Wir testen die Bildqualitaet der Samsung Galaxy Camera und decken auf, ob der eigentliche Zweck einer Kamera, naemlich das Fotografieren, mit den Erwartungen an eine Android-Cam Schritt halten kann.

Samsung Galaxy Camera: Die Foto-Qualität unter die Lupe genommen

Seit ein paar Tagen teste ich nun die Samsung Galaxy Camera und konnte mittlerweile einige Eindrücke sammeln, was die Qualität der Bilder der Android-Kamera angeht. Neben meiner Meinung diesbezüglich, bekommt ihr in diesem Artikel aber auch eine Menge Sample-Pics präsentiert, anhand derer ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt.

Die ersten Eindrücke direkt nach dem Auspacken der Galaxy Cam waren eigentlich recht positiv. Abends (mit Blitz und ordentlich herangezoomt) kann sich Lilly doch durchaus sehen lassen, oder? Auch ein ca. ein Kilometer entferntes Gewerbegebiet (mit Zoom bis zum Anschlag im “Nachtmodus”) und meine weihnachtliche Wohnzimmer-Lampe (ohne Blitz ebenfalls mit Zoom) konnte die Galaxy Camera recht ansehnlich in Szene setzen.

Die Schnappschüsse, die ich auf einem Spaziergang am nächsten Tag gemacht habe, fand ich dann allerdings nicht besonders beeindruckend. Hier zeichnete sich schon ein Schwachpunkt der Android Kamera ab: Landschaftsbilder sind nicht unbedingt eine Stärke der Galaxy Camera.

Die ersten Naturaufnahmen habe ich allerdings mit dem “Automatikmodus” aufgenommen, der nächste Versuch – im “Landschaftsmodus” – war dann schon ansehnlicher. Aber so richtig vom Hocker gerissen, haben mich auch diese Bilder nicht. Die die drei Schneeblätter-Bilder (mit Makro-Modus aufgenommen) finde ich nicht übel, wenn auch nicht besonders farbenfroh. Bei manchen Bildern zeichnete sich hier aber noch eine weitere Schwäche der Kamera ab: Sie verfälscht zum Teil die Farben und lässt sich von verschiedensten Lichtverhältnissen gerne mal etwas durcheinander bringen. Die Bilder, die wirken, als wäre es schon etwas dunkel, sind im hellen Sonnenlicht – genauer gesagt direkt in die Sonne gerichtet – geschossen worden.

Bei folgenden Bildern kann man sich noch mal sehr gut anschauen, wie ein und dasselbe Motiv von der Kamera mal so und mal so eingefangen und festgehalten wird (die Plastik-Äpfel sind übrigens eigentlich dunkelrot):

Es gibt aber nicht nur Durchwachsenes bezüglich der Galaxy Camera zu berichten, Porträt-Bilder (im Falle dieser Sample-Pics von Lilly, Lotte und Paula) in Verbindung mit dem 12fach optischen Zoom machen schon (allerdings auch hier „mal mehr, mal weniger“) was her.

Angetan hat es mir ja der “Nachtmodus”, der durchaus ganz nette Bilder produzieren kann. Jedoch muss man dazu eine ruhige Hand haben, denn in diesem Modus werden mehrere Bilder aufgenommen und zu einem einzigen Foto zusammengefügt, wodurch das entsprechende Bild trotz Dunkelheit und ohne Blitz hell und scharf werden soll.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich die Qualität der Fotos doch eher so lala finde. Nachdem ich das ganze Material jetzt hier am PC noch mal gesichtet und genau betrachtet habe, gefallen mir auch die Bilder, die mir auf dem Display der Galaxy Cam sehr gut gefallen haben “nur” noch gut. Ein “Boah Ey”-Effekt will sich – wenn überhaupt – höchstens bei dem ein oder anderen Porträt-Bild der Damen einstellen, aber vielleicht waren da auch meine Erwartungen an die Galaxy Camera etwas hoch.

Was haltet ihr von der Qualität der mit der Galaxy Camera geschossenen Bilder? So der Brüller ist das alles nicht, oder?

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  • othm

    Der “Artikel” ist doch wohl ein schlechter Scherz oder?
    Die Schreibe unter aller Sau, die Bilder sind zum großen Teil einfach nur alle unscharf. Von Motiven hast du wohl auch noch nichts gehört.
    Das nächste mal bitte erstmal ein wenig mit Fotografie beschäftigen, dann klappt das auch mit den Bildern.

    • Andreas Jung

      Echt mal, meines Wissens nach sind diejenigen mit der größten Klappe auch die mit am wenigsten Ahnung! Ich bin u.a. in unserer Firma Produktfotograf und nehme mich mal diesem Beitrag hier an, welcher entgegen vielen Meinungen gut ist!

      Wer einen Testbericht aus dem Labor möchte, der kann ja mal auf die Chipseite gehen, nur was sagt euch das? Unter Laborbedingungen werden die wenigsten hier etwas draußen Fotografieren und genau dies ist aber das Einsatzgebiet dieser Kamera für weniger versierte Gelegenheitskknipser. In diesem Sinne ist der Beitrag von Michael auch verfasst, nicht mehr und nicht weniger. Und jeder der sich vorstellen könnte mit dieser Kamera zu arbeiten, der würde auch Bilder in genau diesem Niveau schießen. Ich sehe jetzt z.B. das die Farbwiedergabe der Kamera wirklich schlecht ist, wobei man nun testen müsste in wie weit sich dies mit manuellen Einstellungen korrigieren lässt. Aber auch hier, die meisten nutzen die automatische Voreinstellung und wollen von Blende, Belichtung und Weißabgleich rein gar nichts wissen. Wozu auch, denn ich brauche einige Minuten um meine Canon-Spiegelreflex mit dem richtigen Objektiv, der passenden Blende und natürlich der genauen Belichtungszeit zu einzustellen.

      Michael hat alles richtig gemacht und einen leicht verständlichen Beitrag geschrieben aus Sicht eines normalen Nutzers eben für einen normalen Nutzer.

      Nun stellt sich mir die Frage, wer alles von den Leuten hier die diesen Beitrag auseinander nehmen (einmal von den üblichen Trollen abgesehen) wirklich professionelle Fotografen sind? Ich habe in keiner Kritik einen Anhaltspunkt darauf gesehen.

      Leute, dass ist ja nicht böse gemeint, aber nervt euch dieser Shitstorm nicht auch? Ständig dieses gemaule nur des maulens willen? Bevor Ihr kritisch einen Beitrag auseinander nehmt müsst Ihr euch doch damit auseinander setzen: 1) An wen richtet sich der Test bzw. Artikel 2) Was ist das Ziel bzw. die Aussage des Verfassers 3) War der Artikel für DIESE Gruppe relevant?

      Ja, Michael hat bestimmt nicht den Schreibstil eines Tagesschaumoderators und die Fotos haben keinen Labor- oder Fotografenkarakter, aber genau das ist ja in diesem Fall richtig … also von mir gibt es ein GUT für den Beitrag!

  • http://www.facebook.com/metalmatze1234 Along Came Morgi

    ich glaub dass ne digicam da einfach ihre grenzen hat, vor allem voll gezoomt (der, berichtigt mich bitte, nicht nach optischem aussieht). mir erschliesst sich der ganze sinn dieser kamera irgendwie nicht^^

    • paulikxp

      Die Kamera hat einen ausschliesslich optischen 21fachen Zoom, der hervorragend funktioniert. Der Sinn der Kamera ist es, Android-Freaks wie mich zu bedienen, ferner ist die ganze Bedienung erheblich anwenderfreundlicher als auf einer mit Wipptasten und Knoepfen uebersaeten Kompaktkamera. Ausserdem kannst Du die Kamera-App nach Belieben ersetzen und zum Beispiel Deine Fotos bei Bedarf mit Filtern pimpen, wenn Du sowas magst.
      Dass der Autor nicht fotografieren kann, mag ein echtes Problem sein, aber nicht eines der Kamera. Ich kann mich bei keiner Kamera 100% auf die Automatik verlassen und mich dann beschweren, dass die Fotos nix werden, manchmal muss man eben selbst Hand anlegen.
      Wer Spitzenfotos haben will und trotzdem nicht auf einen 21fachen Zoom verzichten will, soll sich mit einer mindestens doppelt so teuren DSLR abschleppen, fuer die taeglichen Schnappschuesse und auch gute “komponierte” Fotos ist diese Kamera absolut tauglich.

      • http://www.facebook.com/metalmatze1234 Along Came Morgi

        okay wenn das optischer zoom ist, dann sind die fotos einfach schlecht fotografiert :D danke für den input :)

      • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

        jede 100 Euro Digicam macht bessere Fotos… sorry aber das lasse ich einfach nicht durchgehen. Hier versucht man Politik gegen den Autor zu machen, der neutral diese Kamera bewertet hat. Ich empfehle dir einen kleinen Blick auf die Verrisse der US-Kollegen…

        Engadget:

        When we look at the samples, that’s exactly what we find. The auto mode often failed to sufficiently correct white balance, leaving us with excessively cold outdoor images and pinky-orange indoor ones. Noise affected pretty much every shot to some degree, even at ISO 100, and it became a serious issue beyond ISO 800 due to the overcrowding of those 16 million pixels on the sub-half-inch CMOS chip. Considering that you can get an APS-C Nikon D5100 with a kit lens and the same resolution for $580 these days, or a pedigree fixed-lens compact like theFujifilm X10 for $550, or a Sony NEX-5N mirrorless ILC for $480, it’s impossible for the Galaxy Camera’s relatively cheap photographic components to put up a fight.

        Offenbar kann dort dann auch niemand fotografieren!

      • Frank_Schuster

        Die Galaxy Cam koste knapp 600,00 €, dafür bekommt man bereits eine DSLR mit 2 Objektiven die technisch bedingt einfach bessere Fotos macht.
        Das man für bessere Qualität mehr als 1000,00 € ausgeben muss ist Falsch.

  • http://twitter.com/FreXxX Frank Furt

    Die Bildqualität ist für den Preis schlicht absolut inakzeptabel.

    • paulikxp

      Quatsch. Irgendwie sehen 99% der irgendwo im Internet zu findenden selbsternannten Fachleute den Unterschied zwischen dieser Kamera und einer £200 Knipskiste nicht. Das Teil rennt mit Android, kann alles ausser telefonieren, kann mit einer SIM-Karte gefuettert werden fuer mobile Datenanbindung und hat vor allem einen riesigen Touchscreen hervorragender Qualitaet. Wer das alles nicht will und dafuer nicht bezahlen will, soll gefaelligst woanders gucken und nicht ein wirklich gutes Produkt, das noch dazu das erste ernstzunehmende seiner Art ist, mies machen.
      Nochmal: der Mehrpreis geht nicht in bessere Bildqualitaet, sondern in die Elektronik rundherum.

      • http://twitter.com/FreXxX Frank Furt

        Ich weiß. Mein Problem ist, dass eine Kamera für mich die primäre Funktion hat, Bilder zu machen. Natürlich ist 3G und n tolles Display und die Apps _auch_ toll, aber primär muss eine Kamera ein gutes Bild liefern. Und die Bilder hier sind qualitätsmässig unter aller Sau, und das ist das Problem. Eine Galaxy Kamera kostet bei Amazon zzt. 529€. Eine Nikon 1 V1kostet 329€, eine Sony NEX-F3 kommt auf etwa 449€, und die machen, ich sage mal 10x bessere Bilder.

        Klar muss man bei Kombigeräte immer Abstriche machen, aber wenn die primäre Funktion nicht erfüllt ist, empfinde ich das Gerät als _mangelhaft_. Eine Zielgruppe wird es trotzdem geben, und mit dem durchaus brauchbaren Samsung-Marketing wird sie sich durchaus verkaufen.

        Zum unfairen Vergleich mal ein Bild meiner ca 2 Jahre alten Sony NEX-5, zugegeben mit anderem Objektiv. http://www.flickr.com/photos/frexxxenstein/7875353588/in/photostream ;)

        • Andreas Jung

          Das sind mal gelungene Bilder, sehr ausdrucksstark und sie zeigen auch das Sony in der selben Liga spielt wie Canon.

      • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

        sorry aber wenn ich daran nen Airbus 380 haenge und sage, seht her, kostet halt ein paar Millionen, auch wenn die Bildquali grottig ist.
        Die Bildqualitaet ist noch nicht einmal durchschnittlich und wenn ich da zum Beispie das 808 oder 920, ja auch ein iPhone 5 zum Vergleich nehme, dann sieht diese Kamera kein Land mehr

        • paulikxp

          Wer mag kann sich gern ein paar von mir mit der Galaxy Camera geschossene Beispielbilder ansehen, die hier ohne jegliche nachtraegliche Veraenderung zu sehen sind:

          https://www.dropbox.com/sh/fvpxakwj6f3tp5e/qbJAMPlf2R

          Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: ich habe vom einer Kamera mit Android getraeumt, seit ich vor fast 3 Jahren mein Nexus One bekam. Ich habe mit diese Kamera mit angehaengter Boeing fuer ein paar Millionen gekauft, weil ich genau sowas haben wollte. Ich hatte mich im Voraus mit den technischen Daten wie z.B. Bildsensorgroesse und Brennweite beschaeftigt, wusste also auch, dass ich bei der gewaehlten Kombination (1/2.3″ und 16 MP) keine Wunder erwarten durfte, Bildrauschen war von vornherein einkalkuliert. Das gilt fuer saemtliche Kameras mit aehnlichen technischen Daten, wie geschrieben, ist die Galaxy Camera phototechnisch eine WB850F, eine Mittelklasse-Kompaktkamera. Nicht mehr und nicht weniger. Das Objektiv ist gut (wenn man von den auch von iPhone 5 bekannten pinken Reflexionen bei direktem Lichteinfall mal absieht), das Teil liegt top in der Hand, hat einen super Bildschirm, rennt mit Android 4.1 auf vier Prozessorkernen (derer zwei es sicher auch getan haette), hat aber eben auch einen mittelmaessigen Bildchip, was sich vor allem in Detailverlust bei feinen Strukturen wie Gras, Geaest oder Laub zeigt, also vor allem bei Landschaftsaufnahmen.

          Wer diese Kamera ausschliesslich am Preis misst und sie mit gleich teuren, nur bildtechnisch besser (aber ansonsten schlechter) ausgestatten Kameras, vergleicht, hat sie nicht verstanden. Wenn sie da mithalten koennte, waere sie ein Superschnaeppchen.

          Wer diese Kamera kauft, nur weil sie unter Android laeuft und schon deshalb toll sein muss und nur weil der nette Mann im Fotogeschaeft sie empfohlen hat, der geht auch ins Autogeschaeft und laesst sich ein teures Modell andrehen, das exklusiv ein Android-basiertes Navigationsgeraet eingebaut hat, weil er genau das haben will, egal in welchem Auto es sitzt, obwohl er normalerweise nur Dacia Logan faehrt und braucht.

          Die Nokia 808 hat kein Zoomobjektiv, laeuft nicht unter Android, hat keine 3G-Funktionalitaet (ob man die nun braucht oder nicht) und ich persoenlich kann mit 41MP grossen Bildern so gar nichts anfangen. Die Dateien werden viel zu gross und muessen in 95% der Faelle vor der Weiterverwendung verkleinert werden oder es wird gleich in einer erheblich geringeren Aufloesung fotografiert. Die Qualitaet mag toll sein, aber fuer mich taugt das System nicht in der Praxis.

          Der Vergleich mit dem iPhone 5 ist albern, allein die optische Bildstabilisierung und manuelle Brennweitenwahl sind beim iPhone schonmal nicht vorhanden.

          Ich haette von Dir, Sascha, keinen derartig oberflaechlichen Kommentar erwartet, ebensowenig erwarte ich in einem Blog, der sich “Mobile Geeks” nennt, also offenbar von Auskennern betrieben wird, einen solchen flachen Artikel. Warum soll man eine Kamera, so sie denn ueberhaupt hierher gehoert, weniger tiefgreifend testen als man das hier normalerweise mit anderen mobilen Geraeten tut? Warum wird hier so oberflaechlich von jemandem getestet, der offenbar nicht allzuviel Ahnung vom Fotografieren hat und sich auch mit den Moeglichkeiten der Kamera nicht auseinandergesetzt hat, aber in der Ueberschrift gross herausposaunt, dass man es hier mit der Bildqualitaet mal so richtig genau nehmen will?

          • Andreas Jung

            paulikxp, gehts noch … HAAALLLOOO? Du hast keine Ahnung von Fotografie, du hast nicht verstanden was dir Sascha mit seinem alles andere als oberflächlichen Kommentar sagen wollte und du vertrittst die kritikwürdigen Anschichten hier. Ich lese ja normalerweise nur, weil ich mich an solchen Troll-Aktivitäten nur ungern beteilige … aber hier ist es nun mal mein Steckenpferd und nehme jetzt mit NACHDRUCK noch einmal Michael mit seinem Beitrag in Schutz. Mehrere deiner Fotos sind ganz offenbar nicht mit der beschrieben Kamera geknipst oder eben doch bearbeitet worden. Der Kontrast in einigen Bildern ist unnatürlich stark geregelt, was nach der automatischen Korrektur von Photoshop ausschaut. Deine Bilder haben die falsche Auflösung und es fehlen Exif-Informationen, welche ohne Bearbeitung nicht fehlen würden.

            Aber darum geht es ja gar nicht. Es geht darum, dass du (und Andere auch) einfach ohne Wissen vorweisen zu können den Artikel schlecht machst und beleidigend bist.

            Und wenn du dir ein Auto kaufst, welchen offensichtlich nicht fährt … aber dafür ein fest eingebautes Navi mit Android hat dann ist das dir überlassen, weil du erwachsen bist und jeder selbst solche Entscheidenden treffen muss. Eventuell gefallen die dann die Navigationsfunktionen und das Teilen des Ortes über Androis, bleibst aber immer auf der selben stelle (fährt ja nicht sein Auto). Den meisten anderen wird aber viel wichtiger sein mit einer solch teuren Kamera Fotos zu knipsen, die bei weitem besser sind als bei einem Smartphone. Für den Preis muss sich die Samsung-Kamera an günstigeren digitalen Spiegelreflexkameras messen lassen können … kann sie aber nicht.

            Weil hier auch viele von verwaschenen Fotos sprechen und dies Michael zuschreiben, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass eine ordentliche Kamera / Objektiv über einen guten Bildstabilisator verfügen sollte. Dieser sorgt für verwacklungsfreies Fotografieren (meist bei Verlust von 1-3 Blenden). Das nun die Fotos unscharf wirken, bei Tageslicht wohl gemerkt, spricht auch nicht für diese Kamera.

            paulikxp, kann es sein dass du für Samsung arbeitest? Das wäre ja auch nicht schlimm, nur etwas plump. Ich kann mir einfach diese Diskussion sonst nicht erklären und auch nicht dieses aggressive Verhalten.

            Noch einmal, jeder kann ja seine Meinung haben und Kritik ausüben, aber !bitte bitte bitte! auch nachvollziehbar und gerechtfertigt.

          • paulikxp

            Dass ich keine Ahnung habe, weiss ich nun, danke fuer’s Augenoeffnen.

            Aber:

            – ich arbeite nicht fuer Samsung, nichtmal in der IT Branche (ich arbeite als Techniker fuer ein deutsches Restaurant in London und fahre ab und zu Hochzeitspaare mit alten Bussen durch die Stadt)

            – die Fotos sind nicht veraendert worden, sie sind exakt so, wie sie von der Kamera gekommen und direkt per WiFi zu Dropbox gesynct wurden. Wenn der Kontrast ueberhoeht ist (was damals bereits seitens Engadget bei Vorserienmodellen rund um die IFA und bei der Vorstellung in NY festgestellt worden ist), so ist das auf die Kamerasoftware zurueckzufuehren, aber nicht auf eine Nachbearbeitung. Das Foto mit dem blau leuchtenden Ring ist per Langzeitbelichtung bestanden, derlei Daten sind in den EXIFs zu finden.

            – ich kann die EXIF-Daten bei allen Fotos einsehen, die als Dropbox-Sync-Kopie auf meinem PC liegen, allerdings in der Tat nicht mit der Lightbox Software in Dropbox, auch kann man dort die volle Aufloesung nicht herunterladen. Hier gibt’s die Fotos nochmal bei Flickr, in voller Aufloesung, inkl. EXIF: http://www.flickr.com/photos/redbuslondon/sets/72157631969368973/

            – “falsche” Aufloesung: die ist einstellbar, ich hatte anfangs mit 16MP fotografiert, seit drei Wochen aber ausschliesslich mit 10MP, weil ich die hohe Aufloesung einfach nicht benoetige.

            – die Kamera verfuegt ueber einen optischen Bildstabilisator (den man sogar hoeren kann, wenn man genau hinhoert), der vor allem bei Dunkelheit hervorragende Arbeit leistet. Zaubern kann er aber nicht und ob er bei den oben gezeigten Testfotos aktiviert war, laesst sich wohl nicht feststellen. Herstellerseitig war er bei mir eingeschaltet.

            – verwaschene Bilder: wie ich schrieb, ist das wohl auf’s Bildrauschen des Chips zurueckzufuehren, dabei gehen Details vor allem bei Laub, Gras und Geaest verloren, also da, wo’s am meisten auffaellt. Bei grossflaechigen Aufnahmen wie z.B. im Makromode oder z.B. den schwarzen Flaechen bei meinen Aufnahmen von der Cutty Sark faellt das nicht mehr auf, zumal ich soweit moeglich mit der kleinsten “Film”empfindlichkeit, ISO100, fotografiere, um das Rauschen so weit wie moeglich zu reduzieren.

            Nochmal: ich will die Kamera nicht in den Himmel loben, das habe ich in meinem Pamphlet dort oben auch nicht getan. Ich finde es aber falsch, dieses Geraet, das in seiner Ausfuehrung, abgesehen von der wohl nicht als Alternative ernstzunehmenden Nikon Coolpix S800c (warum testet die eigentlich niemand? Da ist auch Android drauf!), ein Novum auf dem Markt ist und sich selbst erstmal positionieren muss, an gleich teuren, bildtechnisch aber dank des Verzichts auf teure Smartphone-Hardware inkl. des grossen Touchscreens (wie sinnvoll die auch immer sein mag, aber sie ist vorhanden und bildet ein Alleinstellungsmerkmal) hoeherwertigen Kameras gemessen wird. Das ist in meinen Augen ein falscher Ansatz, der der zugrundeliegenden Idee des Teils nicht gerecht wird.

            Die Fotos da oben im Artikel sind (nur) dann aussagekraeftig, wenn die Kamera auf ihre “Idiotensicherheit” (nicht persoenlich gemeint) getestet werden sollte: also draufhalten und abdruecken. Gerade diese Kamera hat aber auch einen komplett manuellen Modus nach dem Vorbild einer SLR (keine Ahnung, ob andere Kompakte das auch bieten), der aber bei der Betrachtung bislang nicht beruecksichtigt wurde. Nun schrieb man seitens Mobile Geeks, dass dieser Artikel keinesfalls als Testbericht anzusehen ist, also lassen wir uns ueberraschen was noch kommt.

            Ich denke man kann anhand meiner Fotos aber auch sehen, dass die Bildqualitaet nicht einfach “grottig” ist. Und damit *war* der Herr Pallenberg nunmal reichlich oeberflaechlich. Und ich wiederhole und schwoere notfalls auch noch einen Eid drauf: die Fotos sind “roh” wie sie von der Kamera zu Dropbox hochgeladen worden sind, ohne vorherige Nachbearbeitung.

          • Andreas Jung

            Also wenn das die Bilder sind die du mit der Samsung geknippst hast, dann sehen diese ganz anders aus als die von Michael. Das hat aber nur 3 Möglichkeiten: 1) es sind nicht original Bilder, ich glaube die aber dass du die gemacht hast also fällt das weg | 2) Die Kamera von Michael war defekt 3) du hast nicht den Auto-Modus genutzt so wie eben Michael, wo wir aber dann wieder bei meinem aller ersten Post zu deiner Kritik wären.

            Nun, ich weiß nicht warum das so ausartet, ich bin mir auch nicht sicher ob mein letzter Beitrag nicht zu persönlich gegen sich war, in diesem Sinne entschuldige ich mich da einmal vorsorglich. Was ich aber weiß ist, dass dein (und andere Kritiken) absolut am Thema vorbei gehen egal wie oft darauf herumgeritten wird: “Ein Argument wird nicht dadurch besser, dass man es ständig wiederholt”.

            Michael hat einen Artikel verfasst, Altagsbilder in typischen Situationen (u.a. Lichtsituationen) geknipst und keine manuellen Einstellungen genutzt. Das ist die Art und Weise wie 95% der Nutzer diese Kamera nutzen werden und diese Nutzer muss man für den Preis und das gebotene Resultat von der Kamera abraten.

            Michael unterstelle ich jetzt mal nicht er habe die Bilder nachträglich verändert.

            Wenn nun ein Nutzer eine Android-Kamera sucht für 600 Euro, dann würde ich Ihm zu einem guten Smartphone raten. Wenn du nun mit der Kamera klar kommst ist das doch schön und nichts verwerfliches, aber die anderen 95% der Nutzer die die Kamera wie Michael nutzen werden, die würden sich freuen wenn Sie den Artikel lesen und vom Kauf abgehalten wurden.

            Im übrigen wollte ich nicht sagen, dass du keine Ahnung hast, auch wenn ich dass geschrieben habe. Ich kenne dich nicht persönlich und wollte das auch nicht so rüber bringen. Es ärgert mich bloß, weil wenn du mal deine Kritik kritisch beurteilen würdest sähest du dass sich Sascha z.B. zu recht aufregt.

          • RaphiBF

            Lieber Andreas, im Gegensatz zu Paulikxp habe ich von dir noch garnichts lesen können was deine Thesen argumentativ untermauern würde…nachdem du dich dafür umso wortgewaltiger geäußert hast fände ich es ganz interessant wenn du das dann mal nachreichen würdest um das ganze etwas mit Inhalt zu füllen.

          • Andreas Jung

            Klar, gern … aber was meinst du da genau?

          • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

            Stichwort oberflaechlicher Kommentar.

            Bitte nicht boese sein, aber ich masse mir einfach mal an kraeftig dagegenzuhalten.
            Nokia 808. Du kannst ohne Probleme die Bildgroesse auf z.B. 5MP festlegen. Ich bleibe dabei, dass die Galaxy Cam Bildqualitaet mit dem 808 nicht mithalten kann

            Wieso ist der Vergleich mit dem iPhone 5 albern? Das eine ist ein Smartphone mit einer sehr guten Kamera, die Galaxy Cam ist eine Kamera mit einem angehaengten Smartphone. Schnappschuesse mit dem iPhone 5 sehen im Vergleich um Welten besser aus!

            Es wurde hier gar nichts herausposaunt und ich finde es gelinde gesagt nicht nur unfair, sondern einfach fast boshaft, wenn du hier einen flachen Artikel benennst, einen Testbericht erwartest und dem Autor saemtliche “Ahnung” vom Fotografieren absprichst.

            Zum einen ist dies kein Testbericht und zum anderen kauft sich kein ambitionierter Fotograf diese Kamera, das verbieten einem die technischen Daten einfach.

            Wir haben nie gesagt, dass dies ein Testbericht fuer den professionellen Fotografen ist. Michael weisst auf saemtliche Einstellungen hin und wir haben mehrfach erwaehnt, dass der Testbericht kommt.

            Warum versuchst du einfach andauernd hier Dinge zu unterstellen, die offenbar fuer alle anderen Leser klar erkennbar sind.

            Da ist ein Artikel, der sich nicht mit deiner Meinung deckt und du diskreditierst umgehend den Autor und drohst mit Liebesentzug und “anderen, guten Blogs”.
            Ist dies generell deine Form von Diskussionskultur?

  • paulikxp

    Ich habe die Galaxy Camera selbst seit etwa 4 Wochen und nutze sie sehr regelmaessig. Man darf keinesfalls den Fehler machen, sie mit einer hochwertigen DSLR zu vergleichen, technisch ist das nur eine WB850F, die nur etwa halb so viel wie die Galaxy Camera kostet. Waehrend ich weniger Probleme mit Belichtung und Weissabgleich zu haben scheine (leider kann man die WB Automatik im Automatikmodus nicht ausschalten), finde auch ich vor allem Landschaftsaufnahmen, wo es oft auf kleine Details ankommt, etwas enttaeuschend, der Bildchip ist und bleibt einfach klein und produziert vor allem auch wegen der hohen und unnoetigen Aufloesung eine Menge Bildrauschen.
    Nachtaufnahmen, vor allem auch im manuellen Modus und mit Stativ erstellt, sind top, da kann ich nicht meckern und wie Du auch sagst sind Portraits und Nahaufnahmen wirklich gut. Dennoch: wenn es auf Details ankommt beim Fotografieren einer Stadtsilhouette oder einer Landschaft, ist diese Kamera sicher nicht die richtige Wahl.

    Wer sich fuer dieses Modell bewusst entscheidet, sollte das vor allem wegen des Vorhandenseins von Android mit allen seinen Vorzuegen tun und wegen der Konnektivitaet, nicht aber wegen der aufgrund des recht hohen Preises erwarteten guten Bildqualitaet, denn dann wuerde man enttaeuscht.

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Es geht doch auch anders… dieser Kommentar von dir beweist das. Warum Du in den folgenden dann diese daemliche Bild-Zeitungs Nummer faehrst, bleibt mir ehrlich gesagt ein absolutes Raetsel

  • Christian Deysson

    Na ja. Jetzt weiß ich immer noch nicht, ob ich die Kamera kaufen kann/sollte. Das klare Verdikt hatte ich eigentlich von DIR als Tester und Schreiber erwartet… Ihr Jungs spielt ein bisschen mit den neuen Geräten herum, kommt zu keinem klären Schluss und lässt uns dann mit Eurem halbfertige Urteil allein.

    • paulikxp

      Das Problem ist leider hausgemacht hier bei Mobile Geeks. Seit der “Umfirmierung” gibt es die eigentlich gute Idee der Gastschreiber, aber deren Qualitaet darf durchaus als fragwuerdig angesehen werden. Die immer mehr Bildzeitung-Schlagzeilen aehnelnden Artikelueberschriften tun ihr uebriges.

      • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

        Michael ist kein Gastschreiber. Diese Bildzeitungs-Schlagzeilen Argument… sorry aber die Kritik nehme ich nicht einmal ansatzweise an.

        • Andreas Jung

          Aber echt, dass wollte ich auch sagen habe mich aber nicht getraut :-)

        • paulikxp

          Hat ja offenbar eh nicht viel Sinn, aber ich hatte es Dir vor einiger Zeit schonmal geschrieben: spaetestens seit Umstellung auf das “Mobile Geeks” Format ist die Qualitaet hier schwer den Bach heruntergegangen, sorry das sagen zu muessen. Ueberschriften wie “… die Foto-Qualitaet unter die Lupe genommen”, ohne das Versprochene zu halten, sind ueberfluessig und BILD-Niveau.

          Aber egal, es gibt ja gluecklicherweise Blogs wie Sand am Meer, auch wirklich gute.

          • RaphiBF

            Da hast du leider recht. Ich finde dieser Artikel und vor allem die Reaktionen auf die – teils absolut berechtigte – Kritik zeigen ganz deutlich wie hier Journalismus betrieben wird bzw. eben auch nicht. Hier bauen sich in letzter Zeit ein paar Blogger ihren eigenen Trohn von dem aus sie die Welt mit ihrer Meinung beglücken und das was da gesagt wird ist dann Gesetz. Kritik oder auch nur abweichende Ansichten werden häufig abgeschmettert und es braucht teils keine drei kritischen Kommentare da wird sofort die Keule rausgeholt und auf persönlicher Ebene der Kampf aufgenommen. Unsouverän ist das und scheinbar nicht von ungefähr. Schade, ich habe hier früher gern gelesen.

          • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

            wo ist denn hier bitte was persoenlich? Genau wie du kritisiererst, darf ich das nicht? Wo ist hier eine Keule zu erkennen:? Wir vertreten unterschiedliche Positionen:

            Wir legen vor, ihr kommentiert und wir kommentieren zurueck. So laeuft das nun einmal in einer Diskussion. Offenbar bist du das generell nicht gewoehnt, womit ich ehrlich gesagt sehr gut leben kann.

            Da wird dann gleich rumgeheult, nachdem mal ein Wattebaeuschchen in die Richtung des Kritisierenden geflogen ist.

            Du hast nichts aber auch gar nichts inhaltliches zu der Diskussion beigetragen und pustest nur rum: Die Fotos sehen halt so aus, wie man sie von einem Point and Shooter erwartet.

            Ne, wirklich? Was sagen wir denn die ganze Zeit? Dass es ein 500 Euro Point and Shooter ist und ebenfalls fuehren wir an, dass dies nicht der Testbericht ist.

            Jetzt bin ich in der Tat persoenlich geworden aber erst nachdem Du mir mit deinem Kommentar ne herrliche Vorlage gegeben hast

          • RaphiBF

            Also diesen Post solltest du dir in einer ruhigen Minute noch mal zu Gemüte führen…Inhaltlich habe ich sehr wohl zu der Diskussion beigetragen. Der Artikel hat die Überschrift: “Samsung Galaxy Camera: Die Foto-Qualität unter die Lupe genommen”. Und entschuldige, wer so eine Überschrift wählt und dann derart Laienhaft daherschreibt muss sich einfach Kritik gefallen lassen. Die Tatsache dass es dir und eurem Team scheinbar unmöglich ist diese Kritik – und sei sie noch so berechtigt – anzunehmen ist offen gestanden ein Armutszeugnis. Das Argument es handele sich hier um einen “Vorabtest” ist natürlich ungültig, wird dies doch weder in der Überschrift noch im Artikel deutlich gemacht. Im Gegenteil, hier wird der Eindruck erweckt es handele sich um eine Detailbetrachtung. Und es ist einfach so dass dieser Artikel eine deutlich wertende Komponente hat. Und diese Wertung wird einfach nicht schlüssig hergeleitet. Daher dann auch die deutliche Kritik.

          • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

            und genau auf denen darfst du dich dann auch austoben. Die Kamera ist fuer den Preis ein Fail und das obwohl ich die Idee mag. Wie auch du, haben wir ebenfalls eine Meinung. Die Fotoqualitaet ist unter die Lupe genommen worden und zwar so, wie es Otto-Normal User von einer derartigen Kamera erwartet.

            Ich denke ganz unten haben wir einen ausfuehrlichen Kommentar eines Profi-Fotografens, auf den Du (wohlwissend) nicht geantwortet hast.

    • Andreas Jung

      Nein, du sollst die Kamera nicht kaufen. Es sei denn du bist wie paulikxp drauf und kaufst eine Kamera nicht der Bilder wegen sondern für das drumherum – dann machst du sich mit Bild-Kommentaren über andere her … aber so etwas machen wir ja nicht?! Die Bilder sind wenig detailreich und die Farbwiedergabe … ich würde mal sagen … ist extrem Neutral. Für weniger Geld bieten andere Hersteller bessere Qualität in kleineren Gehäusen. Aber wenn du mit deiner Kamera jetzt im Internet surfen möchtest ist das Ding die richtige Wahl … nur macht man sich damit auf der Straße bestimmt zum Gespött … und Fotos macht man dann auch besser mit seinem Handy :-)

      • Christian Deysson

        Danke, Andreas. Das ist ein klares Wort. Android in der Kamera ist durchaus reizvoll, aber nicht um den Preis des Qualitätsverlusts. Ich bin jetzt mal weg und geh mir eine Powershot G15 kaufen ;-).

        • Andreas Jung

          Powershot G15 eine gute Wahl, ist aber keine Anfänger-Schnell-Knippse! Eine G15 ist schon “fast” DSLR und hat viele Einstellungsmöglichkeiten. Sie ist auch recht groß und schwer, daher weniger Mobil. Man muss echt immer aufpassen dass man sich nicht etwas kaut, und sich dann ärgert weil sie nicht wie andere Kameras in die Hosentasche passt. Wenn du aber tiefer in die Materie einsteigen möchtest ist die G15 eine sehr gute Wahl und der Umstieg in zwei/drei Jahren auf eine digitale Spiegelreflexkamera wird dann leichter. Ich mag persönlich Canon sehr, aber auch Sony ist nicht zu verachten, die nehmen sich fast nichts mehr.

    • ausweichschraube

      Naja, für einen vollwertigen Test von einem Fachjournalisten würde ich dir mal den Gang zum Kiosk empfehlen. Da gibt es bestimmt viele Fachzeitschriften über Fotografie.
      Aber vielleicht hat dir diese Blog-Eintrag ja ein paar Eindrücke verschafft, die du vorher nicht von dieser “Smartera” bzw. “Kamephone” hattest.

      Außerdem wäre es schon Schade, wenn die MG-Jungs und -Mädels dir irgendwelche Entscheidungen abnehmen würden! ;-)

  • Christian Eckhardt

    Ich muss mich der Meinung hier auch leider anschließen. Der Beitrag ist wirklich ziemlich mau. Nicht nur was die Bilder angeht sondern auch die Schreibe die wirklich sehr sehr lapidar ist und inhaltlich kommt so gut wie nichts dabei rum. Ich als Leser habe aus dem Text wirklich keinerlei Nutzen ziehen können.

    Die “Landschaftsbilder” die im oberen Teil bemängelt worden sind, sind zum größten Teil verwackelt, dadurch kann ich natürlich keine Aussage treffen wie gut die Bildqualität ist.
    Genauso sind die Fotos die wirken “als sei es schon dunkel” normal wenn man direkt in die Sonne fotografiert. Eine Kamera richtet sich nunmal nach der Helligkeit und wenn der Himmel, bzw. die Sonne so hell sind dann richtet die Kamera die Belichtung eben nach dem hellen Bereich aus und somit wird der Rest der im Schatten liegt auch dunkel.
    Der Automatikmodus sollte in diesem Fall aber definitiv bessere Bilder bringen.
    Ansonsten bitte bei dem nächsten Test etwas mehr Sorgfalt walten lassen und auch inhaltlich ein wenig mehr zu der Kamera erklären.

    • othm

      Wenn kein Hintergrundwissen zur Fotografie und Technik vorhanden ist, kann man da leider nicht viel mehr erwarten.

  • herr bert

    Ich hoffe hier kommt noch deutlich mehr an inhaltlicher
    Tiefe!

    Da meine Hobbys eher in anderen Bereichen liegen, gehört netbooknews aka
    Mobilegeeks schon zu den Seiten die mir im digitalen Bereich zu neuen Ideen und
    hin und wieder auch Erkenntnissen verhelfen.

    Von diesem durchaus interessanten Kamera”Format” hätte ich ohne Euch
    nichts gewusst. Das die zusätzlichen Möglichkeiten noch ergründet werden, die
    ein “Tablett mit besserer(?) Kamera” mit sich bringt, davon gehe ich
    aus!

    Aber der Punkt Fotografie ist für mich einfach nicht abgehakt. Und es geht mir
    nicht um ein absolutes Expertenurteil! Ein Foto-Amateur kann sicher
    unbefangener mit der Kamera spielen… Dann möchte ich aber wenigstens wissen,
    mit konkret welchen Einstellungen die guten oder die schlechten Bilder
    kamen, was durch verschiedene Modi oder Apps herauszukitzeln ist. Am besten mit
    einem konstanten Motiv oder mal ein Schärfetest mit irgendeinem Testbild.

    Vergleichsbilder mit anderen Kameras?
    Wie gut ließen sich die Einstellungen vornehmen?
    Wie schnell (gefühlt oder gemessen) lößt die Kamera aus? Einsatzbereitschaft?
    Was ist mit Videos?
    Selbst einfache haptische Eindrücke würden schon helfen… z.B. Handschuhtauglichkeit?

    Beim Bild gegen die Sonne (und dem Kommentar) hätte ich heulen können!

    • Michael Maier

      Es kommt noch ein ausführlicher Testbericht, in dem es natürlich auch noch mal um die Bildqualität, aber auch die anderen Punkte, die du angesprochen hast, geht.

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      keine Angst, das ist nicht der Testbericht

  • http://twitter.com/kommagent Marco Blüthgen

    Ich denke, dass die Kamera im Zusammenspiel mit diversen Androids-Fotoapps wie Pixlr Express, Snapseed usw. schon ihre Stärken ausspielen kann. IMHO macht dies auch den Reiz der Kamera aus. Ich muss nicht erst an den Rechner klemmen und die Bilder syncen.

  • Michael Maier

    Andreas Jung hat oben in den Kommentaren recht gut und ausführlich auf den Punkt gebracht, wie ich die Sache auch sehe: Die meisten User, die sich für die Galaxy
    Camera interessieren, wollen meiner Meinung nach Bilder machen, ohne
    Fotografie-Vorkenntnisse besitzen zu müssen, oder sich erst mit Fotografie
    beschäftigen zu müssen. Zu diesem Zweck bietet die Cam ja auch den
    Automatik-Modus und die diversen „Szenen-Modi“. Und gerade was das angeht, muss
    sich die Kamera Kritik gefallen lassen, denn die meisten Bilder sind einfach
    nicht so dolle, auch wenn man ne ruhige Hand hat und vorm Abdrücken gescheit
    scharfstellt.

    • MaddinD

      es ist ganz einfach: wer keine ahnung vom fotografieren hat, dem werden mit keiner kamera gute bilder gelingen.

  • Shorty1981

    Also ich weiss ja auch nicht, ich habe mir diese wie auch andere Bilder dieser Kamera reingezogen und muss sagen, das die Bildquallität unter aller sau ist. Ich selber bin zwar kein Fotograph aber da bekomme ich für die hälfte des Preises eine vernünftige Digitalkamera die bessere ergebnisse liefert.

    Selbt mein Nokia N8 mach meiner Meinung nach bessere Bilder als dieser Schrott. Das einzigste was das Teil gut kann ist Zoomen.

    Mein nächstes Handy wird wohl das Nokia lumia 920 werden :-), und wenn ich mir die Bilder anschauen, finde ich sie um längen besser als von dieser Zwitterkamera. Ich bin mir da zwar jetzt nicht ganz sicher, aber das Samsung Teil hat doch meines wissens nach nicht mal nen optischen Bildstabilisator.

    Da bleib ich lieber bei nem guten Smartphone als Digitalkamera ersatz. Die Galaxy Cam ist für mich nur rausgeschmissenes Geld. :-/

  • uwe

    schöner praxisbezogener test, allerdings frag ich mich da, wo samsung ihre milliarden von technologieentwicklung hinpumpen, weil die Bildqualität ist absolut mies

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=1484552498 Benni Inneb

    Als Fazit kann man sagen: Android + Gute Kamera = Wunschdenken

    • ausweichschraube

      Oder aber, wenn man schon beides haben will: Gute Kamera kaufen, die auch von Fachzeitschriften und dem Fachhändler des Vertrauens empfohlen wird und dazu ein Tablet mit Android und am besten eins mit SD-Slot, USB-Host Funktion und gutem Display. ;-)

      • http://www.facebook.com/profile.php?id=1484552498 Benni Inneb

        Also ne Nikon D3200 und ein Nexus 10 und die Welt ist in Ordnung

  • RaphiBF

    Also ich will dem Autor jetzt nicht zu nahe treten aber wer eine Kamera auf professionelle Bildqualität testen will sollte dann auch professionell testen. Die Verschiedenen Modi sind ja gut und schön, entscheidend ist aber vor allem wie sich die Kamera im Manual Modus schlägt und der wurde hier allem Anschein nach – vermutlich mangels Erfahrungen – komplett unterschlagen. Auch die Samples lassen nicht darauf schließen dass hier ein erfahrener Fotograf am Werk war. Es gibt diverse wirklich hervorragende Fotografie – Blogs im Netz, lässt die das doch machen, das hat mehr Sinn denke ich. Zu den Fotos – die sehen halt so aus wie Fotos aussehen wenn man mit einer Point and Shoot einfach mal drauf hält.

    • http://www.mobilegeeks.de/ Sascha Pallenberg

      Das war niemals Gegenstand dieses Artikel und dies wird auch nirgends proklamiert. Die Bildqualitaet ist aus der Sicht eines Mobile Geeks gezeigt worden und nicht aus der Sicht eines Profi-Fotografens. Diesen Anspruch haben wir nicht an diesen Artikel und auch nicht an unsere Leserschaft, denn wir sind, wie Du richtig herausstellst, kein Fotografie-Blog.

      Die Fotoqualitaet wurde unter den Gesichtspunkten eines durchschnittlichen User getestet, der sich eine Kamera mit Android-Modul zulegt.
      Dies ist ein praxisbezogener Vorabtest!

  • ausweichschraube

    Man-o-man … das sind ja mal sehr emotionale Kommentare hier! Ich musste zwischenzeitlich mal nach oben in die Adresszeile gucken, um sicher zu gehen, ob ich hier noch aufm Blog bin oder doch schon auf den Seiten eines Fachmagazins!
    Einen so hohen technischen Anspruch an Fotografie stelle ich nur bei einem Magazin, wo Redakteure seit Jahren sich nur um z.B. Fotografie kümmern und vielleicht auch eine professionelle Ausbildung genossen haben. Dafür bin ich aber auch bereit, Geld zu bezahlen!
    Als ich letztens hier einen Link zum neuen Audi A3 Sportback angeklickt habe (ich glaube von Casi gepostet), bin ich auch nicht davon ausgegangen, dass der folgende Artikel oder “Blogeintrag” von nem studierten Maschinenbauer mit mind. 10 Jahren Berufserfahrung im Qualitätsmanagement aufm Automobilesektor geschrieben wurde.
    Und wenn Sasha was über Taiwan schreibt, gehe ich auch nicht davon aus, dass er Fachjournalist für Touristikreisen geworden ist.
    Auf der anderen Seite kann sich “mobilegeeks” ja nun glücklich schätzen, dass sie mittlerweile mit dem Anspruch von “Colorfoto” oder “digitalphoto” gemessen werden …
    [ironiemodus]
    Und morgen möchte ich bitteschön einen professionellen Test von Staubsaugern hier lesen! Ihr müsst mir sagen, welchen ich kaufen soll! Brauche nämlich einen … ;-)

  • MaddinD

    diese kamera ist wie ein smartphone: für den hauptzweck eher ungeeignet. telefonieren mit einer großen harten glasfläche am ohr, in der hand dieses dünne unhandliche ding mit den knöpfen am rand, auf die man aus versehen kommt. nein, so ein altes handy war zum telefonieren einfach besser. diese kamera ist für leute, die ihre urlaubsfotos in echtzeit ihren “freunde” zeigen wollen. am pc betrachtet, typischerweise auf eine größe von um die 1000 px verkleinert, sehen selbst die bilder einer 80-euro-kamera noch gut aus. der gemeinsame diaabend fällt somit natürlich aus, aber gesehen hat der typische user seine freunde eh schon lange nicht mehr. aber wozu auch? man hat sich nix mehr zu erzählen, jeder stuhlgang wurde ja schon getwittert, jede dosensuppe instagrammiert und der urlaub am sangriaeimer kann samt kotzlache bei facebook nachempfunden werden.

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