Wir testen die Bildqualitaet der Samsung Galaxy Camera und decken auf, ob der eigentliche Zweck einer Kamera, naemlich das Fotografieren, mit den Erwartungen an eine Android-Cam Schritt halten kann.
Seit ein paar Tagen teste ich nun die Samsung Galaxy Camera und konnte mittlerweile einige Eindrücke sammeln, was die Qualität der Bilder der Android-Kamera angeht. Neben meiner Meinung diesbezüglich, bekommt ihr in diesem Artikel aber auch eine Menge Sample-Pics präsentiert, anhand derer ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt.
Die ersten Eindrücke direkt nach dem Auspacken der Galaxy Cam waren eigentlich recht positiv. Abends (mit Blitz und ordentlich herangezoomt) kann sich Lilly doch durchaus sehen lassen, oder? Auch ein ca. ein Kilometer entferntes Gewerbegebiet (mit Zoom bis zum Anschlag im “Nachtmodus”) und meine weihnachtliche Wohnzimmer-Lampe (ohne Blitz ebenfalls mit Zoom) konnte die Galaxy Camera recht ansehnlich in Szene setzen.
Die Schnappschüsse, die ich auf einem Spaziergang am nächsten Tag gemacht habe, fand ich dann allerdings nicht besonders beeindruckend. Hier zeichnete sich schon ein Schwachpunkt der Android Kamera ab: Landschaftsbilder sind nicht unbedingt eine Stärke der Galaxy Camera.
Die ersten Naturaufnahmen habe ich allerdings mit dem “Automatikmodus” aufgenommen, der nächste Versuch – im “Landschaftsmodus” – war dann schon ansehnlicher. Aber so richtig vom Hocker gerissen, haben mich auch diese Bilder nicht. Die die drei Schneeblätter-Bilder (mit Makro-Modus aufgenommen) finde ich nicht übel, wenn auch nicht besonders farbenfroh. Bei manchen Bildern zeichnete sich hier aber noch eine weitere Schwäche der Kamera ab: Sie verfälscht zum Teil die Farben und lässt sich von verschiedensten Lichtverhältnissen gerne mal etwas durcheinander bringen. Die Bilder, die wirken, als wäre es schon etwas dunkel, sind im hellen Sonnenlicht – genauer gesagt direkt in die Sonne gerichtet – geschossen worden.
Bei folgenden Bildern kann man sich noch mal sehr gut anschauen, wie ein und dasselbe Motiv von der Kamera mal so und mal so eingefangen und festgehalten wird (die Plastik-Äpfel sind übrigens eigentlich dunkelrot):
Es gibt aber nicht nur Durchwachsenes bezüglich der Galaxy Camera zu berichten, Porträt-Bilder (im Falle dieser Sample-Pics von Lilly, Lotte und Paula) in Verbindung mit dem 12fach optischen Zoom machen schon (allerdings auch hier „mal mehr, mal weniger“) was her.
Angetan hat es mir ja der “Nachtmodus”, der durchaus ganz nette Bilder produzieren kann. Jedoch muss man dazu eine ruhige Hand haben, denn in diesem Modus werden mehrere Bilder aufgenommen und zu einem einzigen Foto zusammengefügt, wodurch das entsprechende Bild trotz Dunkelheit und ohne Blitz hell und scharf werden soll.
Alles in allem muss ich sagen, dass ich die Qualität der Fotos doch eher so lala finde. Nachdem ich das ganze Material jetzt hier am PC noch mal gesichtet und genau betrachtet habe, gefallen mir auch die Bilder, die mir auf dem Display der Galaxy Cam sehr gut gefallen haben “nur” noch gut. Ein “Boah Ey”-Effekt will sich – wenn überhaupt – höchstens bei dem ein oder anderen Porträt-Bild der Damen einstellen, aber vielleicht waren da auch meine Erwartungen an die Galaxy Camera etwas hoch.
Was haltet ihr von der Qualität der mit der Galaxy Camera geschossenen Bilder? So der Brüller ist das alles nicht, oder?
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