RIM hat das fiskale Quartal beendet und die Zahlen sind gar nicht mal so schlimm, wie vorher befürchtet worden war. 212 Millionen Dollar betrug der Verlust im operativen Geschäft – der konnte durch eine Steuergutschrift sogar in ein hauchdünnes Plus verwandelt werden.
Der Umsatz war in diesem Quartal 2.73 Milliarden Dollar groß – das sind satte 47.2 Prozent weniger als im gleichen Quartal des Vorjahres, immerhin aber nur 4.6 Prozent weniger als im vorherigen Quartal dieses Jahres. Damit scheint es so, als ob der Sinkflug von RIM nicht mehr so schnell verläuft. Ob das der Hoffnung auf BlackBerry 10 geschuldet ist, vermag ich nicht zu sagen – die überragenden Verkäufe der Geräte können es jedenfalls nicht sein: Lediglich 255000 Stück seiner BlackBerry PlayBook Tablets konnte man im Quartal absetzen, die Smartphone-Verkäufe beziffern sich auf 6.9 Millionen. Zudem sank die Zahl der RIM-Kunden von 80 auf 79 Millionen.
Im nächsten Jahr soll natürlich alles besser werden: da steht bereits früh im Jahr – am 30. Januar – die Präsentation des neuen Betriebssystems BlackBerry 10 an und mit diesem neuen System kehrt nicht nur die Hoffnung zurück zu den Kanadiern sondern gleichzeitig auch eine nagelneue Smartphone-Generation. Wir haben schon mehrfach über das Gerät geredet, welches uns da erwartet – dieses hat nun auch einen Namen erhalten: unter der Modellbezeichnung BlackBerry Z10 soll sich die Gunst der Käufer zurück erkämpfen.
Den Beleg dafür liefert eine Werbung, die aus angeblich verlässlicher Quelle stammt und die nicht nur den Namen des Smartphones verrät, sondern uns auch zeigt, dass das Modell sowohl in schwarz als auch in weiß verfügbar sein wird. Es wird darauf spekuliert, dass das gleiche Modell mit Tastatur dann als BlackBerry X10 an den Start gehen dürfte. Damit geht RIM auch bei dem Vergeben der Modellnamen neue Wege, indem man auf eingängigere Bezeichnungen setzt. Ob es was bringt, werden wir erst im nächsten Jahr erfahren – wir werden jedenfalls ein Auge drauf haben.
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