Brad von Liliputing hat während der CES am Stand des Chipherstellers Marvell ein Beispiel dafür entdeckt, wie klein künftige “Smarttops” werden könnten. Offenbar wollen die Hersteller von ARM-basierten Prozessoren in naher Zukunft auch den Nettop-Markt von unten her aufrollen, wie der extrem kleine Rechner namens EBOX bereits erahnen lässt. Technische Daten liegen zu dem offenbar vom taiwanischen Vertragsfertiger Quanta entwickelten Prototypen eines Smarttops nur in sehr geringem Umfang vor.
Das System war auf CES CES allerdings an ein großes Full-HD-Display angeschlossen und spielte unter Ubuntu 9.10 ein 108p-Video ab. Die entsprechende HD-Unterstützung ist auf Seiten der Hardware also offensichtlich gegeben. Das Betriebssystem lief von einer SD-Karte. Als Prozessor kam der neue Marvell ARMADA 510 zum Einsatz, der mit bis zu 1,2 Gigahertz arbeiten kann. Bei der Runde ums Gehäuse wird klar, dass sowohl LAN- und USB-Ports, als auch VGA- und HDMI-Ausgänge sowie Audio-Anschlüsse und ein Kartenleser vorhanden sind. Wahrscheinlich handelt es sich bei der Quanta EBOX um ein Referenzdesign, das von Markenanbieter übernommen werden kann. Wann und ob wir das Gerät in der gezeigten Form jemald im Handel finden werden, bleibt abzuwarten.
Quelle: Liliputing
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