Dank Stefan Keuchel bin ich auf ein sehr interessantes Video von Playground gestoßen, welches uns zeigt, wie Google Glass unseren Alltag verändern könnte.

Playground: Wie sieht unsere Zukunft mit Google Glass aus?

Gestern fand die Keynote zur Google I/O statt und wir haben festgestellt, dass so mancher unserer Leser und auch der Anwesenden vor Ort ein wenig enttäuscht darüber war, dass Google Glass nicht wieder ein spektakulärer Bestandteil der Veranstaltung war wie noch im Jahr zuvor.

Fans der Datenbrille von Google sollte das aber nicht beunruhigen – im Gegenteil. Die Developer-Exemplare der Brille sind im Einsatz, hat man ja auch bei der Google I/O gesehen, wo jede Menge Träger von Google Glass unterwegs waren. Google hat hier den Weg geebnet und jetzt ist nicht nur das eigene Unternehmen, sondern vor allem der Hirnschmalz der Entwickler gefragt, das Potential dieser Brille auszuschöpfen.

Die Kanadier von Playground haben mal ein wenig in die Zukunft gedacht und sich ausgemalt, wie unsere Zukunft aussehen wird mit so einer Brille. Dabei bekommen wir in dem schön anzuschauenden Video kein Hexenwerk zu sehen, sondern Anwendungen, die so entweder wirklich schon in Arbeit sind oder zumindest bald umsetzbar sein dürften.

Ihr seht im Clip, wie ihr beispielsweise auf dem Fahrrad mit euren Kontakten kommunizieren könnt, was mit einem Smartphone schwerlich möglich wäre. Ihr seht die Vorteile der Brille, die sie uns beim Einkaufen bietet: Wir können Produkte analysieren, Preise vergleichen, bezahlen und Einiges mehr.

Ich muss zugeben, dass ich einen Einsatzzweck nicht im Blick hatte. Im Video findet der Protagonist seinen Vater auf dem Boden liegend vor und setzt einen Notruf per Brille ab – ein Video-Chat mit einem Sanitäter dürfte tatsächlich die Chancen des dort liegenden Mannes erhöhen, verglichen mit einem herkömmlichen Telefonat – immerhin erhält der entsprechend ausgebildete Mensch in der Notrufzentrale ein ganz anderes Bild des Kranken/Verletzten, als wenn nur ein panischer Mensch am Hörer in die Hörmuschel stammelt. Jenseits aller Diskussionen um Datenschutz sollte man die Chancen sehen, die solche Gadgets bringen – und dazu ist das Video nahezu perfekt:

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  • simons700

    Soso, der Glass Träger benutzt also ein iPhone.

    Und NFC hat dieses iPhone zu allem Überfluss auch noch

  • gast

    Naja.

    Alles Sachen die auch mit einem Smartphone möglich sind. Je nach Anwendungsfall komfortabler, aber nicht umfangreicher oder funktioneller. Produkte analysieren, vergleichen, usw kann man z.b. auch alles. Das ist also mitnichten ein Vorteil. Der Vorteil ist eigentlich immer “nur” das man beide Hände frei hat.

    Wobei speziell beim Fahrrad- oder Autofahren die Frage ist, ob das sicherer sein soll als die Benutzung eines Smartphones. In diesem Punkt kommt gegen eine Sprachsteuerung beides nicht an.

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