Cloud Gaming – so lautet das Zauberwort für modernes Zocken, wenn man NVIDIA Glauben schenken mag. Heute in Las Vegas stellte NVIDIA die Gaming-Plattform vor.

NVIDIA stellt GRID-Cloud-Gaming-Plattform auf der CES 2013 vor

NVIDIA-CEO Jen-Hsun Huang hat in seinem Vortrag heute erklärt, dass die Cloud uns allerlei Möglichkeiten bietet, das moderne Gaming davon allerdings bislang nicht profitieren kann. Cloud Gaming ist – so NVIDIA – bislang nicht annähernd so leistungsstark gewesen wie es sein sollte und exakt hier will NVIDIA nun nachbessern mit seiner eigenen Plattform.

Es geht darum, dass eben nicht mehr alles auf dem eigenen Gerät errechnet werden muss und somit nicht mehr die Leistung des eigenen Systems für die Spiel-Performance verantwortlich ist. Stattdessen sorgen die Grid-Server dafür, dass ihr überall flüssig zocken könnt. Gegenüber der ersten Generation von Cloud-Gaming-Lösungen liefert NVIDIA Grid bis zu 36 x so viele HD-Streams aus und das gleichzeitig bei geringerer Verzögerung als zuvor. Wenn es nach NVIDIA geht, werden Spielkonsolen, Spiele-DVDs und lange Downloads zukünftig dadurch obsolet. NVIDIA nennt in seiner Pressemitteilung folgende Schlüsselfunktionen:

•    Dichte GPU-System-Architektur: NVIDIA GRID liefert eine maximale Anzahl an gleichzeitigen, interaktiven Daten-Streams durch die Nutzung von Multi-GPU-Servern und der NVIDIA-VGX-GPU-Sharing-Technologie.

•    Breite Kompatibilität und Skalierbarkeit: Die NVIDIA-GRID-Software und die Treiber ermöglichen interaktives Streaming unzähliger Spiele – über Mainstream-Titel, die niedrige Grafikansprüche haben bis hin zu High-Performance-Titeln, die höchste Anforderungen an die Grafik stellen.

•    Beste Interaktivität: NVIDIA GRID gewährleistet gestreamte Inhalte mit nahtloser Interaktion ohne spürbare Verzögerungen oder Latenzzeiten. Die GRID-Technologie reduziert Game-Server-Latenzen um bis zu 30 Millisekunden im Vergleich zu bisherigen Lösungen.  Gaming über einen NVIDIA-GRID-Server fühlt sich genauso an wie bei der Nutzung einer Konsole, die neben dem Fernseher steht.

Dafür, dass das so reibungslos über die Bühne gehen soll, sollen die Server sorgen: Ein Grid-Rack besteht aus 20 Grid-Servern, die jeweils über 12 GPUs verfügen – in der Summe sind das also 240 Grafikkerne, was etwa 700 Xbox 360-Konsolen entspricht. Während ihr euch die Präsentation von NVIDIA Grid jetzt im Video reinziehen könnt, könnt ihr ja mal überlegen, was ihr von der Geschichte haltet und ob es die Games-Welt wirklich so aus den Angeln heben kann. Wir freuen uns über eure Meinung in unserem Forum, wo wir speziell zur CES einen eigenen Bereich eingerichtet haben.

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