Ich kann mich noch an unseren letzten Las Vegas-Trip erinnern, wo uns Razer erstmals sein Gaming Tablet präsentierte. Das nun Razer Fiona getaufte Tablet wartet aber nach wie vor noch auf seinen Marktstart. Vielleicht gibt es ja exakt zur nächsten CES in Vegas dann die Verkündung des Verkaufs-Termins, zumindest bei Facebook erfuhren Fans jetzt jedenfalls schon weitere Einzelheiten:

Razer Fiona: Gaming Tablet erscheint zu einem Preis ab 1299 Dollar

Das Unternehmen hatte um Feedback gebeten, daraufhin auch viele Rückmeldungen bekommen und kann daher nun nach reiflicher Überlegung und Planung folgendes verkünden:

a) CPU: Intel Core i5 or i7
b) GPU: Mid Tier Discrete GPU (Hardcore PC gaming on the go at Medium Settings)
c)Thickness/Weight: Up to double the thickness/weight of an iPad
d) Other features: Detachable/Removable Controllers
e) Price: US$1299-US$1499.

Wir können also die Controller bei Bedarf auch abnehmen – finde ich sehr wichtig, denn gerade unterwegs wäre es eine sehr unpraktische Geschichte geworden, hätte man links und rechts jeweils immer die Controller am Tablet dabei. Wie erwartet spendiert man dem Tablet eine fette CPU – wahlweise kommt ein Core i5 oder ein Core i7 zum Einsatz. Unterstützt wird der Chip durch eine Mittelklasse-GPU und das ganze Gerät soll nicht mehr als doppelt so schwer und doppelt so dick wie ein iPad werden. Klar – damit ist es natürlich dennoch ein ziemlicher Brecher, aber eben auch aus gutem Grund.

Weniger spaßig als das Spielvergnügen ist der Preis, den man aufruft. Bei knapp 1.300 Dollar soll es losgehen, für den dickeren Prozessor legt ihr sogar knapp 1.500 Dollar auf die Ladentheke. Damit dürfte schon mal feststehen, dass wir nicht in absehbarer Zeit viele Kids mit Razer-Tablets in den Städten antreffen werden – dieses Gerät richtet sich mehr an Hardcore-Gamer, die sich das Erlebnis – richtiges Zocken auf dem Tablet – dann auch was kosten lassen. Warten wir ab, wie das Gerät im Endeffekt aussehen wird – und ob sich dafür tatsächlich ein Markt findet.

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  • Roman

    An sich ein gutes Konzept, allerdings will ich dies gar nicht. Zuhause zocke ich an meinem PC, aber dann nicht in mittleren Einstellungen sondern alles in ultra und in 1440p. Aber unterwegs brauche ich dies gar nicht, da reichen mir Casual Games. Die Akkulaufzeit bei einem solchen Gerät wird wohl auch nicht berauschend sein.

    Ausserdem gibt es einen kleinen Denkfehler: “Hardcoregamer” bevorzugen meist die Maus+Tastatur dem Gamepad.

    • http://www.taschen-pcs.de Fabius Engel

      Und deswegen verkauft sich COD auf der Xbox soviel besser als auf dem PC? :)
      Denke, dass die Idee mit dem GamePad gut ist, aber das Konzept nur eine winzige Nische bedient und es sich so kaum lohnt…

      • Roman

        Xbox-CoD Zocker sind ja auch keine Hardcoregamer, wenn man da teilweise hört, was da ins Headset geschrien wird, hat man das Gefühl, es sind zu 80% kleine 10-jährige Jungen. ;)

        Aber ich denke, Razer will damit auch nicht unbedingt die Xbox/PS3 Gamer ansprechen, diese sind wohl sowieso nicht bereit einen so hohen Preis zu zahlen. Ausserdem ist den meisten Konsolengamern die Grafik relativ egal, sonst hätten sie einen PC und keine Konsole.
        PC-Gamer hingegen sind sich solche Preise gewohnt, aber oft auch anspruchsvoll in Bezug auf Grafik.

        Ja, wird wohl wirklich eine sehr kleine Nische damit bedient. Denn für ein bisschen mobiles Zocken in relativ hoher Grafik ist der Preis einfach zu hoch.

    • http://www.facebook.com/people/Ulrich-K-Keuter/771119239 Ulrich K. Keuter

      Hardcore PC Gamer mögen Maus+Tastatur bevorzugen. Hardcore Gamer dagegen spielen inzwischen längst auf der Xbox und der Playstation.

      • Capone2412

        (Profi-)Hardcore Zocker spielen mit der deutlich präziseren Maus in Kombination mit Tastatur.

        Ernsthaft reaktionsschnell kann man mit der schwammigen Analog-Stick-Steuerung hiesiger Konsolen ja nicht zocken. Konsolen sind und bleiben für mich als High-End-PC- und PS3-Besitzer immer noch maximal für ein paar Runden CoD zu gebrauchen.

        Kein Konsolenspieler hätte gegen einen Maus-/Tastatur-Spieler ähnlichen Skills eine Chance.

        Ich bezeichne mich aber auch nicht als Hardcore-Daddler ;)

  • http://www.facebook.com/people/Ulrich-K-Keuter/771119239 Ulrich K. Keuter

    1300 USD? Das wird nix. Welcher Gamer gibt soviel Geld aus, um Spiele in mittelmäßiger Qualität auf einem viel zu schweren Tablet zu spielen?

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