SimCity ist eine Legende unter den Games: Das Aufbau-Spiel gibt es bereits seit den späten Achtzigern. Jetzt liegt – nach vielen Jahren Funkstille – der heiß ersehnte neuste Ableger der Reihe seit wenigen Tagen vor und EA muss sich trotz großartigster Kritiken von den Fans üble Beschimpfungen anhören.
Der Grund dafür: Das toll designte Spiel verlangt von uns Spielern, dass wir online sind – egal, in welchem Modus man SimCity zocken möchte. Das ist nicht das erste Mal, dass sich EA durch seine Politik heftigste Kritik einfängt, und auch dieses Mal sind es hauptsächlich die Fans, die auf die Barrikaden gehen. Vielleicht wäre es nicht so schlimm geworden, hätten die EA-Server mitgespielt. Haben sie aber leider nicht und so konnten ein Haufen Spieler, die immerhin 60 Euro und mehr hingelegt haben für SimCity, einfach nicht das Game zocken.
Wenn man bei Amazon und Co in die Bewertungen schaut, spiegelt sich das selbstverständlich wider und EA versucht nun, die Wogen nach der schlechten Erreichbarkeit der Server wieder mühevoll zu glätten. Wie möchte man das hinbekommen? Indem man den Käufern anbietet, aus der Palette an EA-Spielen gratis einen zu erhalten als kleines Trostpflaster, dass es anfangs auf den Servern sehr holprig gelaufen ist.
Ob das jetzt reicht, um die Fans zu besänftigen und ob es clever ist, im gleichen Blog-Artikel noch zu erzählen, dass es die überwältigend große Nachfrage nach dem Spiel ist, die zu den Server-Ausfällen führte, wage ich jetzt mal zu bezweifeln. Zumindest ist es aber ein Entgegenkommen seitens EA, wenngleich ich nicht glaube, dass man sich langfristig mit dieser Always-on-Strategie viele Freunde machen kann. Ich verstehe, dass man auf diesem Weg die Verbreitung von Raubkopien eindämmen möchte, ob es der richtige Weg ist, zweifle ich einfach mal an. Meinungen?
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