Der chinesische Hersteller Pipo bietet einige günstige und im Vergleich zu anderen Anbietern aus dem Reich der Mitte recht ordentliche Tablets an. Jetzt hat das Unternehmen mit dem Pipo Ultra-U3 eine neue Variante seines 7-Zöllers vorgestellt, die vor allem durch ein integriertes 3G-Modul bei einem weiterhin sehr günstigen Gerätepreis Kunden gewinnen soll.
Das Pipo Ultra-U3 verfügt wie seine Voränger über ein 7 Zoll großes IPS-Display, das mit 1024×600 Pixeln auflöst. Unter der Haube steckt hier der bekannte Rockchip RK3066 Dual Core ARM Cortex-A9 Prozessor mit 1,6 Gigahertz zusammen mit 1 GB RAM und 8 oder 16 GB Flash-Speicher. Außerdem sind N-WLAN, ein MicroSD-Kartenslot sowie eine VGA-Cam auf der Front und eine 3-Megapixel-Kamera hinten an Bord. Es gibt zudem einen MicroUSB- und einen HDMI-Port. Der Akku des 10,6 Millimeter dicken Geräts hat eine Kapazität von 3000mAh ist also etwas knapp bemessen. Als Betriebssystem läuft Android 4.1 “Jelly Bean”.
Das Besondere beim Pipo Ultra-U3 ist die Integration eines UMTS-Moduls, über das man mit dem Gerät auch unterwegs online gehen kann. Der Hersteller hat kürzlich mit dem Vertrieb des Geräts begonnen und auf der chinesische Handelsplattform Taobao findet sich bereits ein Händler, der das Pipo Ultra-U3 im Sortiment hat. Es handelt sich um die Variante mit 16 GB Speicher und 3G-Modul (mit dem man übrigens auch per GSM telefonieren kann), die dort zum Preis von umgerechnet nur 120 Euro vertrieben wird. Damit dürfte das Pipo Ultra-U3 das günstigste brauchbare 3G-Tablet auf dem Markt sein. Wenn man die optionale Rückenkamera streicht und den Speicher auf 8 GB halbiert, dürfte das Ultra-U3 in seiner günstigsten Variante sogar noch billiger sein und evtl. sogar die 100-Euro-Marke unterschreiten können.
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