Microsoft muss derzeit nicht befürchten, sich übermäßig viel Lob für Windows 8 einzufangen. Auch Samsung teilt Kritik aus und vergleicht das aktuelle Betriebssystem sogar mit Windows Vista!
Wir wissen, dass Microsoft mit Windows Vista alles andere als sein Meisterstück abgeliefert hat und wenn jetzt ein hochrangiger Mitarbeiter Samsungs den Vergleich zwischen Windows 8 und eben dem Windows 7-Vorgänger heranzieht, dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat.
Dong-Soo Jun ist bei Samsung der Präsident für die Speicher-Chip-Abteilung und wurde vor Pressevertretern zu den rückläufigen PC-Verkaufszahlen befragt. Er sieht die Lage für den klassischen PC, aber auch für Note-/Ultrabooks durchaus kritisch und hat als Schuldigen ein enttäuschendes Windows 8 ausgemacht. Er sagt, das neue Betriebssystem habe sicher nicht für einen Verkaufs-Schub gesorgt, der diesen Negativ-Trend bremsen oder gar stoppen könnte. Auch die von Intel schwer gepushten Ultrabooks leiden darunter, dass Windows 8 hinter den Erwartungen zurück geblieben sei.
Generell sieht der Samsung-Manager die PC-Sparte in Gefahr – sie verliere seiner Meinung nach zunehmend an Bedeutung – Nutznießer sind die mobilen Endgeräte. Allein schon deswegen müsste man sich als Verantwortlicher für Speicher-Chips mehr auf diese Sparte fokussieren.
Mag sein, dass er damit richtig liegt – Die gesamte Branche bemerkt diese Rückentwicklung und auch Fujitsu hat bereits in Microsoft den Schuldigen dafür gefunden. Dazu kommt, dass man mit dem Surface auch aktuell alles andere als einen Kaufrausch entfacht habe. Schwierige Situation für Microsoft, aber eben auch für alle anderen, die unmittelbar dran hängen.
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