten “PRISM”-Projekt hat sich nach Hong Kong abgesetzt und zu dem Leak bekannt. In einem Interview mit dem Britischen Guardian, erklaert der 29-Jaehrige Edward Snowden seine Beweggruende und Hoffnung, nicht an die USA ausgeliefert zu werden.

NSA “PRISM”-Leak – Whistleblower Edward Snowden gibt Interview in Hong Kong

So sehen wahre Patrioten aus! Der 29-Jaehrige Edward Snowden ist die Quelle hinter dem groessten Datenskandal der US-Geschichte, welcher prinzipiell jeden Internet-User betrifft. Der Techniker hat sich inzwischen nack Hong Kong abgesetzt und teilt in einem Interview mit dem Guardian mit, dass er ueber 4 Jahre hinweg als Mitarbeiter in externen Unternehmen fuer die NSA gearbeitet haette.

Nach seinen Beweggruenden befragt gibt Snowden an:

Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, die so etwas macht. Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles was ich mache und sage aufgenommen wird

Der junge Mann, der fuer den Rest seines Lebens nun wohl ein Dasein voller Angst vor der Auslieferung in die USA fristen wird, malt sogar ein noch duestereres Szenario an die Wand, welches die inzwischen bekannten Dimensionen des Nord-Amerikanischen Ueberwachungsstaates sprengt:

Die NSA hat eine Infrastruktur aufgebaut, die ihr erlaubt, fast alles abzufangen. Wenn ich in ihre E-Mails oder in das Telefon ihrer Frau hineinsehen wollte, muesste ich nur die abgefangenen Daten aufrufen. Ich kann ihre E-Mails, Passwoerter, Gespraechsdaten, Kreditkarteninformationen bekommen!

 

Edward Snowden – Ein wahrer Held!

Alle Beitraege zum NSA-Datenschutzskandal:

 

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  • Murdo09

    Eigentlich hat man es vorher gewusst und überrascht war ich auch nicht. Wenn man aber Schwarz auf Weiß liest, was jetzt schon alles möglich ist und tatsächlich gemacht wird, ist es doch erschreckend. Lustig finde ich auch das Statement der USA. Es sei ja nicht so schlimm, es betrifft ja nur Menschen außerhalb der USA. Hätten die das “heimlich ” gemacht, müssten die europäischen Staatschefs doch jetzt eigentlich alle verrückt spielen, oder? Also hängen die auch mit drin.

    Kleiner Tipp an alle Revolutionäre:
    Vielleicht sollte man, wenn man mal einen Volksaufstand in einem westlichen Land, ähnlich dem arabischen Frühling plant, diesen nicht über Facebook oder Twitter organisieren. Schade, hat sich bei der Fluthilfe echt bewährt.

    • PeterZielmann

      Wie kommste darauf das der arabische Frühling Realität ist? Weil Sie es sagen? Gott, Du stehst noch ganz am Anfang des Kaninchenbaus. Such nach Otpor. Such nach Farbenrevolutionen. Suche Psyops…Revolution am Fliesband…

      Such nach dem Bombenleger Prozess in Liechtenstein, über den die Medien in Deutschland nicht bzw. kaum berichten. Finde heraus wer Pussy Riot finanziert. Suche nach dem Hack der Server von Britam, Stichwort Vertragsangebot für Syrien. Siehe dazu auch die Festnahmen syrischer “Freiheitskämpfer” in der Türkei mit Sarin. Was ist Real?

      Und so weiter und so weiter….aber willst Du das wissen? Willst Du wirklich wissen? Die Konsequenzen… Im Grunde rate ich Dir ab, dass Leben ist lustiger wenn man glaubt zu wissen und am Ende nichts begreift.Kauf ein Game, denk nicht nach….

  • two

    Dazu sehr passend auch die Erklärung warum das alles eigentlich gut ist von einem stotternden und nach Worten ringenden Friedensnobelpreisträger namens Barak Obama.

  • Jonas_D

    Und wenn dann alle noch mit Google Glasses rumrennen, dann sind wohl 99% des Alltags rekonstruierbar. ;-)
    Ich will nicht auf Glasses rumhacken, gleiches gilt natürlich für Telefone jeglicher Art und dem Wearable-IT-Trend, der die kommenden Jahre Einzug halten wird.

    Der normale Bürger kann sich mit normalen Mitteln dem einfach nicht mehr entziehen. Nicht einmal Stecker ziehen hilft…

  • AuroraAeternitas

    Friedensnobelpreisträger Obama ist offenbar doch nicht der Heilsbringer, wie es unsere Qualitätsmedien gebetsmühlenartig gepriesen haben. Dieser Mann ist der größte Dummschwätzer und genauso verlogen wie alle anderen amerikanischen Präsidenten vor ihm. Guantanamo wollte er innerhalb von 100 Tagen nach seiner Amtseinführung schließen, das Atomwaffenarsenal begrenzen( komischerweise lagern immer noch ca. 50-100 Atomsprengköpfe mitten in Deutschland) und nun PRISM. Obama wurde für weitere 4 Jahre zum Diktator gewählt, begleitet durch das ganze Theater um die Demokratie im Westen..cool man hatte die Auswahl zwischen Cola oder Pepsi, aber der Inhalt war und ist gleich. Die Medien haben aus ihm einen Gott gemacht, ich habe zum Glück nie an seine Worte geglaubt. Ich messe die Menschen an ihren Taten.

  • Lazerda

    Für die meisten wird erst vorstellbar was es bedeutet, wenn es sie selbst betrifft, dass es dann aber bereits zu spät ist wird mit einem resignierenden Achselzucken hingenommen. Tatsächlich bin ich mir selbst nicht sicher einer der angesprochenen zu sein.

    Wieder halt einer dieser Skandale an welche sich in einer Woche keiner mehr erinnert oder zumindest keiner mehr groß spricht.

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