Samsung hat offenbar zu extremen Maßnahmen gegriffen, um die Geheimhaltung rund um das Samsung Galaxy S3 bis zu dessen Markteinführung unter allen Umständen zu gewährleisten. Nicht nur mussten die an der Entwicklung beteiligten Mitarbeiter ihren Verwandten und Bekannten irgendwelche Geschichten erzählen, um ihre Arbeit an dem Top-Secret-Produkt zu verheimlichen, sondern Samsung schuf gleich drei verschiedene Projekte, um von den eigentlichen Plänen für sein neues High-End-Smartphone abzulenken. Es gab drei Prototypen, die parallel entwickelt und getestet wurden, um zu garantieren, dass das Produkt bis zum Ende geheim blieb. Alle drei Prototypen wurden bis zur Marktreife getrieben, wobei es schwer war den Überblick zu behalten. Fotos waren grundsätzlich verboten, weshalb man mit der Buchhaltung bei der Festlegung der Preise und bei der Beschaffung von Komponenten nur schriftlich kommunizieren konnte, indem man mit umfangreichen Beschreibungen arbeitete.

Samsung erklärt Geheimhaltungs-Irrsinn um das Galaxy S3

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Standen Tests der Prototypen an, so wurden diese in Tarn-Gehäuse gepackt und jeweils von einem Samsung-Mitarbeiter höchstpersönlich umher transportiert. Der aus dem Aufwand resultierende Zeitdruck sorgte dafür, dass man teilweise auf Helikopterflüge setzte, um Reisezeiten zu verkürzen. Die Geräte wurden nicht durch Logistikpartner an Provider und andere Partner zu Testzwecken ausgeliefert, sondern von Samsung-Entwicklern selbst. Grundsätzlich erfolgte der Transport nur mit verschlossenen Boxen, selbst innerhalb der hauseigenen Korridore der Entwicklungsabteilungen. Außerdem gab es ein speziell geschütztes, hochsicheres Labor, das mit Fingerabdrucklesern und Sicherheitskarten gesichert wurde, um nur autorisierten Personen Zutritt zu gewähren. Im offiziellen Samsung-Blog (siehe Quellenlink) findet ihr weitere Informationen zu den manchmal etwas übertrieben wirkenden Schutzmaßnahmen rund um das Samsung Galaxy S3.

Quelle: Samsung Tomorrow via Endagdget

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  • Kevin Kleebusch

    Scheint ja von Erfolg gekrönt zu sein. Wenn ich mich recht erinnere gab es ja bis zum Schluss kein Bild des Smartphones oder?

  • http://www.facebook.com/christoph.dejok Christoph Dejok

    Fragt man sich nur wozu? So richtige Begeisterungsstürme hat das Plastikhandy ja nun nirgends ausgelöst. Wenn davon ein Foto aufgetaucht wäre, hätte eh keiner geglaubt das das alles ist :o)

    • DanielJust

       ich habs heute vom kollgen in der hand gehabt und zwar in blau mit dunklerer rückabdeckung: und ich finds klasse, auch die zweifarbigkeit sieht gut aus und es fühlt sich auch gut an… und wertig isses auch… versteh die ganzen abwertungen hier nicht

      • http://www.facebook.com/christoph.dejok Christoph Dejok

        In blau hab ich es noch nicht live gesehen. Schon richtig, schlecht ist es auf keinen Fall. Aber im Ernst, man hat designmässig etwas völlig anderes erwartet und jeder hätte gesagt das es nicht das echte S3 sein kann, wenn diese Fotos vorab geleakt wären ;)

    • daniode

       Weil es den Hype ankurbelt. Bekannterweise muss kein Produkt seinem Hype gerecht werden.

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