Graphen heißt das Teufelszeug, welches in nicht zu ferner Zukunft dafür sorgen könnte, dass wir in nur 30 Sekunden unser Smartphone komplett aufladen. Graphen ist eine Kohlenstoffverbindung, mit der derzeit u.a. an der University of California in Los Angeles experimentiert wird.
Die Wissenschaft feiert Graphen schon lange und ist eifrig dabei, die Verbindung zu erforschen und Verwendungsmöglichkeiten auszuloten. Dazu gehört beispielsweise auch ein hauchdünnes, transparentes Touch-Display oder ein mit 1000 GHz getakteter Prozessor. An der UCLA in Los Angeles ist man nun darauf gekommen, dass die Fähigkeiten von Graphen – dünnstes Material der Welt und gleichzeitig sehr leitfähig – auch perfekt für Akkus geeignet sein müsste. Könnte man tatsächlich einen solchen Akku herstellen, könnte man ein Smartphone in 30 Sekunden aufladen – oder ein Elektro-Auto in nur einer Minute.
Leider sind wir noch ziemlich weit weg davon, dass ein Graphen-Akku in Serienfertigung geht oder andere Graphen-Bauteile, aber die Forschung wird eifrig vorangetrieben. Wird natürlich auch Zeit, dass sich gerade in Sachen Akkus was tut, denn während wir bei allen anderen Elementen wie den Displays und Prozessoren jährlich wahre Quantensprünge machen, verbessert sich die Qualität der Akkus nicht wesentlich. Somit haben wir wahre Hi-Tech-Monster in Händen, deren Achillesferse der Akku ist. Aktuell versuchen die Hersteller, gerade bei den Prozessoren immer stromsparender und effizienter zu arbeiten, um die bestmögliche Akkulaufzeit herauszuholen. Wird höchste Zeit, dass wir auch bei den Akkus mal einen Qualitätssprung erleben.
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