Wir haben uns mit PIXEL wieder mal ein interessantes Kickstarter-Projekt angeschaut und dabei handelt es sich auf den ersten Blick um einen schnöden Spiegel. Der hat es allerdings in sich – genauer gesagt bis zu 32 x 32 LED-Leuchten, die euch Pixel-Animationen auf diesen Spiegel zaubern.

PIXEL: Kickstarter-Projekt verwandelt Spiegel in 8-Bit-Kunst

Um den Spiegel herum sehen wir einen dicken Holzrahmen, also nicht etwa irgendwelchen Kunststoff-Kram und mithilfe eures Android-Devices könnt ihr dann die Pixel-Kunstwerke per Bluetooth an den PIXEL-Spiegel senden. Stillleben – also nicht animierte Grafiken – bleiben euch dann auf dem Spiegel erhalten, auch wenn ihr mit dem Smartphone oder dem Tablet mittlerweile wieder was anderes tut. Ihr könnt aber auch Pixel-Animationen an das Gadget senden, die werden jedoch nur solange angezeigt, solange die App aktiv im Einsatz ist.

Aktuell gibt es noch ein paar Early Bird-Geräte, die ihr für 179 Dollar erwerben könnt, ansonsten werden 229 Dollar fällig, wenn die Teile dann voraussichtlich ab April fertiggestellt und serienreif sind. PIXEL-Erfinder Al Linke wendet sich aber nicht nur uns Endkunden, sondern auch an Entwickler, die passende Apps für PIXEL entwickeln. Einige gibt es schon und dabei sind schon ein paar echt schön gemacht Animationen und witzige GIFs, die uns zurück in die 8-Bit-Zeit führen und an die alten Computer-Games wie Pacman erinnern.

Es ist übrigens auch ein Sensor verbaut, der erkennt, wenn man sich dem Spiegel nähert und so ist es möglich, genau dann passend bestimmte Grafiken auf dem Spiegel anzuzeigen, wenn jemand in der Nähe des Spiegels steht. Die Idee scheint zu ziehen, denn das Kickstarter-Projekt wollte 8000 Dollar auftreiben, steht aber jetzt – 55 Tage vor Ende – schon bei der doppelten Summe, also über 16.000 Dollar.

Ein wenig schade finde ich, dass der WOW-Effekt dadurch gemindert wird, dass das Kabel des Spiegels verrät, dass es sich eben nicht um einen herkömmlichen Spiegel handelt. Alternativ könnt ihr das Teil auch mit einem Akku befeuern, der ist nach einem Tag aktiver Nutzung dann aber auch wieder leer. Für den Anfang hat sich Al Linke erst einmal auf Android konzentriert, aber auch eine iOS-Version in Zukunft ist denkbar. Ab Android 2.3 sollte PIXEL eigentlich auch mit jedem Smartphone zurecht kommen, garantieren kann der Entwickler das jedoch nicht. Damit ihr einen besseren Eindruck dessen gewinnen könnt, was PIXEL macht und kann, zeige ich euch hier abschließend noch diesen Clip:

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