Wie zu Beginn jeden Monats stellt Google neue Zahlen zur Android Plattform bereit, die aus den Zugriffen auf den Google Play Store gewonnen werden. Nach diesen Daten hat Android Ice Cream Sandwich inzwischen eine Verbreitung von über 25%, weit über die Hälfte der Geräte läuft immer noch mit Android 2.3.x Gingerbread.
Android 4.x (Ice Cream Sandwich und Jelly Bean) erreicht nach den aktuellen Daten noch nicht die 30%-Marke: auf 25,8 Prozent der Geräte läuft Android 4.0.x Ice Cream Sandwich, auf erst 2,7% Android 4.1 Jelly Bean. Das letzte Update auf Android 4.2 Jelly Bean taucht in der Statistik noch nicht auf. Immerhin ist das aber im Vergleich zum letzten Monat ein Zuwachs von 2,1 Prozentpunkten für Ice Cream Sandwich und 0,9 Punkten für Jelly Bean. Auf dem dritten Platz nach Gingerbread und Ice Cream Sandwich liegt mit 12% Anteil Android 2.2 Froyo.
Deutlich machen die Zahlen aber vor allem, dass die häufig beklagte Fragmentierung der Android Plattform keineswegs nachlässt, gerade auch mit der recht schnellen Veröffentlichung der beiden Jelly Bean Versionen wird diese eher noch zunehmen. Die Verbreitung neuer Android-Versionen ist auch weiterhin eher langsam. Die Gründe dafür sind zum einen natürlich die Geräte-Hersteller, die für technisch einwandfreie „Altgeräte“ keine System-Updates mehr liefern können oder wollen, zum anderen aber auch Hersteller, die auch heute noch neue Geräte mit älteren Android-Versionen neu auf den Markt bringen.
Ebenfalls erfasst wurden auch wieder die Größen und Auflösungen der verwendeten Displays. Die bisherige Entwicklung setzt sich hier fort: die „hohen“ und „extra hohen“ Auflösungen auf „normal“ großen Displays sind am beliebtesten, die „extra hohen“ Auflösungen auf „normal“ großen Displays sind inzwischen in 25,1% der Geräte verbaut. Wieder minimal verloren haben die Kombinationen „normale“ Größe und „hohe“ Auflösung (50,1%%) und „großes“ Display mit „extra hoher“ Auflösung (3,6%).


Auch diese Zahlen zeigen wieder, dass es für Android-Entwickler nicht leichter wird. Zumindest Android Gingerbread müssen sie noch unterstützen, wollen sie nicht direkt über die Hälfte der potentiellen Kundschaft aussperren. Die Nutzung der neusten Plattform-Features ist in dem Fall dann aber mit zusätzlichem Aufwand für Fallback-Lösungen verbunden. An der Stelle ist es für Entwickler für iOS oder Windows Phone bislang noch deutlich einfacher, da hier die Zahl der unterschiedlichen Plattform-Versionen kleiner ist und gerade bei iOS neue Versionen eine sehr schnelle Verbreitung auf den unterstützten Geräten findet – ein Vorteil, wenn Soft- und Hardware aus einer Hand kommen.
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