Na – habt ihr schon jemanden mit dem dunkelblauen Galaxy SIII in freier Wildbahn angetroffen? Ziemlich schwierig in den ersten Wochen nach dem Release, wie wir ja alle wissen. Die Jungs von AndroidNext haben einen Artikel aufgetrieben, die die Hintergründe ein wenig beleuchten. Gestern hat euch mein Namensvetter Carsten schon darüber informiert, dass Samsung glatte 10 Millionen Geräte dennoch raushauen konnte bislang.
Wie in den Business Tech News zu lesen ist, handelt es sich um bis zu zwei Millionen Smartphones vom Typ S3, bei denen Samsung hinterher hinkt. Ein ganz entscheidender Grund für diesen Engpass scheinen Design-Fragen zu sein. Samsung-Boss Choi Gee-Sung ist nämlich knapp 14 Tage vor Markteinführung aufgefallen, dass das Design der Pebble-Blue-Ausführung nicht befriedigend wäre. So wurden Abertausende der blauen Deckel einfach wieder eingestampft und führen mit zu der nun eingetretenen S3-Verknappung.
Ein weiterer Grund ist aber eher die Schwäche der Konkurrenz. Ein neues iPhone weit und breit noch nicht in Sicht, Motorola und Nokia nur noch unter ferner liefen und mit dem HTC lediglich ein Unternehmen, welches richtig ordentliche Smartphones vorgelegt hat. Samsung gibt an, dass man bei der Kalkulation durchaus nicht sonderlich konservativ vorgegangen ist, dennoch habe man mit diesem Boom nicht gerechnet. 10 Millionen lassen sich durchaus sehen – schließlich werden auch nochmal zwei, drei Gerätchen über die Ladentheken gehen, wenn das S3 erst mal flächendeckend in den Staaten ins Rennen geschickt wird. Alles in allem natürlich ein klein wenig ärgerlich für Samsung, sicher aber besser, als auf den Dingern sitzen zu bleiben. Ich möchte wetten, dass 99 Prozent der Konkurrenz-Unternehmen gerne solche Probleme hätten.
Quelle: Business Technology News via AndroidNext
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