Ouya Chefin Julie Uhrman kündigte in einem Interview an, dass wir jedes Jahr mit einer neuen Version der Android-Konsole rechnen dürfen. Man orientiere sich hier an der üblichen Praxis im mobile Computing-Bereich.
Eben hatten wir noch einen Kommentar von Bernd, der sich mit exakt diesem Thema auseinander gesetzt hat. Die Ouya-Macher haben sich auch mit der Frage auseinander gesetzt, wie lange so eine Konsole auf dem aktuellen Stand sein wird. Man möchte profitieren davon, dass beispielsweise Prozessoren-Preise fallen, neue Android-Iterationen verfügbar sind und technische Neuerungen die Konsole verbessern könnten.
“Wenn wir mehr als die aktuellen 8 GB Flash-Speicher einbauen können, dann tun wir das auch”, erklärte Uhrman gegenüber Joystiq. Es wird also definitiv eine Ouya 2 und eine Ouya 3 geben, was schon mal eine deutliche Ansage ist, zumal wir nicht einmal die erste Konsole aktuell in Deutschland kaufen können.
Vermutlich werden jetzt Xbox- und PS3-Besitzer erklären, wie lange sie schon mit ihren Geräten glücklich sind, dennoch gefällt mir dieser Ansatz von Ouya. In Zeiten, wo Smartphone-Fans jährlich ihre Geräte für 500 bis 600 Euro durch die Nachfolger ersetzen, werden sich auch sicher genügend Gamer finden, die jährlich 99 Dollar investieren würden, um eine aktuelle Plattform ihr eigen zu nennen. So können wir davon ausgehen, dass in der Ouya 2 die nagelneue Tegra 4-Plattform zum Einsatz kommen wird, erst recht, da Ouya direkt mit NVIDIA Hand in Hand arbeitet. Bei NVIDIA sind sogar eigens Leute damit beschäftigt, die optimale Performance für die Konsole zu ermöglichen.
Ganz wichtig dabei: Abwärtskompatibilität! Wenn ihr Spiele kauft, seid ihr nicht an die jeweilige Plattform gebunden. Soll heißen, auch auf künftigen Ouya-Konsolen könnt ihr die bereits gekaufte Software weiter nutzen. Das wäre laut Uhrman von vorneherein das Prinzip gewesen, nachdem man arbeite.
Wir können uns jedenfalls darauf freuen, dass im Juni die erste Version an den Start geht und sind gespannt darauf, wie die Konsole auf dem Markt einschlägt – und natürlich auch darauf, wie die Nachfolger aussehen könnten.
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