Samsung Deutschland hat den offiziellen Startschuss für die Einführung der neuen Samsung Series 7 Ultra Ultrabooks gegeben und damit eine absehbare Enttäuschung wahr gemacht, denn hierzulande bietet man mal wieder nur die teuren Varianten der neuen 13,3-Zoll-Ultrabooks an. Nachdem ich euch vor einigen Wochen noch mit Begeisterung von einem Einstiegspreis von nur 799 Euro berichtet hatte, geht es jetzt dann doch erst bei rund 1000 Euro los.

Samsung Series 7 Ultra 730U3E Ultrabook startet in Deutschland – Leider 200 Euro teurer als gedacht

Das Samsung Series 7 Ultra 730U3E ist mal wieder ein Beispiel dafür, wie Samsung sein Konzept umsetzt, die deutschen Kunden zum Kauf höherpreisiger Modelle zu bewegen, weil dies ja aufgrund der ach so hohen Einkommen hierzulande möglich ist. In Ländern wie Polen dürfte das Gerät mit etwas weniger Arbeitsspeicher bald zu einem deutlich niedrigeren Preis Einzug halten – wollen wir wetten? Zur Vorgeschichte: Vor einiger Zeit wurde ich im Preisvergleich meines Vertrauens auf das neue Samsung 730U3E aufmerksam, weil das Gerät zu einem Preis von nur 799 Euro bei mehreren Händlern gelistet war und dabei unter anderem mit einem matten 13,3-Zoll-Display mit Full HD-Auflösung, 4 GB RAM und 128 GB SSD, einem Intel Core i5-3337U Dual Core und einem Zusatzgrafikchip von AMD ausgerüstet sein sollte. Zu diesem Preis sicherlich ein äußerst attraktives Angebot. Vor kurzem erhielt ich dann von einem Leser den Hinweis, dass das Gerät inzwischen zwar auf die Markteinführung zusteuert, aber mal eben für 200 Euro mehr bei einigen Online-Shops verzeichnet wurde.

Gerade ist die Pressemitteilung zum Start der Samsung Series 7 Ultra Neuauflage in Deutschland reingeflattert, die natürlich wie nicht anders zu erwarten die negative Vorahnung bestätigt: Das oben beschriebene Basis-Modell wird es auf dem deutschen Markt offenbar nicht geben. Stattdessen führt Samsung hierzulande die neuen Geräte mit einem offiziellen Startpreis von ganzen 1049 Euro ein, wobei im Handel eben 999 Euro fällig werden. Der einzige augenscheinliche Unterschied zum einst 200 Euro günstigeren Einsteigermodell ist der auf 6 GB erhöhte Arbeitsspeicher. Natürlich ist das Gerät damit immer noch bestens ausgestattet und recht günstig, doch der Traum vom günstigen High-End-Ultrabook ist damit wohl wie erwartet hinfällig. Danke Samsung, dass ihr Chance vertan habt, ein Zeichen zu setzen und endlich die Preise von ordentlichen Ultrabooks zu drücken.

Hier nach meinem Geheule nun die offizielle Pressemitteilung und die Spezifikationen und die Klarstellung, dass das Samsung 730U3E auch für 1049 Euro noch immer ein sehr ordentliches Ultrabook ist, das eine Menge interessanter Features bietet:

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Samsungs stärkstes Ultrabook: Beeindruckende Leistung im edlen Design

Leichter Begleiter mit langer Akkulaufzeit
Hybride Grafikkarte für scharfe Bilddarstellung
Optional mit 10-Finger-Multitouch-Display

Schwalbach/Ts., 01. März 2013 – Mit der Serie 7 Ultra (730U3E und 740U3E) bringt Samsung sein leistungsstärkstes Ultrabook auf den Markt. Leicht, schlank und mit langer Akkulaufzeit zeichnet es sich durch hohe Mobilität aus. Intel Dual Core-Prozessoren und eine dedizierte Grafikkarte sorgen für hohe Leistung, die auf dem Full-HD-Display ihren perfekten Auftritt hat. Optional gibt es die Serie 7 Ultra auch als Modell mit Touchscreen.

Mit einem Gewicht von nur 1,46 Kilogramm* und einem nur 17,5 Millimeter hohen, schlanken Aluminiumgehäuse* liegt die Serie 7 Ultra leicht in der Hand und lässt sich bequem überall mit hinnehmen. Ob im Büro, unterwegs oder in der Freizeit: Dank einer Akkulaufzeit von bis zu 7,8** Stunden kommen auch Workaholics und ausdauernde Multimedia-Fans auf ihre Kosten – in hervorragender Ton- und Bildqualität dank hochwertigen JBL-Lautsprechern und dem hellen, entspiegelten* 13,3 Zoll Full-HD-Display, das auch bei sonnigen Tagen im Biergarten gestochen scharfe Bilder liefert.

Leistungsstarker Prozessor und Grafikkarte

Im edlen Ultrabook verbergen sich Intel Core i7 oder i5 Doppelkernprozessoren der neuesten Generation und bis zu 256 GB SSD Speicher, die spürbar schnelles Arbeiten ermöglichen. Die hybride Grafikkarte mit AMD Radeon HD8550M steigert die Grafikleistung beim Abspielen von Videos und Nutzen von Spielen und liefert schnell hochauflösende Bilder. Bei weniger komplexen Office-Anwendungen wie E-Mails, Word-Dokumenten ohne Grafiken oder bei der Internetnutzung wird automatisch auf die integrierte Grafik umgeschaltet, um Akkuleistung einzusparen.

„Auf dem Markt wächst die Nachfrage nach mobilen Geräten mit hohen Leistungsfaktoren, die sich flexibel beruflich und privat einsetzen lassen. Da reicht es schon längst nicht mehr, einfach nur ein dünnes Gehäuse zu produzieren. Mit der Serie 7 Ultra und Ultra Touch sprechen wir mobile Berufstätige und professionelle Multimedia-Anwender an, die auf Dienstreisen, im Außendienst, bei Konferenzen aber auch im Home Office ein leichtes, elegantes und vor allem leistungsstarkes Notebook brauchen“, erklärt Stephan Hampel, Head of Mobile Computing Samsung Electronics GmbH. „Mit dem berührungsempfindlichen Display der Serie 7 Ultra Touch bedienen wir zudem die kontinuierlich steigende Nachfrage nach der Touch-Funktion.“

Mit Touch noch intuitiver spielen, surfen und arbeiten

Die beleuchtete Tastatur, deren Helligkeit durch einen Sensor automatisch an die Umgebungshelligkeit abgestimmt wird, rundet die edle Anmutung der Serie 7 Ultra ab. Darüber hinaus bietet die Serie 7 Ultra Touch durch das 10-Finger-Multitouch-Display eine weitere Eingabemöglichkeit und ermöglicht die einfache Bedienung von Windows 8 und Samsung Applikationen. So können Anwender etwa mit AllShare*** digitale Inhalte plattformübergreifend von anderen Geräten übertragen und überall auf ihre wichtigsten Dokumente zugreifen.
Die Serie 7 Ultra wird voraussichtlich ab der KW 12 erhältlich sein, Serie 7 Ultra für 1.099,- EUR (UVP), als Touch-Version für 1.549,- EUR (UVP).

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  • http://twitter.com/MichaelB_1 BMichael_1

    Ich frage mich wie die den Preis hinbekommen. Wohl wieder ein typischer Datenblatt Rechner… – Verarbeitung, stabile Scharniere, sich nicht durchbiegende Tastatur, gutes Trackpad, geringe Emissionen und ein guter Akku standen wohl wieder mal hinten im Pflichtenheft da man die nicht aufs Datenblatt schreiben kann. :(

    • http://www.mobilegeeks.de Roland Quandt

      ich schwöre dir hiermit hoch und heilig, dass ich die kiste auf der cebit finden, untersuchen, filmen und berichten werde, was ich vor ort feststellte.

  • Kevin Kleebusch

    Roland, ich muss sagen das hat nichts mit “geheule” zu tun. Ich habe mich tierisch auf den Series 7 Ultra gefreut weil ich mir fest vorgenommen hatte damit in die Welt der Ultrabooks (und für mich persönlich auch Laptops generell) einzusteigen. Jetzt allerdings 200€ mehr zu bezahlen sehe ich nicht ein. Sehr sehr schade da ich unbedingt ein 13″ Gerät mit FHD möchte, aber so wird das sicherlich nichts. Bleibt mir nur zu warten bis es günstiger wird oder Mitbewerber ein günstiges Ultrabook mit FHD auf den Markt bringen.

    • http://twitter.com/MichaelB_1 BMichael_1

      Ich empfinde den Preis, falls die in meinem Post stehenden Punkte erfüllt wurden, mehr als fair! Wer billig will muss halt Acer etc. kaufen. Dort bekommt man auch genau das was man bezahlt. Was bringt einem FHD wenn das Display dunkel, die Farben und Blickwinkel schlecht sind?! Das hier ist auf jedenfall schonmal hell mit seinen 350 Nits.

    • KnutK

      Kleiner Tipp: Schau dir mal das ASUS U38N an.

      13,3″, FullHD, Touch, AMD CPU, 4GB Ram und 500GB HDD, komplettes Alugehäuse… -schon für 760€ gesichtet (normalerweise 799€).

  • Hans Jacobs

    Unglaublich! Aber für solche Angelegenheiten ist der Kapitalismus eine prima Sache: Preis, Nachfrage, Angebot – das gilt auch für Computer. Und das werden Samsung & Co auf die harte Tour lernen. Die Marktanteile für Ultrabooks, von denen Intel, Samsung & Co träumen, werden mit dieser Preisgestaltung kaum erreicht werden. Es lebe der Markt!

  • http://allaboutsamsung.de/ Lars

    Hey Roland,

    ich muss dir hier einfach mal widersprechen, die Series 7 Chronos war noch nie günstig. Letztes Jahr ging es glaube ich ab 1200€ los. Die 799€ habe ich von Anfang an als Preisfehler behandelt – schließlich standen die bei einem Händler und sonst nirgends. Samsung würde wohl kaum die Series 7 Chronos günstiger auf den Markt bringen als die Series 5 Ultra in einer vergleichbaren Konfiguration.

  • Roman

    Die Deutschen haben es bei den Preisen ja noch schön, wenn man es mit der Schweiz vergleicht. Hier kostet das Teil 1250€! Dies ist auch der Grund, wieso ich sehr viele Geräte aus Deutschland importiere.

  • Dirk

    Ich habe das Samsung 730u3e-s01 zum Preis von 799 € bei amazon bestellt, als es noch verfügbar war. Ich habe eine Bestellbestätigung erhalten und erwarte jetzt die Lieferung. Ich hoffe, dass ich es bald in den Händen halte. Konnte noch jemand das s01 bestellen bzw. weiss jemand wann amazon liefern kann?

  • http://twitter.com/0quchen cubei harmsi

    Schließe ich das aus dem letzten Satz richtig, dass das touchfähige Gerät fast 500€ mehr kostet.
    Wenn man aus der Tabelle jetzt mal die billigsten Konfigurationen raussucht:
    Nontouch: i5 & 256GB SSD = 1099€
    Touch: i7 & 128GB SSD = 1549€

    Dann sind dass ja etwa 400€ nur für den Touchscreen und dann auch noch ein schwereres und dickeres Gerät mit kürzerer Akkulaufzeit, das ist es ja wohl nicht wert. Vielleicht ist der Touchscreen dann auch nicht mehr matt. Wenn man mal bedenkt, dass man für den Aufpreis ein ganzes Tablet bekommt, was auch so ein Touchscreen hat (ein bisschen kleiner), dann finde ich den Preis nicht gerechtfertigt.

    Wie ist denn der Aufpreis vom Lenovo Thinkpad X1 carbon mit Touch? 200€ oder so was.

    • Kevin Kleebusch

      Ich habe noch von keinem standard mäßigen Matten Touchscreen gehört (E-Ink ausgenommen). In Notebooks sowieso nicht. Also hat jedes Tablet und jedes Notebook mit Touchscreen einen Glare Screen.

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  • ausweichschraube

    @Roland Quandt
    Da du im Artikel die Vermutung über unsere polnischen Nachbarn anstellst, hoffe ich doch, dass du dann bei Erscheinen der Geräte noch mal einen Tipp raussuchst, wo man dann günstig so ein Teil in einem polnischen Onlineshop auf Englisch oder vllt. sogar deutsch bestellen kann!
    Ich würd’ mich jedenfalls freuen und auch ein schlechter ausgestattestes Serie 7 bei unseren Nachbarn ordern!

  • lexus87

    Hi, ich schätze die Preise werden schon sehr frühzeitig sinken. Das Touchmodell kostet UVP 1549 Euro und bei Cyberport & Co. wird es für 1.399 Euro verkauft. Vorstellbar, dass es bei den anderen Modellen ähnlich laufen wird. Abgesehen davon, dass das immer noch eine Stange Geld ist, wirkt die Serie 7 aber auch extrem wertig, schick und recht robust. Auf der Cebit hatte ich das Touchmodell ein wenig ausprobiert und billig wirkt es in keinerlei Beziehung auf den ersten kurzen Eindruck. Seltsam nur, dass das Touchpad nicht mittig platziert, sondern schief unter der Space-Taste angebracht wurde, aber das ist ja nur eine Kleinigkeit.

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