Samsung rüstet sich für die Zukunft und hat deshalb jetzt eine Reihe Patenten auf noch nicht kommerzialisierte Technologien aus den Bereichen der mobilen Konnektivität und der ortsbezogenen Dienste gekauft, die von dem britischen Chip-Designer und -Hersteller CSR stammen. Die Koreaner zahlen für die 21 US-Patente und ihre europäischen Gegenstücke insgesamt gut 250 Millionen Euro. Ein Teil des Geldes fließt außerdem für eine 4,9-prozentige Beteiligung von Samsung an dem britischen Unternehmen. CSR will sich nach dem Verkauf der Patente nun zunehmend auf Wachstumsmärkte konzentrieren und Technologien in den Bereichen Sprache, Musik, Automotives Infotainment, Indoor-Navigation, Bildverarbeitung und Bluetooth entwickeln.

Patentgeschacher: Samsung zahlt 250 Mio. Euro für 21 Patente von CSR

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CSR gibt seine Patente auf Technologien aus dem Bereich der mobilen Geräte vor allem deshalb an Samsung ab, weil man der Meinung ist, sie seien dort besser aufgehoben. Dies bedeutet wohl, dass Samsung mit den Patenten unter anderem in die Lage versetzt wird, sich in den andauernden rechtlichen Auseinandersetzungen mit Apple und Co besser zu wehren. CSR selbst feierte vor allem im Bereich der Audiotechnologien zuletzt Erfolge, denn seine Entwicklungen kommen inzwischen unter anderem in Kopfhörern von Firmen wie Sennheiser und Beats by Dr Dre zum Einsatz. Dies ist gerade deshalb interessant, weil Beats Technology seit einiger Zeit dem taiwanischen Samsung-Konkurrenten HTC gehört.

Quelle: ITProPortal

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